Fußball Premnitz-Mögelin 1992/1993

TSV Chemie Premnitz-Mögeliner SC 0:3

Torfolge: 0:1 Kramer (14.) 0:2 Müller 0:3 Eggersdorff (82.)

Das Duell der Nachbarn ging an Mögelin

Premnitz. Im Fußball-Punktspiel der Kreisklasse zwischen dem TSV Chemie und dem Mögeliner SC waren die Mögeliner vor 150 Zuschauern bemüht, einen Punkt zu entführen, um den Anschluß zur Spitze (bis dahin 8:4 Punkte) nicht zu verlieren. Am Ende wurden es zwei Punkte (Premnitz bis dahin 9:1 Punkte), weil die Mögeliner einsatzfreudiger, druckvoller und ideenreicher zu Werke gingen.

Als Berner in der 14. Minute einen Abwehrfehler fabrizierte, Franke zu weit vor dem „Kasten“ stand, nutzte Kramer diese Möglichkeit, und es hieß 1:0 für die Nachbarn“.   Die   Möglichkeiten auszugleichen waren durchaus vorhanden.  So vergab Kather vier Minuten später freistehend, nachdem er von Mätzke,dem  auffälligsten Spieler der Gastgeber, freigespielt worden war. Elf Minuten später schien es dann soweit: Mätzke hatte es nun selbst auf den Fuß auszugleichen. Doch auf der Linie rettete Rudolf für den bereits geschlagenen Torwart, der im übrigen neben Rudolf zu den Besten seiner Mannschaft zählte. Viel Mühe bereiteten die Mögeliner der Premnitzer Abwehr, wenn über die Flügel angegriffen wurde. Wenig Mühe dagegen hatten die Gäste mit den Premnitzer Angreifern, die teilweise hilflos wirkten und Stürmerqualitäten vermissen ließen. So entsprach das 1:0 für den Gast nach 45 Minuten durchaus den bis dahin gezeigten Leistungen.

Unmittelbar nach Wiederbeginn fiel bereits die Vorentscheidung. Eine Musterkombination über fünf Stationen wurde durch Müller mit dem Tor Nr. 2, das nicht unhaltbar schien, abgeschlossen. Noch gaben die TSVer nicht auf.

Aber alles Bemühen scheiterte letztlich am eigenen Unvermögen. Zu viele technische Fehler, die fehlende Übersicht, nachlassende Konzentration, das Auslassen vorhandener Tormöglichkeiten durch Buge, Krause und noch einmal Mätzke führten dazu,daß der Mögeliner SC durch einen Konter in der 85. Minute durch Eggerstorff noch auf 3:0 erhöhen konnte. Zuvor blieben auch Möglichkeiten der Gäste durch Heidepriem und Müller ungenutzt. Insgesamt sah man eine harte, abernicht unfaire Partie, auch wenn Reinefeld, Eggerstorff

und Schneider auf Mögeliner Seite gelb sahen und Giese vom TSV eine zehnminütige Strafe absitzen mußte. Ein Lob dem Schiedsrichter Thomas Schneider, der auch bei einigen hektischen Situationen stets Herr der Lage war und viel Fingerspitzengefühl bewies.  U. Hahn

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