Fußball Premnitz-Hansa Wittstock 2000/2001

TSV Chemie Premnitz-Hansa Wittstock 5:0

 

PREMNITZ ■ Am 8. Spieltag der Fußball Landesklasse West gelang dem TSV Chemie Premnitz ein jederzeit verdien­ter 5:0-Erfolg über den FK Han­sa Wittstock. In einer einseiti­gen Partie überzeugten die Rü­gen-Schützlinge vor allem in der ersten Halbzeit.

Nach einer kurzen Anfangs­phase, in der sich beide Mann­schaften spielerisch abtaste­ten, übernahmen die Platzher­ren das Kommando und spiel­ten sich ein ums andere Mal in den Vordergrund. Das war schön anzusehen, insbesonde­re auch für die Zuschauer, die ihr Kommen nie bereuen muss­ten.

Matthias Seil hätte seine Mannschaft schon in der frü­hen Anfangsphase in Führung bringen müssen. Innerhalb von wenigen Minuten hatte ergleich dreimal die Gelegenheit zu vollenden. In der 23. Minu­te war es dann soweit. Rene Kersten hieß der Torschütze nach einer guten Vorbereitung von Danny Köhler.

Nach dieser längst fälligen und hochverdienten Premnit-zer Führung setzte sich der Gastgeber in der Wittstocker Hälfte fest. Der Gegner hatte Mühe, überhaupt ins gegneri­sche Feld zu kommen, ge­schweige denn vor das Premnitzer Tor.

Bei den sporadischen Gegen­stößen wusste vor allem Kapi­tän Steve Lücke zu überzeu­gen. Er war immer da, wo Not am Mann war und setzte auch im Spielaufbau Akzente.

Das 2:0 für die Premnitzer war deshalb nur eine Frage der Zeit. In der 30. Minute war erneut Kersten zur Stelle und setzte den Ball nach Vorarbeit von Seil zum 2:0 in die Ma­schen.

Die Vorentscheidung fiel noch vor dem Pausenpfiff. Aus spitzem Winkel schlug ein Schuss von Christian Fehl­berg unhaltbar im Hansage­häuse ein und es hieß 3:0.

Auch nach der Halbzeitpau­se änderte sich am Kräftever­hältnis nichts. Die Premnitzer Kicker spielten weiter überle­gen und bildeten die Mann­schaft, die das Spiel bestimm­te. Die Gäste kamen in der zweiten Halbzeit kaum dazu, sich spielerisch zu entfalten. Immer wieder hatten die Witt­stocker große Mühe mit der überzeugend auftretenden Premnitzer Heimmannschaft. Für die endgültige Entschei­dung sorgte dann wieder Chris­tian Fehlberg. In der 55. Minu­te wurde er im 16-Meter-Raum von einem Gegenspieler zu Fall gebracht. Der Schiedsrich­ter zeigte sofort auf den Elfme­terpunkt. Der Gefoulte ver­wandelte den Strafstoß selbst. Nachdem das 4:0 gefallen war, verflachte das Premnitzer Spiel etwas. Mit diesem sicheren Vorsprung im Rücken verlor die Mannschaft etwas ihre Linie. Die Spieler griffen nicht mehr über die Flügel an und versuchten es stattdessen durch die Mitte. Den Endstand besorgte Christian Fehlberg mit einem schönen Freistoß in der 90. Minute.                       kai

TSV Chemie Premnitz: Fran­ke, Böhm (ab 70. S. Fehlberg), Luche, Ohle, Seil (ab 65. Schlie-bitz), Kersten, Reinefeld, Ber­ner (ab 70. Groß), Chr. Fehl­berg, Köhler.

 

 

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