Fußball Premnitz-Lindow 2005/2006

11. Spieltag – Samstag, 05.11.2005 – 13:30

TSV Chemie Premnitz – Lindower SV Grün-Weiß 3:1 (0:1)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Dirk Briese, Jens Fingerhut, Sebastian Boltze (84. Daniel Rudolph), Matthias Groß, Christian Ohle, René Boltze, Guido Block, Robert Rades (70. Matthias Sell), Christian Fehlberg, René Kersten

Lindower SV Grün-Weiß: Tim Neumann, Christian Pelzer, Kai Löhnwitz, Stephan Zeidler (74. Ronald Schubert), Martin Kirchner, Alexander Schleicher, Johannes Lütkepohl, Alexander Haack, Ronny Hellmann, Markus Schönfeld, Christian Wolf (64. Stefan Hofmann)

Tore: 0:1 Rene Schönfeld (7.); 1:1 René Kersten (53.); 2:1 Christian Fehlberg (54.); 3:1 Guido Block (67.)

Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Seefeld)

Zuschauer: 67

Mühevoller Erfolg !

Wenn David gegen Goliath antreten muß und große Aufgaben ihren Schatten voraus werfen, fielen die vermeintlichen Favoriten schon so manches mal auf die Nase. Lange hatte es auch in Premnitz den Anschein, daß der Außenseiter Lindow am Samstag für eine Überraschung sorgen könnte. In der gesamten ersten Halbzeit fand der TSV gegen einen frech mitspielenden Gast aus Lindow keine rechte Einstellung. Lindow nutzte die einzige Chance in der 7. min. zur Führung. Ohne Bedrängnis konnten sich die Grün Weißen Angreifer den Ball im Strafraum zuspielen. Schönfeld hatte dann keine Mühe das Leder aus kurzer Distanz zu vollenden. Es dauerte eine Zeit bis sich der TSV dann der Tatsache bewußt wurde,daß man den Tabellenvorletzten nicht so im vorbeigehen besiegen würden könnte. Erst nach einer halben Stunde wurden die Angriffe des TSV zwingender. Im Abschluß war man dann aber zu kompliziert. Oft wäre der Torschuß erfolgsversprechender gewesen als das nochmalige Abspiel. Chancen waren genug vorhanden schon vor der Pause zum Ausgleich zu kommen. Insgesamt sollte man aber aus Premnitzer Sicht diese erste Halbzeit schnelle abhaken.Nach dem Seitenwechsel ging ein merklicher Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben von einem immer stärker werdenden G. Block zog man das Tempo deutlich an. Nun lief der Ball gekonnt durch die Reihen. Als R. Rades den Ball überraschend im passiven Abseits vor die Füße bekam war der Ausgleich fällig. Anstatt aber den gut postierten Fehlberg anzuspielen versuchte es Rades allein und scheiterte. Nur eine Minute später setzte G. Block mit einem tollen Paß in die Tiefe seinen Mitspieler R. Kersten ein, dieser überlief die Gästeabwehr und schob den Ball zum längst fälligen Ausgleich ins Tor der Gäste. Lindow verlor kurzfristig völlig den Faden. Premnitz nutzte dies konsequent zur Führung. Direkt nach dem Anstoß kamen die Hausherren sofort wieder in Ballbesitz, Ch. Fehlberg schüttelte seinen Gegenspieler ab und es hieß 2:1 für den TSV Chemie Premnitz.

Mit zunehmender Spielzeit ging den Lindowern zusehends die Luft aus. Der TSV hatte nun kaum noch Mühe das Spiel zu kontrollieren. S. Boltze hatte in der 65. und 69. min. zwei starke Szenen. Erst scheiterte er unter großer Bedrängnis, viele sahen hier einen Strafstoß für den TSV , am Lindower Schlußmann Neumann und dann klatschte ein Schuß an den Pfosten. Die entgültige Entscheidung fiel,in der 73. min. als G. Block mit einem trockenen Schuß von halb rechts ins lange Eck zum 3:1 traf. Der für S. Boltze eingewechselte D. Rudolph vergab kurz vor dem Abpfiff eine weitere gute Möglichkeit das Ergebnis auszubauen als er an Torwart Neumann scheiterte.Beide Parteien waren sich nach dem Schlußpfiff einig das der Sieg des TSV absolut in Ordnung ging. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft und hatten in G. Block einen unermüdlichen Antreiber in seinen Reihen.Nach diesen Arbeitssieg können sich die Chemiker nun auf die „Wittstocker Wochen“ vorbereiten. Innerhalb von 8 Tagen reisen die Premnitzer nun zu den Hanseaten. Am kommenden Samstag trifft man sich zum Pokalachtelfinale und eine Woche später trifft man in der Meisterschaft erneut aufeinander.

Peter Kaiser

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