Pokal Chemie Premnitz- RSV Eintracht 2017/2018

Endstand 1:3

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Pokalspiele stehen für Felix Baitz, Torwart des Fußball-Landesligisten TSV Chemie Premnitz, unter keinem guten Stern. Im Vorjahr musste er gegen Union Fürstenwalde mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden und fiel mehrere Wochen aus. Diesmal traf es den Keeper im Gesicht, auch in diesem Jahr konnte der 29-Jährige die Partie nicht fortsetzen und wurde zur Sicherheit ins Krankenhaus gefahren. Der TSV Chemie musste sich unterdessen nach hartem Kampf dem RSV Eintracht 1949 nach zwei späten Gegentoren mit 1:3 geschlagen gegeben.

Doch das Positive vorne weg. Die Premnitzer hatten sich – wie von Trainer Olaf Krause im Vergleich zum Mittwochtest gegen den FSV Optik II – deutlich gesteigert und dem Ligakonkurrenten, der auch der Favorit auf den Aufstieg ist, Paroli geboten. Die Chemiker hatten sogar die erste Chance, Konstantin Gäde verzog aus zwölf Metern aber knapp. Doch von Beginn an war zu sehen, dass die Spielanlage der Gäste die bessere war. Folgerichtig gingen sie auch in Führung. Einen Flankenlauf konnte die Premnitzer Hintermannschaft nicht verhindern, Dominik Kruska brauchte nur einköpfen (25.). Doch der TSV Chemie zeigte sich nicht geschockt und kam zum Ausgleich. Einen abprallenden Ball nahm Christian Freidank direkt und traf flach ins Eck zum 1:1-Pausenstand.

Späte Tore entscheiden die Partie

Aus dieser kamen die Gäste besser. Chemie versuchte es nun vornehmlich über Konter. Erneut war es Freidank, der mit seinem abgefälschten Schuss für Gefahr sorgte. Danach schwächte sich Chemie selbst. Marvin Krause ließ sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen und sah, bereits verwarnt, die Ampelkarte. Wenig später kam es noch schlimmer für die Premnitzer. Bei einer Rettungsaktion, bei der der TSV den Ball zweimal in letzter Sekunde von der Linie schlagen konnte verletzte sich Felix Baitz. Er hatte in dieser unübersichtlichen Situation ein Bein abbekommen. Für ihn kam Josepha Asaba. Die Premnitzer sahen sich in Unterzahl nun dauerhaftem Druck der Gäste ausgesetzt. Und diese nutzten die sich bietenden Räume. Eine scharfe Eingabe brauchte Rashied nur noch über die Linie zu drücken (87.). Danach stemmte sich der TSV mit dem Mute der Verzweiflung gegen die drohende Niederlage, lief in einen Konter und musste mit dem 1:3-Endstand durch Rauch den endgültigen K.o. hinnehmen.

„Ich denke wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. So lange wir vollzählig waren, hat die Mannschaft die vorgegebene Taktik sehr gut umgesetzt. Ein großer Dank geht an den Physiotherapeuten des RSV Eintracht, der unseren Torwart Felix Baitz sofort medizinisch versorgte. Das war ganz großes Fair-Play“, so TSV-Trainer Olaf Krause.

Am Samstag wird es für die Chemiker dann erstmals ernst. Gegen den Liga-Konkurrenten RSV Eintracht Teltow müssen die Chemiker im Landespokal antreten. Dort wird sicherlich eine andere Leistung gefragt sein, wenn man den „Staffelfavoriten der Landesliga“, wie Olaf Krause, die Gäste bezeichnet, schlagen möchte. Personell sieht es ordentlich aus, auch wenn der ein oder andere Spieler noch fehlen wird.

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