Fußball 1.Männer Hallenmeisterschaft 1987/1988

Chemie und Stahl setzten sich in der Halle durch

Vorrundenspiele im Hallenfußball abgeschlossen

Mit den Gruppenkämpfen in der Brandenburger Stahl-Halle und der Hennigsdorfer Motor-Halle wurden am Sonnabend die Vorrundenspiele zur diesjährigen Bezirksbestenermittlung im Hallenfußball abgeschlossen. Neben Chemie Premnitz, Stahl Hennigsdorf und SG Falkensee/Finkenkrug erreichte mit Motor Teltow auch ein Kollektiv der Bezirksklasse die Finalrunde, bei der am 31. Januar in der Brandenburger Stahl-Halle auch der vorjährige Pokalgewinner Stahl Brandenburg II mit von der Partie ist.

In Brandenburg gab es nur wenig niveauvolle Begegnungen. Vor 350 Zuschauern bot Chemie Premnitz die besten Leistungen. Chemie blieb auch ungeschlagen, gab mit 2:2 lediglich gegen Bornim einen Punkt ab. Die eigentlich favorisierte Mannschaft von Motor Süd Brandenburg verlor das entscheidende Spiel gegen Premnitz knapp mit 1:2. Bester Torschütze wurde der Rathenower Andreas Rautenberg mit 5 Treffern. Der Endstand:

1. Chemie Premnitz

2. Motor Süd Brandenburg

3.   Landbau Neustadt

4.   SG Bornim

5.   Motor Rathenow

In Hennigsdorf war Sporthalle am Sonnabend restlos ausverkauft. Das Niveau insgesamt konnte durchaus befriedigen. Die beiden Hennigsdorfer Kollektive bestimmten das Geschehen, ließen ihren Gegnern kaum eine Chance. So wurde das Ortsderby dann auch zum Höhepunkt des Turniers. Das Stahl-Team setzte sich nicht unverdient mit 4:2 durch und blieb ungeschlagen. Bester Torschütze mit 9 Treffern war Mathias Schmidtke von Motor Hennigsdorf. Der Endstand :

1.   Stahl Hennigsdorf      15 :2    8:0

2.   Motor Hennigsdorf     18 : 10  6 : 2

3.   Stahl Oranienburg      16:12  4:4

4.   Einheit Nauen 6 :12   2:6

5.   MMW Meyenburg        4 : 23  0:8

Rudi Wilke

Finale wurde ein Höhepunkt

Stahl Brandenburg II bei der Fußball-Bezirksbestenermittlung vorn

Nicht nur das kürzlich von der Oberliga-Mannschaft Stahl Brandenburg veranstaltete Hallenfußballturnier ließ die Zuschauer auf ihre Kosten kommen, auch das am Sonnabend ausgetragene Finale der Hallen-Bezirksbestenermittlung in der Brandenburger Stahl-Sporthalle brachte Stimmung in die „Bude“. Am Ende setzte sich vor 600 Zuschauern mit Stahl Brandenburg II die technisch beste Vertretung durch.

Die Teams befleißigten sich im Gegensatz zu einigen Vorrundenturnieren, wo Härte und Defensivtaktiken zu erleben waren, einer schnellen und offensiven Spielweise. So konnten die Besucher abwechslungs- und torreiche Partien erleben. Herausragende Akteure waren neben Funke (Stahl Hennigsdorf), Schauseil (Falkensee/Finkenkrug) sowie Lange und dem 36jährigen fast ohne Pause auf dem Parkett agierenden Routinier Kölsch (beide Premnitz) die Torschützenbesten Hilber (Falkensee/Finkenkrug/9), Kelling (Teltow/ 6), Wangerin (Hennigsdorf/5) und Kirchner (Brandenburg/5). Pech für Falkensee/Finkenkrug bereits im ersten Spiel, als der 38jährige Terletzki mit einer Zerrung ausscheiden mußte.

Gleich 15 Treffer brachte das Spiel Falkensee gegen Teltow (10:5). Als in der Begegnung Brändenburg II gegen Premnitz beim 0 :0 die Seiten gewechselt wurden, ahnte niemand das Endergebnis. Der Gastgeber drehte bis zum 9:1 noch mächtig auf. Den schönsten Treffer erzielte der Hennigsdorfer Weniger, dessen kurz hinter der Mittellinie abgezogener Ball im Dreiangel des Tores von Premnitz einschlug. Die Ergebnisse:

Brandenburg II-Teltow 6:2, -Falkensee/Finkenkrug 5:3, -Premnitz 9:1, -Hennigsdorf 2:2; Hennigsdorf gegen Teltow 8:1, -Premnitz 1:2, gegen Falkensee/Finkenkrug 4:3; Falkensee/Finkenkrug-Premnitz 3:2, gegen Teltow 10:5; Premnitz-Teltow 5:1.

Stahl Brandenburg II 22:8 7:1

Stahl Hennigsdorf  15:8    5:3

Falkensee/Finkenkrug 19 :16 4 : 4

Chemie Premnitz    10 : 14  4:4

Motor Teltow  9:29  0:8

ROLF ROHR

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