Fußball Premnitz-BSRK 1999/2000

So kann es weitergehen

Der TSV Premnitz besiegt zum Saisonauftakt den BSRK 1883 mit 4:0 Toren

Premnitz (sk). Am ersten Spieltag der Landesklasse West empfing der TSV Chemie Premnitz den Aufsteiger Brandenburger Sport- und Ruder-Klub (BSRK). Nach dem klaren 4:0-Pokalerfolg in der Vorwoche über Kloster Lehnin, musste Spielertrainer Christian Fehlberg auf zwei Positionen umstellen. Für die nicht zur Verfügung stehenden Matthias Seil und Dirk Briese rückten Moris Nürnberg und Ecke in die Mannschaft.

Das Spiel begann erwartungsgemäß mit einer Druckperiode der Platzbesitzer. Premnitz drückte aufs Tempo und kam in der 6. Minute zu ersten klaren Möglichkeit, als Fehlberg zwei Gegenspieler abschüttelte und nur knapp verzog. Glück hatte der Aufsteiger wenig später, als Kersten klar im Strafraum zu Fall gebracht wurde, der Schiedsrichter aber auf Freistoß und nicht auf Strafstoß entschied. Die Gäste begannen verhalten. Sie waren bestrebt, zunächst das Tempo aus dem Spiel zu neh- men. Das gelang der Bogaczyk-Elf mit zunehmender Spielzeit immer besser. Heidrich vergab in der 25. Minute eine Riesengelegenheit. Auf der anderen Seite verwehrte der Unparteiische den Premnitzern einen weiteren klaren Strafstoß. Fehlberg wurde von Gründer klar am Trikot festgehalten, erneut gab es nur Freistoß von der Strafraumgrenze. Glück für den Brandenburger, dass er nur „Gelb“ sah. Ein Platzverweis wäre durchaus möglich gewesen, denn Gründer war letzter Mann und verhinderte mit seinem Foul eine klare TSV-Chance. Nach gut einer halben Stunde verflachte das Spiel der Gastgeber. Der Gast kam durch Heidrich zu seiner nächsten Einschussmöglichkeit. Er drosch den Ball aber freistehend über das Tor.

Wenn spielerisch nicht allzu viel zusammenläuft, dann muss halt ein Standart her, um ein Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken. Mit einem Doppelschlag kurz vor und unmittelbar nach der Pause sorgten die Gastgeber für die Vorentscheidung. In der 44. Minute legte sich Rene Boltze den Ball zurecht und jagte das Leder mit einem mächtigen Hammer zum verdienten 1:0 in die Maschen. Torwart Quakhaf hatte nicht die Spur einer Chance. In der 48. Minute war es Guido Block, der einen Freistoß aus 20 Meter Torentfernung mit viel Gefühl zum 2:0 ins Tor beförderte. Überhaupt war es eine Augenweide, wie es Block versteht mit dem runden Leder umzugehen. Er trieb die Premnitzer zu höherem Tempo. Mit der 2:0 Führung im Rücken spielte die Fehlberg-Truppe nun auf und stürzte den Gast von einer Verlegenheit in die andere. Fehlberg schüttelte seinen Schatten Zinke mehr und mehr ab.

Nach knapp einer Stunde stand es 3:0. Fehlberg traf mit trockenen Schuss. Nur wenig später hieß es 4:0. Falco Neuber versenkte einen Eckball ins Brandenburger Gehäuse. In der Folgezeit spielte der TSV für das Geburtstagskind Robert Rades. Doch keine der für ihn aufgelegten Möglichkeiten wusste er zu nutzen.

Am Ende ein verdienter 4:o-Sieg des TSV Chemie Premnitz. Gästetrainer Peter Bogaczyk sah dies allerdings anders. Er versuchte die deutliche Abfuhr für seine Mannschaft schön zureden und sprach von einem glücklichen Premnitzer Erfolg.

 

 

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