Fußball Stahl Hennigsdorf-Premnitz 1978/1979

BSG Stahl Hennigsdorf-BSG Chemie Premnitz 2:2

 

Aufstellung:

 

Michael Ginzel

Ullrich Janeck

Dietmar Möhring

Helmut Lück

Frank Meier

Rainer Dennstedt

Lutz Hovest

Bernd Helbig

Manfred Kempf

Reinhard Gottong

Hans Hurtig

 

Zuschauer: 1200

 

Schiedsrichter: Goebel(Potsdam)

 

Tore:  1:0 Wolfgang Bloch 10.min, 1:1 Manfred Kempf 27.min, 1:2 Lutz Hovest 70.min, 2:2 Jürgen Görlitz 90.min

 

 

In letzter Minute ! 

Bis in die Schlußphase stand das vor allem von kämpferischen Momenten geprägte Bezirksderby vor 1300 Zuschauern auf des Messers Schneide. Als dann Premnitz doch schon wie der Sieger aussah, faßte sich Görlitz in der Schlußminute ein Herz. Sein Prachtschuß von der Strafraumgrenze schlug im Dreiangel ein und bedeutete das alles in allem gerechte Remis

Wie ein Treffer doch die verkrampften Aktionen lösen kann! Die Begegnung beider mit so unterschiedlichen Ausgangspositionen gestarteten Gegner bewies es erneut. Als Ginzel einen harmlosen Schuß von Bloch passieren ließ (10.), bekam die Partie sofort Farbe. Ginzel bügelte seinen Fehler gegen den allein vor ihm auftauchenden Falkenberg wieder aus (17.), Hurtigs Knaller auf der Gegenseitige hielt Müller auf (20.)

Doch bereits in dieser Phase zeigte sich: Stahl spielt derzeit nicht nur ohne einen lenkenden Kopf im Mittelfeld; auch die Torgefahr der Stoßstürmer ist gleich Null. Allein Falkenberg verhedderte sich noch zweimal in verheißungsvollen Situationen, seine Auswechslung war folgerichtig.

Chemie machte aus 2 Chancen vor der Pause ein Tor, als Hurtig einen Freistoßball genau auf den Kopf von Kempf zirkelte (27.). Nach dem Wechsel zeigte die Elf, aus welchem Holz sie geschnitzt ist. Hurtigs geradlinige Ausbrüche bei schnellen Kontern beunruhigten die gesamte Stahl-Deckung mehr als das kopflose Anrennen der Hennigsdorfer auf der anderen Seite. Die Entstehung der Gäste-Führung war dafür typisch. Hurtig marschierte mit dem Leder auf und davon,seine präzise Flanke legte Kempf auf Hovest ab,dessen straffer Schuß die Torlinie passierte.“Hier konnten wir schon alles klarmachen“ meinte Chemie-Übungsleiter Ernst Kurth nach dem Abpfiff.Mit seiner Bemerkung zielte er vor allem auch auf die nächste Möglichkeit von Hovest ab,dessen Schuß die Latte im Wege stand. Resigniert äußerte sich Stahl-Übungsleiter Günter Konzack: „ Wir ließen nicht nur gute Chancen ungenutzt,auch spielerisch stimmte vieles nicht…“

 

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