Fußball 23.Premnitz-Dannenwalde 2007/2008

23. Spieltag – Samstag, 12.04.2008 – 15:00

TSV Chemie Premnitz – SV Blau-Weiß Dannenwalde 5:0 (2:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Marian Krause, Daniel Huxdorf, Marcel Liebner, Christian Ohle (58. Konstantin Gäde), Björn Stuhlmacher, Sebastian Kremp (65. Sebastian Kaiser), Lars Posorski, Dirk Briese (70. Paul Peter), Robert Rades

SV Blau-Weiß Dannenwalde: Andreas Köhler, Andreas Schwarz, Sven Streese, Remo Karper, Stefan Schwarz, Naser Hyseni, Christian Leppin, Artan Isufi, Cihat Turan, Sevdail Cakolli, Bujar Baliu

Tore: 1:0 Guido Block (24.); 2:0 Marian Krause (42.); 3:0 Björn Stuhlmacher (49.); 4:0 Lars Posorski (80.); 5:0 Robert Rades (87.)

Schiedsrichter: Pedro Sithoe (Schwielowsee)

Zuschauer: 97

Chemie überrollt Dannenwalde !

Klar mit 5:0 bezwang der TSV Chemie Premnitz in der Landesklasse West den SV Blau Weiß Dannenwalde. Damit blieben die Premnitzer im nunmehr 11 Spiel in Folge ohne Niederlage und hielten den Kontakt zur Spitzengruppe.In einer einseitigen Begegnung konnten sich die Gäste schon in der 2. min. bei ihrem Schlussmann bedanken das Sie nicht schon früh in Rückstand gerieten.Bei einem Kopfball vom starken Stuhlmacher reagierte Köhler im Tor der Blau Weißen großartig. Der TSV bestimmte auch im weiteren Spielverlauf das Spiel fast nach Belieben. Vor allem fußballerisch zeigte die Mannschaft den knapp 100 Besuchern eine ansprechende Leistung.Nach 24. min. das längst fällige 1:0 durch Guido Block. Nach schöner Vorarbeit von Rades, ließ Block sich die Chance nicht entgehen.Premnitz setzte entschlossen nach. Huxdorff und Kremp scheiterten nur ganz knapp mit Schüssen aus der zweiten Reihe am erneut glänzend reagierenden Köhler im Tor der Dannenwalder. Erst in der 32. min. hatten die Gäste so etwas wie eine erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Isufi kam Strehse zum Schuss , scheiterte aber an Mario Rotter im Tor des TSV.Auf der Gegenseite nahm erneut Sebastian Kremp nach Maaß, erneut kratzte Köhler den Ball von der Linie. Dann aber schlug es doch noch einmal im Gehäuse der Prignitzer ein. Nach einem Gewühl landete der Ball von einem Dannenwalder abgefälscht im Tor zum 2:0 Pausenstand. Letztendlich wurde dem jungen Krause der Treffer gutgeschrieben.Trotz des schnellen 3:0 durch Björn Stuhlmacher in der 49. min, brauchten die Gastgeber eine gewisse Anlaufzeit um wieder in die Partie zu finden. Lange Zeit verwaltete die Mannschaft um Trainer Uwe Schulz das Resultat. Lars Posorski ließ in der 77.min. eine Riesenmöglichkeit aus. Nach einem Eckball von Liebner kam Posorski völlig frei zum Kopfball und platzierte den Ball neben das Gehäuse. Zu allem Überfluss sah Posorski nach einer unnötigen „Plauderei“ mit dem Unparteiischen die Gelbe Karte. Da es die fünfte Verwarnung war, ist Posorski am kommenden Freitag in Alt Ruppin zum zuschauen verurteilt. In der Schlussphase zogen die Premnitzer das Tempo noch einmal merklich an. Folgerichtig das 4:0 durch Posorski. Er nutzte den einzigen Fehler des ansonsten besten Dannenwalder, Torwart Köhler. Ein weiterer schöner Treffer kurz vor dem Abpfiff, als Rades allein aufs Gästetor lief und den Ball über den Schlussmann lupfte.Am Ende stand ein hochverdienter Premnitzer Erfolg zu Buche, der ´durchaus auch hätte höher ausfallen können. Dannenwalde dagegen präsentierte sich in der Havelstadt wie ein Abstiegskandidat und wird es sicher schwer haben die Klasse am Ende zu halten.

Peter Kaiser

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Nach einer indiskutablen Vorstellung kamen die Landesklasse-Kicker des SV Blau-Weiß Dannenwalde beim TSV Chemie Premnitz sprichwörtlich unter die Räder. Der Gastgeber, der sich nach einer schwachen Hinrunde mittlerweile zum Aufstiegskandidaten gemausert hat, war den Dannenwaldern in allen Belangen überlegen. Die Gäste fanden nie in die Partie und waren am Ende mit fünf Gegentoren noch gut bedient.Trotz mehrerer Möglichkeiten der Platzherren überstanden die Prignitzer die ersten 25 Minuten schadlos. Danach netzten die Premnitzer bis zum Pausenpfiff jedoch dreimal ein. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Chemiker einen Gang zurück und es dauerte bis zur 70. Minute, ehe das 4:0 fiel. In der 85. Minute setzte die Heimelf noch einen drauf und erzielte mit dem fünften Tor das Endergebnis. Die Gäste, bereits in der ersten Halbzeit ganz ohne jede Torchance, verzeichneten auch im zweiten Durchgang keine nennenswerte Aktion vor dem TSV-Gehäuse. rp

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