Hallen LM Vorrunde Alte Herren 2013/2014

Aufbau“ und „Stahl-Feuer“ waren die Anfeuerungen der zahlreichen Brandenburg-Fans. Spannung brachte Hertha Karstädt ins Turnier. Das 1:1 gegen Stahl Brandenburg wurde trotz dreier Pfostentreffer noch als achtbar notiert. Ab der zweiten Runde wurden dann die Begegnungen intensiver, die Überlegenheit der Havelländer gebrochen. Der Ostprignitzer Hallenmeister, SV Blumenthal/Grabow, zog mit zwei Siegen gemeinsam mit dem Brandenburger SRK (BSRK) ins Halbfinale.

 

Der Prignitzer Hallenkreismeister, Veritas Wittenberge/Breese, spielte mit einer Verlegenheitsbesetzung bereits in der Gruppenphase keine Rolle und auch im Neunmeterschießen um Platz sieben gab es kein Erfolgserlebnis. Taktische und individuelle Fehler führten zu dieser Platzierung. Dem Veritas-Verantwortlichen Remo Hünemörder war die Enttäuschung im Gesicht abzulesen. Ganz anders lief es bei Hertha Karstädt. Die Oldies sahen dieses Turnier als Jahreshöhepunkt an. Nach dem 1:1 gegen Stahl konnte Volker Nierholz gegen den Turnierfavoriten Chemie Premnitz ausgleichen. Torwart Tino Zawierucha sicherte mit guten Paraden das 1:1. Im letzten Gruppenspiel kam Hertha zu einem sicher herausgespielten 6:1-Sieg gegen den Zernitzer SV und zog ins Halbfinale ein. Dort trafen die Karstädter auf den BSRK. Ausgeglichen waren die Spielanteile. Nach je einer Großchance war das 0:0 ein gerechtes Ergebnis. Im Entscheidungsschießen hielt Tino Zawierucha zwei von vier Neunmetern. Hertha scheiterte nur einmal und zog mit 3:2 ins Finale. Im zweiten Halbfinale hatte Blumenthal/Grabow nach dem 0:1 mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß. Bis zum 0:2 verlief die Partie auf Augenhöhe, dann spielten die Chemiker ihre ganze Cleverness aus und siegten 4:0. Im kleinen Finale rettete sich Blumenthal/Grabow nach einem 1:3 mit 3:3 ins Neunmeterschießen. Dem BSRK versagten die Nerven. Die Ostprignitzer gewannen 2:0 und wurden Turnierdritter. Obwohl beide Finalisten schon für die Endrunde qualifiziert waren, war das Endspiel technisch hochklassig und spannend bis zum Abpfiff. Hertha war abwehrstark und konsequent in der Chancenverwertung. Nach dem 1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2 endete das Spiel 3:3. Glücklich für Chemie war dann der Turniersieg mit dem 2:1 im Neunmeterschießen. Die Qualifikation für die Finalrunde war für Karstädts Verantwortlichen Olaf Pollner ein schönes Geburtstagsgeschenk: „Das ist einfach klasse, dass unsere Altherren in Briesen dabei sein dürfen.“ Die Referees Heiko Schwarz und Bernd Kuhn hatten großen Anteil an dem meist fairen Verlauf der Spiele. Bester Spieler und Torschützenkönig mit sieben Treffern war Guido Block (Premnitz). Sehr gute Torhüterleistungen zeigten Matthias Krause (Blumenthal) und Tino Zawierucha (Karstädt). Von Klaus-Jürgen Fritz

Die Ergebnisse im Überblick :

Zernitzer SV – Chemie Premnitz 0:9

Chemie Premnitz – Hertha Karstädt 1:1

Stahl Brandenburg – Chemie Premnitz 2:4

Halbfinale :

SV Blumenthal/Grabow – Chemie Premnitz 0:4

Finale :

Chemie Premnitz – Hertha Karstädt 3:3 2:1 n.N.

 

Back zurück zur Übersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.