Fußball Premnitz-Wittenberge 2003/2004

15. Spieltag – Samstag, 29.11.2003 – 13:00

TSV Chemie Premnitz – FSV CM Veritas Wittenberge 1:2 (1:2)

TSV Chemie Premnitz: Sebastian Franke – Steven Schmeling, Christian Ohle, Alexander Jurk (83. Krüger), Thomas Haase (80. L. Klemmer), Jens Fingerhut, Sebastian Fehlberg – Maurice Nürnberg, Falko Neuber – Robert Rades (20. Stefan Ecke), Oliver Löbl

FSV CM Veritas Wittenberge: 1 Martin Marx – Nico Schlewitt, 13 Andre Muhs – 3 Dirk Starck (73. 8 Sebastian Gückel), 4 Manuel Roeseler (46. 5 Jens Bartkowiak), Christian Krause, 8 Norman Hurlbrink, 15 Andreas Herper (68. 9 Lars Pelen), Ronny Dittmann – 14 Michael Starck, 10 Benjamin Kampehl

Tore: 1:0 Christian Ohle (19.); 1:1 Dirk Starck (24.); 1:2 Dirk Starck (27.)

Zuschauer: 93

Trotz Niederlage nicht enttäuscht !

Am letzten Spieltag der Hinrunde in der Landesliga Nord empfing der TSV Chemie Premnitz den Tabellenführer Veritas Wittenberge. Trotz der Ausfälle von R. Kersten,R.Boltze,J. Berner, D.Briese, M.Liebner und P.

Albrecht, war den Premnitzer von Beginn anzumerken sich vom haushohen Favoriten nicht vorführen zu lassen. Überraschend bestimmte der TSV die Anfangsphase des Spiels. Die Gäste zeigten sich überrascht vom engagierten Auftritt des Tabellenletzten. Bereits in der 4. Minute mußte sich der Gästeschlußmann enorm strecken um eine Freistoß vom Kapitän Ch. Ohle abzuwehren. Nur zwei Minuten später kam der junge F. Neuber am Fünfmeterraum völlig frei zum Schuß und säbelte über den Ball. In der 19. min. war es dann soweit. R. Rades setzte sich auf dem linkel Flügel durch, bediente den mitgelaufenen Ch. Ohle, dieser versetze seinen Gegenspieler und verwandelte zum 1:0. Wittenberge reagierte sofort und zog nun die Zügel merklich an. Die Hoffnung den Vorsprung bis in die Halbzeitpause zu retten, wurde früh zerstört. Warum Veritas Spitzenreiter in der Landesliga Nord ist, zeigte sich zwischen der 23. und 27. min.. Aus dem Spiel herraus gelang es den Gästen zu keiner Zeit sich entscheidend in Szene zu setzen. Anders bei Standartsituationen. Zweimal stieg Torjäger D. Stark höher als allen anderen und es hieß 1:2. Die Führung konnte aber die spielerischen Probleme des Tabellführers nicht überdecken. Sowohl Kampehl als auch Hulbrink fanden nie ins Spiel. M. Stark war beim jungen. M. Nürnberg in besten Händen und kam nie zur Entfalltung. Wittenberge setzte kurz nach der Pause sofort ein Achtungszeichen. Torwart Franke mußte sich ganz lang machen um einen Schuß aus den Winkel zu holen. Im großen und ganzen war es das aber dann auch gewesen was die Prignitzer anzubieten hatten. Zwar war Wittenberge zu jeder Zeit die klar dominierende Mannschaft, an der Strafraumgrenze war aber zumeist Schluß. Ein erneut hervorragend spielender Libero O.Löbel hielt seine Abwehr gut zusammen. In der Schlußphase herrschte dann große Unruhe auf der Bank der Gäste.

Zu knapp war der Vorsprung, und die kämpferisch alles gebenden Chemiker waren nun nicht mehr nur darauf bedacht die Niederlage in Grenzen zu halten. Am Ende blieb es aber beim verdienten Erfolg der Wittenberger . Die junge Premnitzer Elf konnte trotz der Niederlage mit erhobenen Haupt den Rasen verlasen.Den knapp 100 Besuchern präsentierte man sich als geschlossene Einheit der dem Spitzenreiter alles abverlangte.

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