Fußball Premnitz-Lindow 2004/2005

28. Spieltag – Samstag, 28.05.2005 – 15:00

 

TSV Chemie Premnitz – Lindower SV Grün-Weiß 2:1 (1:0)

 

Tore: 1:0 Rene Kersten (8.); 1:1 Markus Schönfeld (61.); 2:1 Christian Ohle (77.)

Schiedsrichter: Richard Anders (Falkensee)

Zuschauer: 54

Drei Spieltag vor Schluss der Landesklassensaison 2004-2005 sicherte sich der TSV Chemie Premnitz am Samstagnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen durch einen 2:1 Erfolg über Grün Weiß Lindow wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.Der TSV begann das Spiel sehr offensiv und war die klar Spielbestimmende Mannschaft im Stadion der Chemiearbeiter. Von Beginn an setzte man die Gäste aus Lindow unter Druck und kam schnell zu Tormöglichkeiten. Vor allem immer dann wenn der Pfeilschnelle R. Kersten aus der Tiefe kam, sahen die Grün Weiße Gästeabwehr schlecht aus. Der erste Versuch von Kersten in der 4. min. blieb noch erfolglos aber nur drei Minuten später überlief erneut die gesamte Lindower Hintermannschaft und ließ Torwart Sydow im Tor der Lindower keine Chance und vollendete zum 1:0.

Wenn es im weiteren Spielverlauf im Premnitzer Spiel was zu bemängeln gab, dann war es die schlechte Chancenverwertung. Denn nach dem Führungstor hatten die Chemiker einige Riesenmöglichkeiten um die Partie zur Pause klar für sich entschieden zu haben. So scheiterten aber zweimal Ch. Fehlberg und R. Kersten und es blieb spannend. Trotz der überaus hohen Temperaturen ging der TSV ein hohes Tempo. Erst in der Schlussphase einer überlegen geführten 1. Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel. M. Rotter im des TSV, vereitelte in zwei, drei Situationen die wenigen Lindower Möglichkeiten.Nach der Pause zunächst ein anderes Bild. Mit Beginn der 2. Halbzeit brach die stärkste Lindower Phase an. Lindow kam wie ausgewechselt aus der Kabine und als Schönfeldt in der 59. min. den Ausgleich markierte, schien die Partie zu kippen.

Nach dem Ausgleich kamen die Premnitzer dann aber zurück. Jetzt gelang es den Platzherren den inneren „Schweinehund“ zu überwinden und noch mal die letzten Kräfte zu mobilisieren. Premnitz spielet nun wieder entschlossen nach vorn aber wie schon in der 1. Halbzeit vergab man selbst beste Gelegenheiten. So hätte R. Kersten in der 63. und 71. min eigentlich alles klar machen können. Erst traf er den Ball nach einem schönen Solo beim Torschuss nicht voll und dann scheiterte er aus Nahdistanz am glänzend haltenden Torwart Sydow aus Lindow. Wenig später lag der Ball dann aber doch im Netz der Gäste. Fehlberg stieg am höchsten und traf per Kopf, zum Entsetzen der Hausherren blieb dem Treffer die Anerkennung verwehrt den der Assistent zeigte wenn auch spät eine angebliche Abseitsstellung des Premnitzer Spielertrainers an. Gut 10 Minuten vor dem Spielende wurde der TSV Chemie Premnitz dann aber doch noch belohnt für seinen enormen Kampfgeist. Kapitän Ch. Ohle hämmerte den Ball zum viel umjubelten 2:1 ins Tor der Gäste.Dabei blieb es dann auch bis zum Abpfiff des sehr umsichtig leitenden Schiedsrichter Anders aus Falkensee.Wie wichtig dieser Sieg für die Premnitzer war machen erst die anderen Resultate des Spieltages deutlich. Mit Roskow (0:3 in Perleberg), Kirchmöser (1:3 in Falkensee) und Süd 05 Brandenburg (4:2 Ketzin/Falkenrehde) gewannen direkte Kontrahenten um den Klassenerhalt ebenfalls ihre Spiele.

Am kommenden Samstag muss der TSV Chemie Premnitz zum schweren Auswärtsspiel bei Babelsberg 74 antreten.

Premnitz: Rotter, Groß, Nürnberg, Briese (G),Ohle, Neuber (G), Kersten(88. Rudolph),Sell,Sdchmeling(70. Ferch), Boltze (78. Fingerhut)

Lindow: Sydow, Kube, Pelzer, Lascho (80. Mundchen), Schubert, Haack, Schönfeldt, Nettelbeck,Hinkelmann, Kochanski (78. Neumann), Lück

Peter Kaiser

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