Fußball Premnitz-Strausberg 2003/2004

4. Spieltag – Samstag, 13.09.2003 – 15:00

TSV Chemie Premnitz – FC Strausberg 0:3 (0:2)

TSV Chemie Premnitz: Björn Selle – Christian Ohle, Alexander Jurk, Sebastian Fehlberg – Rene Kersten, Jan Berner – Robert Rades (46. Thomas Haase), Oliver Löbl (26. Stefan Ecke), Marcel Liebner, Dirk Briese, Rene Boltze

FC Strausberg: 1 Thomas Feig – 2 Robert Schulz, 14 Andre´ Näther, 6 Jens Friedrich (80. 4 Marcus Lau), 15 Robert Klauss – 11 Alexander Uhlig, 16 Alexander Kirchstein, 13 Nils Haese (74. 12 Mirko Wolf), 5 Laszlo Nagy – 8 Sven Hempel (21. 18 Björn Gellert), 9 Daniel Soßmann

Tore: 0:1 Robert Klauss (20.); 0:2 Robert Klauss (36.); 0:3 Björn Gellert (46.)

Schiedsrichter: Jan Arndt (Rathenow)

Zuschauer: 63

Gelbe Karte: Marcel Liebner / Laszlo Nagy, Andre´ Näther, Björn Gellert

TSV am Ende ohne Chance !

Der Traum vom ersten Saisonsieg in der Landesliga Nord für den TSV Chemie Premnitz gegen FC Strausberg platzte am Samstag wie eine Seifenblase.Die Krauseelf hatte sich viel vorgenommen für die Heimpremiere gegen die Randberliner.So ging man hoch motiviert in dieses für den TSV Chemie so wichtigem Spiel.Zunächst hatte es auch den Anschein das man dem Aufsteiger in Bedrängnis bringen könnte.Bereits in der 3. min. hatte R. Rades eine große Gelegenheit die Chemiker in Führung zu bringen . Nach einem Ohlepass lief er alleine auf das Gästetor zu, am Ende fehlte dann aber die Kraft um den Sprint erfolgreich abzuschließen.Der FC Strausberg ließ nicht lange auf die Antwort warten. B. Selle musste in der 7. min. sein ganzes Können aufbieten, um einen Freistoß von Nagy abzuwehren.Nur wenig später hatten die Premnitzer Anhänger den Torschrei erneut auf den Lippen.Ch. Ohle gewann im Mittelfeld einen Zweikampf und schickte Kapitän R. Kersten auf die Reise. Dieser lief völlig unbedrängt auf das Tor der „Straussen“ zu, blieb dann aber am Gästeschlussmann hängen. So war auch diese Chance vertan. Eine Führung hätte den sichtlich nervösen Gastgebern zu diesem Zeitpunkt gut getan. Das Auslassen dieser sehr guten Tormöglichkeiten sollte sich schon bald rächen.Die Gäste kamen nun immer besser ins Spiel und waren Mitte der ersten Halbzeit das dominierende Team.Die Führung in der 21. min. war somit nicht einmal unverdient. Vorausgegangen war ein unnötiger Ballverlust in der eigenen Hälfte. Beim daraus resultierenden Eckball ließ die Premnitzer Hintermannschaft den langen Strausberger Klaus ungehindert zum 0:1 einköpfen.Nun war der ohnehin kaum vorhanden Spielfaden der Premnitzer gänzlich gerissen.Die Gäste dagegen strebten eine frühe Entscheidung an, und kamen nach einem erneuten Fehler der Hintermannschaft in der 36. min. zum 0:2. Erneut hieß der Torschütze Klaus,wieder war er mit dem Kopf erfolgreich.Wenn sich der TSV in der Halbzeit noch einmal was vorgenommen hatte, so wurde dieses Vorhaben bereits eine Minute nach Wideranpfiff über den Haufen geworfen.Ein kapitaler Fehler eines Premnitzers ermöglichte Gellert urplötzlich die Chance zum 0:3.Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und sorgte praktisch für die Spielentscheidung.Im Gefühl des sicheren Sieges beschränkten sich die Gäste darauf das Ergebnis zu verteidigen.So hatte der TSV zeitweise zumindest ein optisches Gleichgewicht ohne aber Torgefahr erzeugen zu können. Bis auf einen Schuß an die Lattenunterkante brachte Chemie nichts mehr zu stande.Am Ende sicherte sich der Aufsteiger ohne ernsthafte Probleme einen klaren 0:3 Erfolg, der absolut in Ordnung ging.Die junge Premnitzer Mannschaft sollte sich von der Niederlagenserie nicht umwerfen lassen und dieses Spiel schnell abhaken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.