Fußball Vorbereitung Optik-Premnitz 2004/2005

WESTHAVELLAND ■ Im ersten Spiel des Jahres 2005 trennten sich die alten Rivalen Optik Rathenow und Chemie Premnitz 1:1. Dabei fehlten beim FSV Jacob Kayser (noch nicht aus den USA zurück), Mirko Kumovic (angeschlagen) und Steffen Senf (Arbeit).

Nach einer anstrengenden Trainingseinheit am Vormittag wirkte der Oberligist weder geistig noch körperlich frisch. So war das Remis für die Gäste aus Premnitz am Ende mehr als verdient.

Die Chemiker hatten durch Robert Rades die erste Gelegenheit, ehe Optik nach zehn Minuten besser ins Spiel kam. Doch nur bei Matthias Kellners Schuss aus spitzem Winkel und Christian Kienles Versuch musste Torhüter Jens Fingerhut ernsthaft zupacken. Die klarste Chance für Optik hatte Daniel Gassei in der 37. Minute. Aus sieben Metern schoss er freistehend den Keeper an. Sekunden vor der Pause fiel dann doch noch das 1:0. Nach Pass von Dejan Kljaic lupfte Marco Lindemann den Ball ins Netz.

Nach dem Wechsel kam Premnitz mit dem stürmischen Wind im Rücken zu mehr Gelegenheiten. Eine davon nutzte Jan Berner in der 51. Minute zum 1:1, als er das Leder genau ins Dreiangel zirkelte. Nach dem verdienten Ausgleich hätten Rene Kersten, Christian Fehlberg und Robert Rades die Spielentscheidung zu Gunsten der Gäste erzielen müssen.

Nach einer Stunde konnte sich beim Gastgeber der erstmals eingesetzte Juniorentorwart Christian Henemann auszeichnen. Den gut getretenen Freistoß von Rene Ferch parierte er sicher. Bis auf einen Volleyschuss von Marco Lindemann und einen Kopfball von Tim Berger, der sich kurz darauf verletzte, brachte Optik in der Offensive nichts mehr zustande. So blieb es vor 120 Zuschauern beim 1:1 Remis, wobei die Gäste bei etwas mehr Cleverness im Konterspiel sogar hätten gewinnen können. Für positive Akzente sorgte auf Premnitzer Neuzugang Rene Ferch. Außerdem zeigte der junge Manndecker Moris Nürnberg einmal mehr, welches Potential in ihm steckt. Er ließ weder Moussa Doumbia noch Dejan Klajic sich entfalten. Insgesamt trat der TSV Chemie Premnitz mannschaftlich sehr geschlossen auf. Wenn der TSV an diese Leistung auch in den Punktspielen anknüpfen könnte, sollte der Klassenerhalt durchaus noch zu erreichen sein.

Positiv zu erwähnen ist, das es ein angenehm faires Spiel beider Mannschaften war.

Optik-Trainer Ingo Kahlisch bemängelte bei seiner Mannschaft Einstellung, Laufbereitschaft und das Zusammenspiel, um abschließend zu bemerken: „Es kann nur besser werden.“

Seit gestern befindet sich das Oberligateam des FSV Optik im traditionellen Trainingslager auf Mallorca. Dort steht am Dienstag ein Testspiel gegen den FC Erzgebirge Aue auf dem Programm.

Aufstellung: Optik Rathenow: Henemann – Block – L. Leppek (46. Puhlmann), Szabo (46. Babetzki), Gassei (63. R. Leppek) – Berger, Lindemann, Kellner (63. Holtkamp), Kienle – Kljaic, Doumbia (46. Kracht)

Aufstellung Chemie Premnitz: Fingerhut – Nürnberg, Groß, Ohle – Berner (63. Rudolph), Seil, Kersten, Klemmer, Ferch – Rades, Fehlberg (54. Schmeling)

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Im ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde kam der TSV Chemie Premnitz überraschend zu einem 1:1 Remis beim Oberligisten FSV Optik Rathenow.
Bei sehr guten äußeren Bedingungen hatten die Platzherren zumeist optische Vorteile. Vor allem in der ersten Halbzeit,als es im Premnitzer Strafraum einige male lichterloh brannte, verpasste der Oberligist das Spiel für sich zu entscheiden.
Mehr als das 1:0 durch Marco Lindemann in der 36. min. gelang dem FSV Optik aber nicht.
In der 2. Halbzeit hatten dann aber die Premnitzer die klareren Chancen auf seiner Seite. Mit dem starken Wind im Rücken kam man immer wieder zu gefährlichen Konterangriffen.
Nach dem Hochverdienten 1:1 Ausgleich durch Jan Berner, hätten Réne Kersten, Christian Fehlberg und Robert Rades die Spielentscheidung zu Gunsten der Gäste erzielen müssen.
Den Gastgeber schwanden nach der umfangreichen Trainingseinheit am Vormittag zusehends die Kräfte.Für positive Akzente sorgte Neuzugang Réne Ferch. Der junge Manndecker Moris Nürnberg zeigte einmal mehr welch Potential in ihm steckt. Erst ließ weder Moussa Doumbia noch Dejan Klajic zur Entfaltung kommen und meldete beide Kontrahenten im Prinzip völlig ab.
Das 1:1 Unentschieden war am Ende aus Premnitzer Sicht mehr als verdient
Insgesamt trat der TSV Chemie Premnitz Mannschaftlich sehr geschlossen auf. Sollte der TSV an diese Leistung auch in den Punktspielen anknüpfen können sollte der Klassenerhalt durchaus noch zu erreichen sein.


 

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