Fußball 8.Schenkenberg-Premnitz 2006/2007

8. Spieltag – Samstag, 14.10.2006 – 14:00

SV Empor Schenkenberg 1928- TSV Chemie Premnitz 4:3 (2:1)

Bilder

SV Empor Schenkenberg 1928: Steffen Sgraja, Mathias Holz, Tobias Ziem, Daniel Zietz (35. Marco Brünning), Denny Noak, Christian Pietzsch, Andre Göde (76. Daniel Eckert), Falko Wetzel (80. Nico Zühlsdorf), Danny Gerlich, Marcel Richter, Sören Kirchner

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Moris Nürnberg, Jens Fingerhut, Paul Peter, Christian Ohle, Marcel Liebner, René Kersten (65. Ricardo Lüde), Guido Block, Christian Fehlberg, Robert Rades, Sebastian Boltze (46. Konstantin Gäde)

Tore: 1:0 Tobias Ziem (10.); 2:0 Andre Göde (12.); 2:1 Robert Rades (14.); 3:1 Andre Göde (55.); 3:2 Christian Fehlberg (57.); 4:2 Marcel Richter (70.); 4:3 Konstantin Gäde (78.)

Schiedsrichter: Daniel Köppen (Linthe)

Zuschauer: 90

Gelbe Karte: Daniel Zietz, Mathias Holz, Christian Pietzsch, Marcel Richter / Jens Fingerhut

Rote Karte: – / Robert Rades (47.)

Chemie verliert unglücklich !

Eines waren die Spiele zwischen dem SV Empor Schenkenberg und dem TSV Chemie Premnitz in der Vergangenheit immer: Torreich. So auch am 8. Spieltag der Landesklasse West , als der TSV nach der 0:3 Schlappe des BSC Süd 05 II der letzten Woche in Schenkenberg auf Wiedergutmachung aus war.

Dieses Unternehmen schien früh zum Scheitern verurteilt. Denn die Gastgeber führten nach 12. min. durch die Treffer von Ziem (10.) und den starken Göde (12.) schnell mit 2:0.

Chemie zeigte diesmal aber ein anderes Gesicht. Unbeeindruckt von der Anfangsoffensive gegen die sehr agressiv zu Werke gehenden Emporakteure, kamen die Gäste in der 14. min. durch Rades zum Anschlußtreffer. Der TSV wurde nun stärker . Nur einmal noch mußte Rotter (16.)auf der Hut sein als er einen Schuß von Wetzel vereitelte. Auf der anderen Seite hätten Rades (18.) und der beste Akteur auf dem Feld, Fehlberg , in der 26. und 29. min. dem Spiel eine Wende zu Gunsten der Premnitzer geben können, wenn man die großen Möglichkeiten genutzt hätte. Eine Vorentscheidene Szene in der 48. min., als Rades nach einer angeblichen Tätlichkeit an Brünning vom Platz mußte. Der Unparteiische der in den gesamten 90 Minuten seine liebe Mühe hatte das Spiel in normale Bahnen zu halten, sah die Situation nicht. Das der Assistent die Szene auch nicht gesehen hatte, unterstreicht die Tatsache das nach Rücksprache zwischen Schiedsrichter und Assistenten, Fehlberg vor dem Platzverweis stand , der eigentlich weit weg vom Geschehen stand. Erst mit Tatkräftiger Unterstützung der Schenkenberger Bank und des zuvor fast „bewußtlosen“ Brünning, sah Rades die Rote Karte. Allgemein war auffällig das auf die zum Teil massive Einflußname aus der Schenkenberger Coachingzone vom Unparteiischen nicht unterbunden wurde.

Auch in Unterzahl zeigte Premnitz Moral. Auch das 3:1 durch Göde in der 53. min. warf die Gäste nicht aus der Bahn. Nur zwei Minuten nach dem dritten Gegentreffer brachte Fehlberg mit einem Traumtor die Premnitzer wieder zurück ins Spiel. Eine Flanke von Gäde nahm Fehlberg volley und versenkte die Kugel im Tor der Gastgbeber.

Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Was blieb den Premnitzern auch anderes übrig. In Rückstand und in Unterzahl suchte man sein Heil in der Offensive. Als Richter in der 70.min. zum 4:2 traf schien eine Vorentscheidung gefallen. Das dem nicht so war, war ein Verdienst der Premnitzer Mannschaft die sich nie aufgab. Hoffnung keimte als Gäde in der 78. min. der erneute Anschlußtreffer gelang. Premnitz warf noch einmal alles nach vorn , der wohl verdiente Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen. Am Ende gewann mit dem SV Empor Schenkenberg die glücklichere zweier gleichwertiger Mannschaften die den Besuchern ein hochkarätiges Landesklassenspiel ablieferten.

Peter Kaiser

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