Fußball 1.Männer Winterpause 2001/2002

Team hat sich gut eingelebt

Aufsteiger Premnitz in der Landesliga Nord zur Winterpause auf Platz 3

Auf eine überaus positive Bilanz können die Landesliga-fußballer des TSV Chemie Premnitz schauen. Die Mannschaft um das Trainergespann Heino Rügen und Oliver Löbel hat nahtlos an die starken Leistungen der Rückrunde 2000/01 angeknüpft und zählt zu den Spitzenmannschaften der Landesliga Nord. Die Leistung ist um so bemerkenswerter, weil der Kader bis auf Sö-ren Kirchner (kam aus Klein Kreutz) und Siegfried Brückner (Nennhausen) unverändert blieb. Beide Neuzugänge haben die Erwartungen bisher erfüllt. Kirchner hat sich als absolute Verstärkung entpuppt, sich sofort einen Stammplatz erkämpft und kam in allen 15 Spielen zum Einsatz. Auch der erfahrene Brückner kam zu elf Einsätzen, was ihm viele nicht mehr zugetraut hatten.

Leider hatte der TSV Chemie Premnitz auch einige verletzte Spieler zu beklagen. So fehlte Kapitän Steve Lucke zum Saisonauftakt. Er kam erst am 6. Spieltag zum ersten Einsatz, um ab dem 10. Spieltag erneut für drei Spieltage nach einer roten Karte im Pokalspiel beim BSC Rathenow auszufallen. Weiterhin musste Christian Fehlberg zum Auftakt eine längere Sperre aus der Vorsaison absitzen. Vor allem der Ausfall von Andre Kather und dem agilen Jan Berner schmerzte die Premnitzer sehr. Nach einem furiosen Saisonauftakt mit vier Siegen in Folge, darunter ein kaum zu erwartender 1:3-Sieg beim starken 1. FV Stahl Finow, setzte es erst am 5. Spieltag die erste Niederlage (VfL Nauen 0:3). Wer nun dachte, der Aufsteiger würde in ein Loch fallen, sollte sich getäuscht haben. Erneut gelang eine kleine Serie mit vier Spielen ohne Niederlage. Erst in Velten unterlag man ohne zu enttäuschen nach Klassespiel mit 2:1. Zum Halbserienende machte sich das lange, kräftezehrende Jahr bemerkbar. Trotzdem unterlag der TSV Chemie Premnitz nur noch einmal beim 2:0 gegen die heimstarken Wittenberger. Im letzten Spiel des Jahres zeigte die Mannschaft ihren Anhängern noch einmal, was in ihr steckt. Über die Stationen Ketzin/Falkenrehde und BSC Rathenow 94 erreichte man die 3. Runde im Landespokal. Hier empfing man den Verbandsligisten Schwarz-Rot Neustadt, eliminierte den Favoriten Neustadt klar mit 4:2 und erreichte zum ersten Mal das Achtelfinale des Landespokals. Als eine Mannschaft, die das technisch gepflegte Spiel liebt, kam den Chemikern vor allem die höhere Spielkultur in der neuen Spielklasse entgegen. Die Leistungsdichte ist sehr ausgeglichen und unter den ersten sechs der Tabelle kann jeder jeden schlagen. Der TSV Chemie brachte 26 Spieler zum Einsatz. Alle Spiele bestritten Matthias Baetz: 4 Tore, 3 Gelbe Karten; Sören Kirchner 2 GK., Ricardo Theiß

1 G.K.; 14 Einsätze: Rene Kersten 3 T.,1 GK., 1GR.K.; Christian Ohle: 5 GK.; 13 Einsätze: Matthias Seil 3 T.; Sven Wienmeister 2 T., 4 GK., 1 RK; 12 Einsätze: Dirk Briese 5 T., 5 GK., 1GR.; Christian Fehlberg 6 T., 4 GK.; Dennie Köhler: 1 T.,2 GK; 11 Einsätze: Siegfried Brückner 1 T., 1 GK.; Steffan Schneider 3 T., 1 GK; 10 Einsätze Andre Kather 7 T., 3 GK; 9 Einsätze: Mike Behrmann 1 GK; 7 Einsätze: Steve Lücke 1 T.; 6 Einsätze: Jan Berner 1T.,

2 GK., 1 GR; 2 Einsätze: Oliver Löbel; 1 Einsatz: Thomas Böhm, Dirk Reinefeld, Stefan Ecke, Sebastian Fehlberg, Jens Fingerhut, Ronny Henke, Thomas Krüger, Steven Rügen, Stefan Wietschoreck.

Peter Kaiser, Vorstandsmitglied der Abteilung Fußball TSV Chemie Premnitz zog folgendes persönliches Resümee zur abgelaufenen Halbserie: „Das bisher Erreichte war in dieser Weise nicht zu erwarten. Die Mannschaft hat sich nach dem schwer erkämpften Aufstieg in der Vorbereitung enorm ins Zeug gelegt und den verdienten Lohn erhalten. Das Trainergespann Rügen/Löbel hat eine Mannschaft aufgebaut, die attraktiven Fußball bietet. Wir stehen zurecht an dritter Stelle der Landesliga Nord.“ Zur Situation in der Mannschaft befragt antwortete Peter Kaiser: „Mit Tobias Hack ist ein junger Spieler vom SV Alt Lüdersdorf zu uns gestoßen. Er trainiert seit geraumer Zeit beim TSV I mit. Er wird den Kader der 1. Mannschaft in der zweiten Halbserie verstärken. Ansonsten wird es mit dem bewährten Stamm in die Rückrunde gehen.“

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