Fußball Premnitz-Rüdersdorf 2002/2003

TSV Chemie Premnitz – MSV 19 Rüdersdorf 2 : 2  ( 1 : 1 )

TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn – Baetz,Matthias; Fingerhut,Jens (ab 74. Ecke,Stefan); Kather,Andre; Liebner,Marcel; Ohle,Christian; Schmeling,Steven – Kersten,Rene – Henke,Ronny (ab 33. Rades,Robert); Löbel,Oliver (ab 11. Jurk,Alexander); Wienmeister,Sven

Tore: 1:0 Kather,Andre (14.); 1:1 Warzecha,Mario (35.); 2:1 Kersten,Rene (51.); 2:2 Warzecha,Mario (75.)

Zuschauer: 62

Schiedsrichter: Stefan Hübner (Borkheide)

Gelbe Karten: – / –

Auch im vierten Spiel der Rückrunde blieb der TSV ungeschlagen und bewieß das man vor allem im heimischen Stadion der Chemiearbeiter eine Macht ist. Mit dem MSV Rüdersdorf hatten die Premnitzer die wohl spielstärkste Elf der Landesliga Nord zu Gast. Der MSV begann das Spiel sehr selbstbewußt. Von Beginn an machte die Mannschaft von Trainer Frank Terletzki Tempo. Chemie wirkte zunächst sehr nervös. Hinzu kam das neben Steve Lucke, er fiel aus beruflichen Dingen aus, auch der zweite Abwehrrecke Oliver Löbel bereits nach 10 min. verletzungsbedingt vom Platz mußte. Für Löbel kam Alex Jurk ins Spiel. Nachdem Premnitz die erste Drangphase überstand wurden die Gastgeber mutiger. Angetrieben von einem starken Sven Wienmeister setzte man erste gefährliche Konter in die nicht immer sattelfest wirkende Rüdersdorfer Hintermannschaft. Nachdem Torwart Björn Selle in der 10. min. zum ersten mal sein Können unter Beweis stellen konnte, war wenig später der durchgebrochene Renè Kersten nur durch ein Foul zu stoppen . Torjäger Andrè Kather legte sich den Ball zurecht und ließ den MSC – Schlußmann Maksimov keine Abwehrchance. Rüdersdorf zeigte trotz des Gegentores kaum Wirkung. Unbeirrt setzte man den TSV Chemie in der Folgezeit mächtig unter Druck. Mehrmals lag der Ausgleich in der Luft aber immer wieder scheiterte der MSV am glänzend aufgelegten Björn Selle im Tor des TSV. In der 35. min. war er dann aber auch machtlos. Gästestürmer Warzecha, der bei Jens Fingerhut ansonsten gut aufgehoben war, nutzte ein Durcheinander im Premnitzer Strafraum zum verdienten Ausgleich. Leider übersah der Schiedsrichter vor dem Treffer ein klares Handspiel eines MSV – Akteurs. Premnitz verteidigte das Remis bis zum Pausenpfiff. Nachdem Seitenwechsel Premnitz wieder konzentrierter. Vor allem bei den wenigen aber höchst gefährlichen Kontern hatte Chemie seine Chancen. In der 51. min. die erneute Premnitzer Führung. René Kersten setzte sich am rechten Flügel durch, in seinen scharf nach innen geschlagen Paß rutschte ein Rüdersdorfer und der Ball lag erneut im Netz des MSV. In der Folgezeit war der MSV die spielbestimmende Mannschaft. Stellenweise stand die von Libero Baetz hervorragend organisierte Premnitzer Hintermannschaft enorm unter Druck. Trotzdem hatten die Gäste in der 71. min. enormes Glück. Alexander Jurk angelte sich an der Mittellinie den Ball und zog am rechten Flügel auf und davon. Sein Paß erreichte André Kather der den Ball in die lange Ecke lenkte wobei ein Rüdersdorfer Abwehrspieler den Ball vor der Linie zur Ecke abfälschen konnte. Wenig später war es dann aber doch soweit, erneut war es Warzecha der einen Abpraller von Torwart Selle zu verdienten Ausgleich nutzte. Zu mehr reichte es am Ende aber nicht mehr. Premnitz verdiente sich sich diesen einen Punkt durch einen enormen Kampfgeist redlich. Für die Gäste dürfte es nach diesem Remis im Kampf um den Staffelsieg eng werden. Der ehemalig Nationanlspieler und Trainer des MSV Rüdersdorf zog nach dem Spiel folgendes Fazit: “ Mit dem Resultat kann ich heute natürlich nicht zufrieden sein. Ein Kompliment an die aufopfernd Kämpfenden Premnitzer. Für uns war es heute nicht einfach, meine Mannschaft kann den Schalter nicht umlegen wenn es gegen kampfstarke Mannschaften geht. Der Aufstieg war für uns nie ein Thema. Als Aufsteiger wollen wir die Klasse halten. Nochmal mein Glückwunsch an den TSV zu diesen wenn auch etwas glücklichen Punktgewinn“.

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