Fußball Premnitz-BSRK 2005/2006

1. Spieltag – Samstag, 13.08.2005 – 15:00

TSV Chemie Premnitz – Brandenburger SRK 1883 4:0 (1:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Moris Nürnberg, Matthias Groß, Stefan Ecke (68. Steven Schmeling), Christian Ohle, Falco Neuber (72. Daniel Rudolph), René Kersten, René Boltze (68. Sebastian Boltze), Christian Fehlberg, Guido Block, Robert Rades

Brandenburger SRK 1883: Olaf Quakkaf, Keven Zinke, Dirk Reinicke, Matthias Gründer, Michael Martens, Mirko Mosch (60. Daniel Häusler), Dennis Schimpf (69. André Rach), Dennis Erler, Frank Wetzel, Reno Heidrich, Sulayman Camara (75. Marcel Stephan)

Tore: 1:0 Sebastian Boltze (44.); 2:0 Guido Block (48.); 3:0 Christian Fehlberg (60.); 4:0 Falco Neuber (64.)

Schiedsrichter: Andreas Mielke (Cumlosen)

Zuschauer: 49

Gelbe Karte: Falco Neuber, Matthias Groß, Christian Ohle / Dirk Reinicke, Matthias Gründer, Dennis Schimpf, Dennis Erler, Frank Wetzel

Erfolgreicher Auftakt !

Am ersten Spieltag der Landesklasse West empfing der TSV Chemie Premnitz den Aufsteiger vom Brandenburger Sport und Ruderklub. Nach dem klaren 4:0 Erfolg der Vorwoche über Kloster Lehnin, mußte Spielertrainer Fehlberg auf zwei Positionen umstellen. Für die nicht zur Verfügung stehenden Sell und Briese rückten Nürnberg und Ecke in die Mannschaft.Das Spiel begann erwartungsgemäß mit einer Druckperiode der Platzbesitzer. Premnitz drückte sofort aufs Tempo und kam in der 6. min. zu einer ersten klaren Möglichkeit als Fehlberg zwei Gegenspieler abschüttelte und dann nur knapp verzog. Glück hatte der Aufsteiger in der 11. min. als Kersten klar im Strafraum zu Fall gebracht wurde, der Schiedsrichter aber auf Freistoß und uzur Verwunderung aller nicht auf Strafstoß entschied. Brandenburg begann verhalten, man war bestrebt zunächst das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang der Bogaczyk- Elf mit zunehmender Spielzeit immer mehr und hätte Heidrich in der 25. min. seine Riesengelegenheit genutzt, wäre eine Gästeführung möglich gewesen. Auf der anderen Seite verwehrte der Unparteiische den Premnitzern einen weiteren klaren Strafstoß. Fehlberg wurde von Gründer klar am Trikot festgehalten, erneut gab es nur Freistoß von der Strafraumgrenze. Glück für den Brandenburger das er nur Gelb sah. Ein Platzverweis wäre hier durchaus möglich gewesen, denn Gründer war letzter Mann und verhinderte mit seinem Foul eine klare Premnitzer Chance. Nach gut einer halben Stunde verflachte das Spiel der Gastgeber. In der 35. min. vergab der BSRK seine nächste und für lange Zeit letzte Chance selber in Führung zu gehen. Erneut war es Heidrich der völlig frei vor Torwart Rotter auftauchte und über das Tor schoß.Wenn spielerisch nicht allzuviel zusammenläuft, dann muß halt ein Standart herhalten um eine Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken. Mit einem Doppelschlag kurz vor und unmittelbar nach der Pause sorgte für eine Vorentscheidung. In der 44.min. legte sich R. Boltze den Ball zurecht und jagte das Leder mit einem mächtigen Hammer zum verdienten 1:0 in die Maschen des Brandenburger Gehäuses. Torwart Quakhaf hatte nicht die Spur einer Chance und rührte keinen Finger. In der 48. min. war es dann Block der nach Foul an Fehlberg einen Freistoß aus 20 Meter Torentfernung mit viel Gefühl zum 2:0 ins Tor beförderte. Überhaupt war es eine Augenweide zusehen wie Block mit dem runden Leder umzugehen versteht. Glücklich für den der diesen technisch hochbeschlagenen Spieler in seinen Reihen hat. Angetrieben von eben diesen Block, zog Chemie das Tempo nun merklich an. Mit der 2:0 Führung im Rücken, spielte die Fehlbergtruppe nun auf und stürzte den Westhavelländischen Kreismeister des Vorjahres von einer Verlegenheit in die andere. Nun war es nur noch eine Frage der Zeit bis das Spiel endgültig entschieden wurde. Fehlberg schütteltelte seinen „Schatten“ Zinke nun mehr und mehr ab. Nach knapp einer Stunde Spielzeit hieß es 3:0. Fehlberg traf mit trockenen Schuß. Nur wenig später hieß es 4:0. Neuber versenkte einen Eckball ins Brandenburger Gehäuse. In der Folgezeit spielte der TSV für Geburtstagskind Rades, immer wieder legte man die Bälle auf Ihn ab, nutzen konnte er seine Möglichkeiten aber nicht. Sonst wäre ein höherer Erfolg durchaus möglich gewesen.Am Ende ein verdienter klarer 4:0 Sieg des TSV Chemie Premnitz. Gästetrainer Peter Bogaczyk sah dies allerdings anders, er versuchte die deutliche Abfuhr für seine Mannschaft schön zu reden und sprach von einem glücklichen 4:0 Erfolg des TSV.

Peter Kaiser

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