Saisonzusammenfassung 2016/2017

Auch wenn man sich in Premnitz vor der Saison etwas mehr als den 4. Platz vorgenommen hatte, war TSV-Trainer Olaf Krause mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir sind jetzt zum vierten Mal in Folge auf dem 4. Platz gelandet. Platz drei wollten wir zwar angreifen, aber die Jungs haben auch so eine gute Saison gespielt und so viele Punkte geholt, wie noch nie. Da kann man dennoch sehr zufrieden sein. Das Fazit ist also absolut positiv“, fasst der Premnitzer Trainer die gesamte Saison zusammen.

Der Saisonstart war nur mäßig

Dabei hatten die Chemiker, wie schon in den vergangenen Jahren, den Auftakt etwas verpatzt. Nach einem Sieg gegen Forst Borgsdorf setzte es drei Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Bernau, Schwedt und Prenzlau. „Speziell gegen Prenzlau kamen wir überhaupt nicht zurecht, da haben wir auch im Rückspiel nicht gut ausgesehen. Die Niederlage in Schwedt war dagegen ärgerlich, da waren wir über 90 Minuten das klar bessere Team“, so Coach Krause. Danach starteten die Grün-Weißen eine Serie von acht Spiele ohne Niederlage. Vor allem auf eigenem Platz ließ man dem Gegner kaum noch eine Chance. Erst mit der 1:2-Heimniederlage gegen Zehdenick endete die Serie kurz vor Weihnachten. Nach zwei deutlichen Siegen gegen Michendorf und Petershagen verabschiedete sich der TSV Chemie auf dem 3. Platz in die Winterpause. „Mit dem Erreichten können wir zufrieden sein, auch wenn manchmal die Konstanz fehlte“, schätzte Olaf Krause damals ein, gerade in Anbetracht dessen, dass Stammtorwart Felix Baitz über einen längeren Zeitraum ausfiel. Doch Joseph Asaba, der einsprang, machte seine Sache mehr als ordentlich.

Mit mehr Konstanz wären mehr Punkte drin gewesen

In die Rückrunde startete Chemie mit frischem Blut. Benjamin Huxol und Lukas block wechselten ins Stadion der Chemiearbeiter. Beide stellten sich sofort als wichtige Alternativen heraus und hatten einen großen Anteil am super Start in die Rückrunde. Borgsdorf (4:1) und Bernau (3:1) konnten geschlagen werden. „Das Spiel gegen Bernau war unser bestes der Saison, da haben wir den späteren Aufsteiger beherrscht“, so Olaf Krause. Danach folgte eine dicker Dämpfer. Gegen Prenzlau, Schwedt und Pritzwalk konnte insgesamt nur ein Punkt geholt werden. „Das war natürlich zu wenig, gerade in Pritzwalk waren wir ganz schwach“, so der Premnitzer Trainer. In den letzten neun Spielen musste der TSV Chemie nur einen Niederlage (Babelsberg 03 II) hinnehmen, kam aber auch bei den heimstarken Teltowern zu einem 1:1-Remis. „Da waren wir richtig gut und hätten den Sieg verdient gehabt. Insgesamt war es eine gute Rückrunde. Mit etwas Konstanz wären ein paar Punkte mehr möglich gewesen. Aber ich freue mich über die gute Entwicklung. Wir erspielen uns mehr Chancen, ohne defensive Stabilität eingebüßt zu haben.“

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