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1.MR Frauen - FSV Babelsberg 2018/2019

02.04.2019

Quelle: Sportbuzzer

 

Chemie Premnitz mit Niederlage zum Auftakt der Meisterrunde

 

Ich bin mit der Leistung meiner Mädels durchaus einverstanden. Im Vergleich zum Hinspiel, das wir noch mit 2:12 verloren haben, kann sich das Ergebnis sehen lassen“, fasste Karsten Skolik, Trainer der Premnitzer Fußballerinnen, nach der 0:4-Niederlage gegen verlustpunktfreien Spitzenreiter FSV Babelsberg 74 zusammen.

Zwar 

waren die Landeshauptstädterinnen über die gesamten 90 Minuten das bessere Team, Premnitz versteckte sich jedoch keineswegs und versuchte auch geradlinig vor das gegnerische Tor zu kommen. Und wer weiß wie das Spiel verlaufen wären, wenn Kathleen Lorenz ihren Kopfball aus Nahdistanz, nach gut zehn Minuten nicht neben das Tor sondern in dieses befördert hätte. In der Folge waren die Chemikerinnen vornehmlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Bei einem Schuss der Gäste, der an den Pfosten klatschte, hatte Chemie Glück, den Nachschuss begrub dann Torhüterin Susanne Schlothauer unter sich.

 

Traumtor bringt die Gäste in Führung

 

Aber sie konnte nicht verhindern, dass die Gäste mit einer 1:0-Führung im Rücken in die Pause gingen. Nach einer tollen Kombination fasste sich Mariko-Carolina Thermann ein Herz und setzte den Ball genau in den Torwinkel. „Das war gut von Babelsberg gespielt und der Schuss war natürlich nicht zu halten“, schätzte Karsten Skolik ein und war mit dem Aufritt bis dahin dennoch mehr als zufrieden. „Meine Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten. Wir haben es dem Gegner somit nicht leicht gemacht.“

Und auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst spannend. Die Potsdamerinnen versuchten immer wieder zur Grundlinie zu kommen, was Chemie aber mit viel Leidenschaft oft verhindern konnte. Darunter litt allerdings auch der Offensivdrang der Gastgeberinnen, die nun kaum noch für Entlastung sorgen konnten. Somit war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, ehe Babelsberg erhöhen konnte. Jacqueline Pühl umkurvte Torhüterin Schlothauer und schob zum 0:2 ein (64.).

 

Doppelschlag sorgt für die Entscheidung

 

Und nur eine Minute später war die Partie endgültig entschieden. Inka Wesely, die lange Zeit für Turbine Potsdam in der 1. Bundesliga gespielt hatte, traf mit einem überlegten Schuss ins lange Eck zum 3:0. „In dieser Phase hatten wir verletzungsbedingt in der Abwehr wechseln müssen. Da hatten wir dann die Ordnung verloren und der Gegner hat das dann auch richtig gut ausgenutzt“, so der Premnitzer Trainer.

Sein Team fing sich in der Folge wieder und versuchte es nun noch einmal mit vereinzelten Angriffen. Mehr als Distanzschüsse oder abgewehrte Flanken kamen dabei aber nicht mehr herum. Im Gegenteil: Nach einer flachen Eingabe war es erneut Wesely, die kurz vor dem Schlusspfiff den 4:0-Endstand erzielte (86.). „Trotz der Niederlage war das eine ordentliche Leistung von uns. Das war ein guter Gegner, der einfach auch den Ticken besser war als wir“, resümierte Karsten Skolik nach dem Spiel.