Fußball Premnitz-Ketzin 2004/2005

12. Spieltag – Samstag, 20.11.2004 – 13:30

TSV Chemie Premnitz – FSV 1995 Ketzin/Falkenrehde 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Martin Müller (28.); 0:2 Christian Schulz (59.)

Schiedsrichter: Uwe Becker (Potsdam)

Zuschauer: 20

Während alle anderen Fußballspiele der Osthavelland-Teams am Wochenende auf Landesebene ausfielen, konnte in der Landesklasse West in Premnitz gespielt werden. Trotz widriger Witterungsverhältnisse auch dort bot der FSV 95 Ketzin/Falkenrehde bei der gastgebende Chemie-Elf eine couragierte Leistung und bezwang den Tabellenvorletzten am Sonnabend jederzeit verdient mit 2:0 (1:0). Die Katzwedel-Truppe hat nun 19 Punkte auf dem Konto und rückte auf den fünften Platz nach vorn.Die Chemiker aus Premnitz liegen weiter auf einem Absteigsplatz und werden es schwer haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Auch ohne die gesperrten Marco Balzer und Mike Swirkowski (beide fünf gelbe Karten), die zu den spielgestaltenden Kräften bei den „Falken“ gehören, hatte die Gäste keine Probleme, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Weiter fehlten bei den Ketzinern der verletzte Sven Gerlach und Rico Conrad (Urlaub). Die Premnitzer konnten aber aus diesem Personalmangel ihres Gegners kein Kapital schlagen, um ihren Punktestand zu verbessern. Die wenigen Torchancen, die sich herausspielten, machte FAL-KE-Keeper Marco Fredrich mit gekonnten Paraden zunichte.Bereits in der 2. Minute hatte Lars Lamprecht eine gute Möglichkeit, um die Gäste in Führung zu bringen, scheiterte aber knapp. Fünf Minuten später traf Lamprecht, der mit sechs Toren zusammen mit Thomas Achterberg bester FAL-KE-Saisonschütze ist, nur die Latte. In der 29. Minute verwandelte dann Martin Müller einen Eckball von Christian Schulz per Kopfball zur 1:0-Führung für Ketzin/Falkenrehde. Zu recht hatte dieses Ergebnis bis zur Halbzeit Bestand.Wer gedacht hätte, dass sich die Hausherren in der zweiten Hälfte noch einmal aufbäumen würden, sah sich getäuscht. In der 60. Minute traf Christian Schulz nach einem spektakulären Alleingang zum 2:0 für Ketzin und stellte den Sieg für die Gäste endgültig sicher.Es war schließlich ein Arbeitssieg für die „Falken“, weil die Mannschaft beim Auslassen von Torchancen recht großzügig war. Letztlich geht das Ergebnis in Ordnung, weil Ketuin/Falkenrehde spielerisch das klar bessere Team war. Bei den Premnitzern bot nur Spielertrainer Christian Fehlberg eine ansprechende Leistung.

FSV 95 Ketzin/Falkenrehde: Fredrich, I. Röschke, Zickler, Ertel, Stein, Kretschmer, H. Röschke (an 72. Kähne), Lamprecht, Achterberg, Schulz, Müller (ab 46. Kolleck). Trainer: Jan Katzwedel. Betreuer: Norman Bast.

HERBERT KONOPKA

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