Rückblick Männer 2017/2018

Quelle: Sportbuzzer(Christoph Laak)

Olaf Krause: „Der Abstand nach oben war am Ende einfach zu groß“

Landesliga Nord: Premnitz-Trainer zeigt sich mit der Saison nur bedingt zufrieden.

Am Ende war es so wie immer. Die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz landeten auf dem 4. Platz. „Es war eine durchwachsene Saison. Wir hatten uns eigentlich mindestens Platz drei vorgenommen“, fasst dann auch TSV-Trainer Olaf Krause zusammen.

Dabei hatte Chemie diesmal anders als sonst auf eine starke Hinrunde eine schwächere Rückrunde folgen lassen. „Wenn man rein den Platz sieht geht unser Ergebnis sogar noch in Ordnung. Aber, und das muss man ganz klar sagen, der Abstand nach ganz oben war am Ende einfach zu groß“, so Olaf Krause, der mit seinem Team letztlich 22 Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter hatte und deshalb auch nur bedingt zufrieden ist. Zum Winter standen starke 29 Zähler auf der Habenseite der Premnitzer und das, obwohl man mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. „Wenn ich daran denke, dass Felix Baitz mit seinem Kieferbruch eine Weile ausfiel war das Ergebnis schon richtig gut“, findet der Premnitzer Übungsleiter.

Unerklärlicher Einbruch kostet Podestrang

Auch in die Rückrunde hatten die Chemiker eigentlich gut hereingefunden. Umso unerklärlicher, dass eine Serie von sechs Spielen ohne dreifachen Punktgewinn folgte. „Wir waren einfach nicht konstant genug. Immer wieder haben wir in wechselnden Aufstellungen gespielt, so konnten sich die Jungs nie richtig einspielen. Außerdem haben wir in dieser Phase viele enge Spiele verloren. Manchmal hat vielleicht auch ein Stück weit die Einstellung gefehlt“, sieht Olaf Krause einen Ansatz.

Gegen Spitzenteams gut mitgehalten

Das es am Ende überhaupt der 4. Platz wurde, lag an einem ordentlichen Schlussspurt des TSV. „Dort haben wir dann wieder vermehrt, gegen gute Gegner, unser volles Potenzial abgerufen. Wir haben ja richtig gute Fußballer in unserer Mannschaft“, findet der Premnitzer Trainer.

Das belegen vor allem die Ergebnisse gegen Aufsteiger Petershagen-Eggersdorf. „Wir haben als einzige Mannschaft den Meister geschlagen, gegen die Spitzenteams meist unser wahres Gesicht gezeigt und gepunktet, auch wenn es nicht zur absoluten Spitze gereicht hat. Da gilt es in der kommenden Saison auch anzusetzen“, blickt Krause schon auf die kommende Spielzeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.