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21. Chemie Premnitz - Fortuna Babelsberg 2018/2019

02.04.2019

Quelle: Sportbuzzer

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Bei den Landesliga-Fußballern des TSV Chemie Premnitz kehrt weiterhin keine Konstanz ein. Nachdem die Chemiker vor einer Woche beim 3:0-Erfolg in Neustadt eine ansprechende Leistung gezeigt hatten, blieb Premnitz gegen Fortuna Babelsberg wieder vieles schuldig. Dennoch war die 1:2-Niederlage am Ende vollkommen überflüssig, zumal der TSV mit 1:0 in Führung gegangen war.

Die 

Gäste hatten zunächst mehr vom Spiel und hätten durchaus auch in Führung gehen können, jedoch strich ein Schuss hauchzart am Premnitzer Gehäuse vorbei. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gastgeber dann immer mehr die Kontrolle. Nach einem Ballgewinn ging es dann schnell, Ricardo Quast bediente Elias Große und der vollendete zur Premnitzer Führung (28.). „Wir haben die ersten 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, danach waren wir aber einen kleinen Ticken besser“, schätzte Chemie-Trainer Olaf Krause, der aber mit Ansehen musste, wie die Gäste kurz vor dem Seitenwechsel doch noch zum Ausgleich kamen, ein.

 

Unnötiger Elfmeter führt zum Ausgleich

 

Nach einem schnellen Konter der Gäste foulte Dominik Bradburn seinen Gegenspieler völlig unnötig, Schiedsrichter Robert Reinhardt zeigte zurecht sofort auf den Punkt und Dennis Weber schoss den Strafstoß souverän zum Ausgleich ein. „Nach der Führung hatten wir das Spiel im Griff, der Ausgleich war unnötig“, monierte Olaf Krause die Szene, die zum Elfmeter führte.

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. Knackige Strafraumszene waren die absolute Ausnahme. Dafür rückte ein Mann jetzt immer mehr in den Mittelpunkte. Schiedsrichter Robert Reinhardt trat mit einer arroganten Art auf, die seinesgleichen suchte. Zwar bevorteilte er keine der beiden Mannschaften, brachte diese aber mit unnötigen Kommentaren gegen sich auf.

sorgte Martin Weber dann mal wieder für Torgefahr. Bei einem Freistoß von der Strafraumkante musste sich Fortuna-Keeper Erik Firchau mächtig strecken, um den Einschlag noch zu verhindern. Die Gäste selbst sorgten meist nur nach Standardsituationen für Gefahr. Und genau solch eine sollte am Ende das Spiel auch entscheiden. Nach einer Ecke konnte Chemie-Kapitän Mario Delvalle den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone schlagen. Florian Bitzka zog mit links aus der Drehung ab und traf flach ins Eck zur Babelsberger 2:1-Führung.

Premnitz versuchte es danach noch einmal und hätte auch noch einmal gefährlich vor das Tor kommen können, Schiri Reinhardt pfiff einen verheißungsvollen Angriff aber wegen eines verletzten Spieler ab. Danach war Schluss. „Wir haben mit Sicherheit nicht wegen des Schiedsrichters verloren, aber die Leistung von ihm war wirklich schlecht. Der Elfmeter war sicherlich der Knackpunkt. Ich glaube nicht, dass wir sonst verloren hätten“, so Olaf Krause.