Link verschicken   Drucken
 

3. Männer - Ahrensfelde 2018/2019

22.09.2018

Chemie Premnitz - SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Krumbholz (11.), 1:1 Blenard Colaki (58.).

Die Fußballer des TSV Chemie Premnitz bleiben auch nach dem 3. Spieltag in der Landesliga ungeschlagen. Vom Aufsteiger SV Grün-Weiß Ahrensfelde trennten sich die Chemiker 1:1-Unentschieden, müssen sich aber den Vorwurf gefallen lassen, einen möglichen Heimdreier leichtfertig liegen gelassen zu haben.

Die 

Hausherren waren richtig gut in die Partie gestartet. Martin Weber verzog zunächst knapp und wenig später lief Sebastian Krumbholz auf das Gäste-Gehäuse zu, umkurvte Dominik Vollmer und schob zum 1:0 ein (11.). Auch danach blieb Chemie das gefährlichere Team und hätte nach einem Kopfball von Mario Delvalle die Führung fast schon ausbauen müssen. Auf der anderen Seite versteckten sich auch die Gäste nicht. Zunächst war es Blenard Colaki, der mit einem Flachschuss scheiterte, ehe TSV-Keeper Felix Baitz gegen Vladimir Pestov richtig stark parierte. Die letzte Gelegenheit vor der Pause bot sich aber den Premnitzern, als der Schuss von Christian Freidank gerade noch gehalten werden konnte. „Nach dem 1:0 von uns kam Ahrensfelde besser rein und hatte auch richtig gute Chancen“, schätzte TSV-Trainer Olaf Krause zur Halbzeit ein.

 

Die Chancenverwertung ist das große Manko

 

Und auch nach dem Seitenwechsel kamen die Ahrensfelder mit mächtig Schwung auf den Platz. Die größte Möglichkeit hatte aber Chemie. Krumbholz umkurvte erneut Vollmer, diesmal konnte sein Schuss aber auf der Linie geklärt werden. Danach waren die Gäste das klar bessere Team und schnürten den TSV in der eigenen Hälfte ein. Es brauchte aber einen Freistoß, den Delvalle unglücklich abwehrte. Colaki stand völlig frei und traf zum durchaus verdienten Ausgleich (58.). Die Gäste witterten jetzt Morgenluft und blieben weiterhin offensiv, ohne sich noch die ganz großen Torchancen zu erspielen. „Bis zur 70. Minute war Ahrensfelde richtig stark, das 1:1 ging vollkommen in Ordnung“, spielte Chemie-Coach Olaf Krause auf eine turbulente Schlussphase an.

IN dieser war es zunächst abermals Krumbholz, der nach einem schlimmen Bock der Gäste-Abwehr auf und davon war. Vollmer konnte sich nur mit einem Foul helfen und es gab Strafstoß für Chemie. Krumbholz trat an und traf nur den Pfosten. Wenig später parierte Vollmer glänzend gegen einen Schuss von Martin Weber, ehe er einen Schuss von Krumbholz vereitelte. Den Nachschuss von Christian Freidank konnten die Gäste gerade noch vor der Linie bereinigen, so dass es beim 1:1 blieb. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Ab der 70. Minute hatten wir so viele klare Chancen, dass ein Sieg absolut verdient gewesen wäre. Das Gegentor war ja auch unglücklich“, so Olaf Krause.