Fußball Premnitz-Fehrbellin 1996/1997

Robert Fischer und Peter Gojek schossen die Tore

Die Mannschaft vom TSV Chemie Premnitz siegte gegen Fehrbellin mit 4:1 1996/1997

Premnitz (MAZ). Die Fußballer vom TSV Chemie Premnitz wahrten ihre Chance, bei der Endabrechnung noch ein ernsthaftes Wort mitreden zu können, durch einen 4:l-Erfolg gegen Fehrbellin. Wie schon im Spiel in Fehrbellin (4:0) gaben diesmal die Premnitzer auch im eigenen Stadion den Ton an. Sie gewannen in dieser Höhe völlig verdient, auch wenn erneut einige Wünsche offen blieben.

Es dauerte immerhin 24 Minuten, nachdem der Ball bis dahin nur selten einen Mitspieler erreichte, um erstmals eine Tormöglichkeit registrieren zu können. Nach einem Freistoß von Bernd Rosenberg landete der Kopfball von Jan Berner nicht im, sondern über dem Fehrbelliner Tor. Steve Lücke konnte es fünf Minuten später nicht besser. Auch sein Kopfball war eine Etage zu hoch angesetzt. Als zwei Minuten später Mathias Groß freigespielt war, und er nur noch den gegnerischen Keeper vor sich hatte, schien die längst fällige Führung der Gastgeber perfekt. Groß zeigte jedoch Nerven und vergab.

Bis dahin hatten die Fehrbelliner den Premnitzer Schlußmann Michael Ginzel nicht ein einziges Mal geprüft. Er hatte bis dahin noch keine Bodenberührung.

Das unterstrich die Harmlosigkeit der Gäste aus Eehrbellin. Sie stellten sich hinten rein, wollten Tore verhindern, um durch ein Konter für eine Überraschung zu sorgen. Das gelang ihnen nicht. Gastgeber Premnitz verstand es seinerseits wiederholt nicht, diese Abwehr zu knacken, da fast immer versucht wurde, durch die Mitte zum Erfolg zu kommen.

Immer dann, wenn direkt und über die Flügel gespielt wurde, hatten die Fehrbelliner so ihre Schwierigkeiten. In der 38. Minute war es dann endlich soweit. Nach einem Freistoß von Bernd Rosenberg nahm diesen Peter Gojek mit dem Kopf auf und vollendete.

Das 2:0 folgte zehn Minuten nach der Pause. Die Vorarbeit leistete Oliver Löbel und Robert Fischer machte das 2:0 perfekt. Damit war der Bann endgültig gebrochen. Die Premnitzer spielten nun nach Belieben auf, doch blieb die Torausbeute gemessen an den Möglichkeiten zu gering. Erst in der 76. Minute, als Robert Fischer vorlegte und Peter Gojek mit einem tollen Kopfballtor das 3:0 erzielte, war alles entschieden. Daran änderte sich auch nichts, als die Mannschaft der Gäste sechs Minuten vor Ultimo, nach einem angeblichen Foul im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen bekamen, den die Fehrbelliner zum 1:3 nutzten. Nach einer Flanke von Jan Berner stellte Robert Fischer vier Minuten vor dem Spielende mit 4:1 den Endstand her. Ulrich Hahn

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