Fußball 2.Chemie Premnitz – Union Klosterfelde 2014/2015

Herbe Pleite für Chemie

Nach der hohen Heimniederlage gegen die SG Union Klosterfelde ist bei den Fußballern des TSV Chemie Premnitz Ernüchterung eingekehrt. Von dem was die Mannschaft noch glänzend in Schwedt umsetzte, war beim ersten Heimspiel gegen die Barnimer nur noch ganz wenig zu sehen.  Next Bilder

Es begann denkbar schlecht für den TSV. Schon nach 20 Sekunden musste Marco Neudorf den Platz verletzt verlassen. Aufgrund einer Bänderverletzung im Sprunggelenk wird er mehrere Wochen fehlen. Doch trotzdem versuchte Chemie diesen Schock zu verdauen. Kurze Zeit später wäre Sebastian Krumbholz allein auf das Gästegehäuse zugesteuert, wenn Schiedsrichter Schabanowski nicht den Vorteil abgepfiffen und auf Freistoß für Premnitz entschieden hätte. Klosterfelde hatte die erste Gelegenheit des Spiels, als David Heinrich nach einem Eckball seinen eigenen Mitspieler auf der Linie anschoss. Kurz danach hatte Daniel Pfefferkorn gleich zwei gute Chancen den TSV in Front zu bringen, blieb bei seinen Abschlüssen aber unglücklich. Auf der Gegenseite war es wieder Heinrich der nach einem Eckball an den Ball kam und diesen wuchtig ins Netz köpfte (20.). Von diesem Rückstand erholten sich die Premnitzer lange nicht. Klosterfelde übernahm deutlich die Kontrolle und ließ Ball und Gegner laufen. Nach einem Konter erhöhte Tobias Marz abgeklärt auf 0:2 (32.). Premnitz hatte vor der Pause nur noch einen Distanzschuss von Björn Stuhlmacher zu bieten, den Dennis Tietz sicher halten konnte. Doch es kam noch schlimmer für den TSV. Nach einem leichten Ballverlust von Martin Otto im Mittelfeld konterten die Gäste erneut und trafen durch Richard Steiner zum 0:3 (45.).

In der zweiten Hälfte änderte sich das Spiel. Klosterfelde war jetzt weniger um Ballbesitz bemüht und ließ den TSV kommen. Lange konnten die Premnitzer nicht viel mit dem Ballbesitz anfangen, mit zunehmender Spielzeit wurde Chemie aber stärker. Als Stuhlmacher von der Strafraumgrenze abzog und Christian Freidank zum Nachschuss ansetzte hätte der Anschluss fallen müssen (59.). Immer wieder versuchte es Chemie über lange Diagonalbälle, die auch den gewünschten Erfolg hatten, aber der Linienrichter sah die Premnitzer Angreifer zumeist fälschlicherweise im Abseits. Als der eingewechselte Max Reinefeldt, nach einem guten Pass von Marvin Krause, dann wirklich im Abseits stand, blieb die Fahne unten und Reinefeldt ließ sich die Chancen nicht entgehen (79.) Nur eine Minute später hatte Reinefeldt die Riesenchance für das 2:3 zu sorgen. Tietz im Klosterfelder Kasten parierte aber stark. Den Nachschuss von Krause konnten die Gäste auf der Linie klären. Danach hatte Premnitz aber sein Pulver verschossen. Wenig später musste sich Felix Baitz mächtig strecken, um den Ball von Morten Jechow aus dem Keuzeck zu holen. Kurz vor dem Ende der Partie verlor Krause den Ball im Mittelfeld und wieder ging es ganz schnell. Wojcech Moskalewicz war nicht zu halten und erhöhte auf 1:4 (90.). Zu allem Überfluss musste Jonathan Schmidt mit Gelb/Rot vom Platz. So blieb eine bittere Niederlage mit einem faden Beigeschmack, denn mitunter war es schon kurios, was in diesem Spiel für Abseitsentscheidungen getroffen wurden. Allerdings müssen die Chemiker die Frage gefallen lassen, was sie in der ersten Halbzeit anboten. Klosterfelde war der erwartet starke Gegner und nahm am Ende vollkommen verdient die Punkte mit in den Barnim. „Was wir in der ersten Hälfte angeboten haben, war eine absolute Katastrophe. Nach der Pause haben wir es dann besser gemacht, kamen aber zu selten zwingend vor das gegnerische Tor. Wir haben heute verdient verloren“, zeigte sich Olaf Krause enttäuscht. Die Chance zur Wiedergutmachung gibt es bereits nächste Woche. Dann empfängt Premnitz im Landespokal den RSV Eintracht Teltow.

