Fußball Premnitz-Fehrbellin 1997/1998

Wieder ein Sieg ohne Gegentreffer

TSV Chemie Premnitz gegen Fehrbellin mit 3:0 Toren erfolgreich

Premnitz (MAZ). Mit einem 6:2-Erfolg aus dem Spiel gegen Rheinsberg stellten sich die Fehrbelliner Fußballer in Premnitz vor. Die Gastgeber, am letzten Spieltag in Nennhausen mit 2:0 erfolgreich, mußten in dieser Partie auf Robert Fischer verzichten. Er hatte sich in Nennhausen verletzt und wird für die nächsten Wochen dem TSV Chemie nicht zur Verfügung stehen. Von dieser Stelle aus beste Wünsche für eine schnelle Genesung.

Die Premnitzer begannen in diesem Spiel bei sehr schlechten Witterungsbedingungen überlegt, schnell und einsatzfreudig. Schon nach drei Minuten wurde Thomas Marschner im Strafraum der Gäste umgesäbelt. Schiedsrichter Schneider, der an diesem Tag eine tadelsfreie Leistung bot, zeigte sofort auf den Elfmeter-Punkt. Der Gefoulte selbst übernahm die Verantwortung und vollendete.

Weitere Möglichkeiten, den gegnerischen Keeper zu überwinden, boten sich. Doch Pfosten und Latte verhinderten eine frühzeitige Entscheidung. Mit zunehmender Spieldauer fanden sich die Gäste mit den widrigen Bedingungen immer besser zurecht. Hilfestellung leisteten aber auch die TSVer, die einige Unsicherheiten im Abwehrverhalten demonstrierten, aber auch durch langes Ballhalten und Abspielfehler sich selbst einige Male in Verlegenheit brachten. So blieb es nach 45 Minuten beim 1:0 für die Gastgeber, die nach dem Wiederanpfiff einige Zeit benötigten, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Erst in der 66. Minute, nach einer Ecke von Mathias Groß, fiel das 2:0. Steve Lucke kam an den Ball, und der Fehrbelliner Schlußmann hatte das Nachsehen.

Ein unmittelbar danach getretener Freistoß von Groß zischte nur knapp am Pfosten vorbei. Ralf Franke, in der 56. Minute für Marco Brückner eingewechselt, setzte sich außen durch. Seine Flanke nahm Steve Lücke mit dem Kopf an, doch das Ziel verfehlte er knapp. Als erneut Franke, sieben Minuten vor Spielende, einen Abwehrspieler narrte und eine weitere Eingabe vor das Fehrbelliner Tor brachte, war Matthias Sell zu Stelle, und es hieß 3:0.

Damit waren die Fronten geklärt. Die Premnitzer gewannen ein weiteres Mal ohne Gegentreffer. Sie müssen aber die sich bietenden Tormöglichkeiten insgesamt besser nutzen, um nicht kalt erwischt zu werden.Ulrich Hahn

Für Premnitz spielten: Ricardo Theiss, Dirk Briese,Steve Lucke, Marco Brückner (ab 56. Ralf Franke),Olaf Krause (ab 80. Andreas Heinemann), Thomas Marschner, Dirk Reinefeld, Dennis Köhler, Matthias Seil, Peter Gojek und Mathias Groß.

 

 

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