Fußball Premnitz-Fohrde 1993/1994

TSV Chemie Premnitz-Alemania Fohrde 3:0

 

Gäste aus Fohrde mit 3:0 gut bedient

Die TSVer aus Premnitz waren gegenüber dem Auftaktspiel in der Fußball-Kreisliga nach der 2:6-Schlappe in Brandenburg nicht wiederzuerkennen. Positiv die Abwehr, die von Bernd Rosenberg vorbildlich organisiert wurde und den Gästen aus Fohrde den Schneid abkaufte. Der Ball wurde schnell gemacht, und ehe sich die Alemannen aus Fohrde so richtig mit dem vorbildlichen Rasen vertraut gemacht hatten, lagen diese durch Tore von Steve Lucke, nach einer Ecke von Mathias Mätzke (6. Min.) und Thomas Marschner, der von der Mittellinie einen Alleingang startete und den Gäste-Schlußmann mit einem Lupfer (8. Min.) überlistete, mit 0:2 im Rückstand. Die Überlegenheit hielt an, die Chancen häuften sich, so durch Jan Berner (19.), der von Mätzke freigespielt wurde und aus Nahdistanz vergab. Er war es auch, der in der 28. und 30. Minute weitere Möglichkeiten vergab. Heiko Fräsdorf und Bernd Rosenberg schlossen sich an, so daß nichts für die Verbesserung des Torekontos schon in den ersten 45 Minuten getan werden konnte. Fohrde, bis dahin    ohne nennenswerte Chancen, war bis dahin mit dem 0:2-Rückstand mehr als gut bedient. Negativ aus Premnitzer Sicht, daß viele Abspielfehler und teilweise zu langes Ballhalten (Mätzke) im Laufe des Spieles nicht zu übersehen war.

Die 2. Halbzeit begann zunächst, wie die 1. endete. Eine weiter überlegen spielende TSVer Mannschaft verstand es aber auch in den zweiten 45 Minuten nicht, diese Überlegenheit in Tore umzumünzen. So verflachte das Spiel mehr und mehr. Der Ball wurde teilweise planlos nach vorn gedroschen (Lucke), und die Hintermannschaft war nicht mehr so sattelfest. Die Gäste bemühten sich um den Anschlußtreffer, der ihnen aber auf Grund ihrer spielerischen Qualitäten nicht gelang. Erst in der 80. Minute nach einem Freistoß von Rosenberg, unmittelbar an der Strafraumgrenze, fiel die endgültige Entscheidung in einem Spiel, das vor 110 Zuschauern nur 45 Minuten Kreisliga-Niveau besaß. Schiedsrichter Schneider amtierte großzügig und griff nur zweimal zur Gelben Karte, wobei jede Mannschaft einmal diese Farbe zur Kenntnis nehmen mußte.

Ulrich Hahn

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