Link verschicken   Drucken
 

13. 1.Männer - RSV Eintracht 2018/2019

02.12.2018

Die 1.Männer unterliegen dem Tabellenführer mit 1:2 

+ Spielbericht

 

Tapfer gekämpft, am Ende aber doch verloren. Die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz mussten sich am Samstag dem Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 aus Teltow knapp mit 1:2 geschlagen geben, zeigten dabei aber eine der besten Saisonleistungen und hatten den haushohen Favoriten lange Zeit am Rande der Niederlage.

 

ZUR GALERIE

 

TSV-Trainer Olaf Krause begann mit einer defensiven Aufstellung, denn eines war klar: Wenn Chemie hätte mitspielen wollen, hätte es ein böses Erwachen geben können. So verteidigte der TSV clever und den Gästen fiel nur wenig ein. Daher war es folgerichtig, dass Chancen absolute Mangelware waren. Die Gäste probierte es vornehmlich aus der Distanz und Chemie versuchte über Konter gefährlich zu werden. Das klappte auch das ein oder andere Mal.

Beide Teams neutralisieren sich vor der Pause

Zunächst konnte Sebastian Krumbholz gerade noch vor dem Strafraum gestoppt werden, ehe sich Daniel Pfefferkorn stark durchsetzte und seinen Schuss knapp am Tor vorbei setzte. Da Felix Baitz im Premnitzer Kasten weiterhin wenig zu tun hatte, ging es torlos in die Pause. „Meine Mannschaft hatte das gut gemacht und mit viel Leidenschaft dagegen gehalten“, zeigte sich TSV-Trainer Olaf Krause mit dem Spiel seines Teams zufrieden.

Nach der Pause mussten die Gastgeber aber einen Schreckmoment überwinden. Aus dem Gewühl heraus kamen die Gäste zu einem Abschluss, den Baitz sehenswert über die Latte lenkte. Doch danach waren die Premnitzer wieder wach und gingen gar nicht einmal unverdient in Führung. Krumbholz marschierte durch das Mittelfeld, bediente den mitgelaufenen Konstantin Gäde und der hatte wenig Mühe, aus gut zehn Metern überlegt einzuschießen (65.). Zwar ließen bei den Gastgebern nun merklich die Kräfte nach, doch gefährlich blieben die Chemiker bei einigen Kontern dennoch.

 

Schade, dass wir keinen davon zu Ende gespielt haben“, so Olaf Krause, der mit ansehen musste, wie sein Team in der Schlussphase noch den möglichen Sieg hergab. Erst traf Teltow nach einer schon abgewehrten Ecke aus Nahdistanz (82.), ehe die Gäste nach einem sauber gespielten Angriff über außen sogar noch zum schmeichelhaften 2:1-Siegtreffer kamen (87.).

„Wir haben das heute richtig lange Zeit sehr gut gemacht. Ich glaube, dass wir uns zumindest einen Punkt verdient gehabt hätten. Aber auf die Leistung können wir definitiv aufbauen“, zog Olaf Krause sein Fazit.