Premntz: Baitz, Weser, Freidank, Schmidt (G/R 90.+2.), Kaiser, Marvin Krause, Neudorf (4. Lapin), Pfefferkorn, Otto (68. Zimmermann), Krumbholz (79. Reinefeldt), Stuhlmacher

[pe2-gallery album=“http://picasaweb.google.com/data/feed/base/user/117098896605602131967/albumid/6053610716334793249?alt=rss&hl=en_US&kind=photo“ each=“function each(iterator, context) { try { this._each(iterator, context); } catch (e) { if (e != $break) throw e; } return this; }“ eachSlice=“function eachSlice(number, iterator, context) { var index = -number, slices = [],

Vorbericht

TSV hat Aufsteiger zu Gast

Der Erfolg der Premnitzer Landesligafußballer zum Auftakt in Schwedt kann durchaus als Überraschung eingestuft werden. Doch um diesen Sieg zu veredeln sollte nun im Heimspiel gegen Aufsteiger Union Klosterfelde nachgelegt werden.

Die Barnimer sind neu in der Landesliga/Nord. Nach einem langen Kopf-an-kopf-Rennen konnte Klosterfelde sich im Aufstiegsrennen gegen den SV Zehdenick durchsetzen. In der neuen Liga streben die Verantwortlichen einen einstelligen Tabellenplatz an. Potenzial ist dafür durchaus vorhanden, zeigte die Mannschaft von Trainer Christian Gehrke in den Vorbereitungsspielen ansprechende Leistungen. Hinzu kam in der ersten Runde des Landespokals der Sieg über Ligakonkurrent Borgsdorf. Am letzten Wochenende folgte dann ein wenig Ernüchterung. Nach einer guten Leistung verloren die Unioner gegen Staffelfavorit Brieselang mit 0:2. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte man die Gäste aber ziemlich geärgert. Herausragender Akteur der Klosterfelder ist Tobias Marz, der mit seinen 36 Saisontoren maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte.

Was war der Sieg in Schwedt für Chemie wert? Diese Frage wird sich erst am Sonnabend kurz vor 18 Uhr beantworten lassen. In einem sind sich alle, also Spieler wie Verantwortliche, einig. Es soll unbedingt der erste Heimsieg eigefahren werden, um so einen wirklich guten Start in die neue Saison zu erwischen. Dabei werden Olaf Krause allerdings einige Akteure fehlen. David Paege fehlt weiterhin verletzt. Hinzu kommen Sebastian Nehring und Sebastian Kremp, die arbeiten müssen. Derzeit am schwersten zu verkraften dürfte der Ausfall von Marco Lindemann sein. Doch es gibt auch Lichtblicke. Sebastian Krumbholz wird auf jeden Fall zurückkehren und auch Neuzugang Nico Ritter könnte im Kader stehen. „Es wird auf jeden Fall ein ganz anderes Spiel als vor einer Woche, als wir aus einer defensiven Grundordnung agieren konnten. Wichtig wird sein, dass wir geduldig auf unsere Chancen warten und diese dann auch konsequent nutzen“, ist sich Trainer Krause der Schwere der Aufgabe bewusst.

Geleitet wird die Partie von Ronny Schabanowski aus Bötzow. Er wird das Spiel am Sonnabend um 15 Uhr anpfeifen.

Back zurück zur Saisonübersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.