Fußball 16.SV Kloster Lehnin-Premnitz 2007/2008

 

SV Kloster Lehnin-TSv Chemie Premnitz 1:4(1:1)

Die Bilder

 

16. Spieltag – Samstag, 16.02.2008 – 14:00

SV Kloster Lehnin (M2.) – TSV Chemie Premnitz (2.) 1:4 (1:1)

SV Kloster Lehnin: Bert Cierpinski, Martin Gafke, Norman Seidel, Stefan Schwerz, Andreas Lindner, Thomas Rietz, Michael Schammelt, Enrico Pohl, Eik Mellin, Benjamin Wiltzer (46. Thomas Kabelitz), Richard Groß (75. Marcel Burwig)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Daniel Huxdorf, Sebastian Kaiser, Sebastian Kremp (69. Björn Stuhlmacher), Konstantin Gäde (65. Dirk Briese), René Kersten, Marcel Liebner (85. Marcel Zorr), Lars Posorski, Robert Rades, Guido Block

Tore: 1:0 Richard Groß (1.); 1:1 Guido Block (32.); 1:2 Guido Block (Foulelfmeter, 52.); 1:3 Lars Posorski (65.); 1:4 Björn Stuhlmacher (82.)

Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: – / Sebastian Kaiser (3.), Daniel Huxdorf (4.)

Gelb/Rote Karte: Marcel Burwig (79.) / –

Rote Karte: Enrico Pohl (52.) / –

Auftakt nach Maaß ! /Chemie startet mit einem 1:4 Sieg in Lehnin

Einen Auftakt nach Maaß erwischte der TSV Chemie Premnitz beim Rückrundenstart in der Landesklasse West. Dabei verlief der Spielbeginn so gar nicht nach dem Geschmack des zahlreich vertretenen Premnitzer Anhangs. Der Uhrzeiger hatte noch keine Umdrehung geschafft und Torwart Mario Rotter mußte zum ersten mal den Ball aus dem Netz holen. Nach einem Einwurf kam Groß an den Ball, zog aus gut 20 Meter ab und erwischte Rotter kalt. Der Aufsetzer sprang vom rechten an den linken Pfosten und dann ins Tor. Chemie Premnitz brauchte lange um sich vom Gegentor zu erholen. Erst Mitte der 1. Halbzeit fand man sich. Das Spiel wurde kontrollierter und als Guido Block sich den Ball zum Freistoß zurecht legte und zum 1:1 ins Netz versenkte war man endgültig zurück im Spiel. Nach der lautstarken Kabinenansprache von Trainer Uwe Schulz, kam eine andere Premnitzer Elf aufs Spielfeld zurück. Von nun an bestimmte man die Partie deutlich. Vor allem der ganz stark spielende René Kersten war ständiger Antreiber der ganz in Grün spielenden Premnitzer. Robert Rades nutzte seine Schnelligkeitsvorteile gegen seinen Gegner Seidel immer besser. So auch in der 50.min. als er von Seidel im Strafraum klar umgestoßen wurde. Der Unparteiische ließ zunächst weiterlaufen , aber der sehr junge Assistent Simon erkannte das klare Foulspiel und zeigte dieses auch an. Nach kurzer Rücksprache gab es dann den Strafstoß den Block zum 1:2 verwandelte. Den Gastgebern gingen nun zusehends die Kräfte aus. Das Spiel wurde nun hektischer und der Schiedsrichter Papajewski rückte mehr und mehr ins Blickfeld der Partie. Nachdem Lars Posorski in der 68. min. mit dem Kopf das 1:3 gelang, brachte Kloster Lehnin unnötig Härte ins Spiel. Warum man sich nach der klaren Tätlichkeit von Pohl an Daniel Huxdorff über die Rote Karte beschwerte ist unverständlich. Mit zwei Schlägen schickte Pohl den Premnitzer Huxdorff zu Boden und durfte zurecht früher Duschen gehen. In Überzahl hatte der Gast aus Premnitz dann nur noch wenige brenzliche Momente zu überstehen. Auch der eingewechselte Stürmer Kabelitz brachte nicht die Wende. Im Gegenteil, der auf Premnitzer Seite eingewechselte Björn Stuhlmacher, er kam für Konstantin Gäde ins Spiel, zeiget einmal mehr das er hoffnungsvolles Stürmertalent ist. Kaum auf dem Platz versetzte er seinen Bewacher und traf mit trockenem Schuß zum 1:4. In den Schlußminuten dezimierten sich die Gastgeber ein weiteres mal. Burwig, wenige Minuten zuvor eingewechselt, holte Rades von den Beinen und sah dafür Gelb , nach einem kurzen Wortgefecht mit dem Unparteiischen griff dieser erneut in die Hosentasche und schickte Burwig vom Feld. Auch diese Entscheidung war absolut nachzuvollziehen und korrekt. Am Ende stand ein verdienter Premnitzer Erfolg zu Buche der auf Grund der 2. Halbzeit absolut verdient war. Dem TSV gelang der 4 Sieg in Folge. Am kommenden Samstag kommt der Tabellenführer BSC Süd 05 Brandendenburg II ins Stadion der Chemiearbeiter Premnitz. Mit der Verbandsligareserve aus Brandenburg haben die Premnitzer der Hinrunde durchweg schlechte Erfahrungen gemacht. Im Punktspiel unterlag man 3:1 und wenige Wochen später setzte es im Pokal mit 4:2 eine weitere Niederlage. So darf man auf den ersten Auftritt des TSV vor heimischen Publikum im Jahr 2008 gespannt sein. Anstoß ist um 15.00 Uhr.

 

 

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