Fußball Karstädt-Premnitz 2000/2001

Hertha Karstädt-TSV Chemie Premnitz 3:2

 

PREMNITZ ■ Am 10. Spieltag der Landesklasse West musste der TSV Chemie Premnitz bei Hertha Karstadt antreten. Nach den relativ guten Spielen der vergangenen Wochen hoff­te man im Premnitzer Lager, die gute Ausgangsposition zu­mindest halten zu können.

In der Anfangsphase knüpf­te die Premnitzer Mannschaft auch nahtlos an die zuletzt ge­zeigten Leistungen an. Der Gastgeber kam in der Anfangs­offensive des TSV Chemie Premnitz kaum zur Entfal­tung. Aber schon hier zeigten sich enorme Abschlussschwä­chen des TSV.

Gute Gelegenheiten nicht genutzt

Bereits in der 11. Minute hätte Christian Fehlberg den TSV in Führung bringen müssen, als er allein auf den Torwart der Herthaner zulief und dann an diesem scheiterte. Danach verflachte das Spiel des TSV Chemie immer mehr. Trotzdem hatte man noch Ge­legenheiten, schon zur Pause alles klar zu machen. Zwei­mal. Kersten und Köhler lie­ßen klare Möglichkeiten für den TSV Chemie aus. Der längst fällige Führungstreffer fiel dann aber doch noch. Un­mittelbar vor dem Pausenpfiff traf Christian Fehlberg aus ab­seitsverdächtiger Position zum 0:1-Pausenstand.

Nach der Pause nicht mehr souverän

Nach dem Seitenwechsel er­wischten die Gastgeber den besseren Start. Karstadt nutzte einen Elfmeter durch Zaviru-ha zum schmeichelhaften Aus­gleich. Nun witterten die Kar­städter Morgenluft. Der TSV wirkte keineswegs mehr sou­verän. Mit enormem Kampf­geist, den einige Premnitzer Akteure an diesem Tag vermis­sen ließen, machten die Gast­geber die spielerischen Nach­teile mehr als weit. Der TSV baute den Gegner mit seiner Spielweise regelrecht auf. Hin­zu kam auch im zweiten Spiel­abschnitt eine kaum zu be­schreibende Abschlussschwä­che. So ließ Lücke eine so ge­nannte hundertprozentige Chance aus. Als Premnitz dann doch wieder Führung ging (64. Seil), verstand man es nicht, etwas Ruhe in die ei­genen Reihen zu bringen und den eigentlich schwachen Geg­ner gezielt zu bespielen. So währte die Freude über die er­neute Führung nicht lange. In der 70. Minute legte sich Tor­wart Franke ein Ei ins Netz.

„Befreiungsschlag“ rutschte ins TSV-Tor

Einen Befreiungsschlag der Gastgeber, der Ball war lange in der Luft, ließ er unter dem Körper durchrutschen, so dass der Karstädter Schönberg ab­stauben konnte und zum er­neuten Ausgleich abschloss.

Plötzlich kippte die Partie. Kar­stadt kämpfte um jeden Meter Boden und gewann fast jeden Zweikampf. In der 72. Minute vergaben die Herthaner die Chance zur Führung noch, aber wenig später musste Fran­ke erneut hinter sich greifen und es stand 3:2.

Gastgeber Karstadt zeigt Kampfgeist

Beim TSV war niemand in der Lage, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und sich gegen die Niederlage zu stem­men. So musste sich der TSV am Ende einem Gegner ge­schlagen geben, der höchstens Kreisliganiveau hatte, aber durch seinen enormen Kampf­geist am Ende als verdienter Sieger den Platz verließ, kai *

Aufstellung: Franke, Böhm, Lücke (G/R 72.), Ohle, Reine-feldt, Seil, Köhler (47. S. Fehl­berg), Kersten, Berner (70. Marschner), Ch. Fehlberg

 

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