Fußball Vorschau Chemie – Schwedt

TSV will Auswärtssieg vergolden

Für die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz ist der Landkreis Uckermark im bisherigen Saisonverlauf ein gutes Omen gewesen. Alle vier Spiele gegen Vertreter aus dem äußersten Nordosten Brandenburgs konnte die Mannschaft für sich entscheiden.

 

 

Doch am Sonnabend kommt mit dem FC Schwedt 02 eine Mannschaft in Stadion der Chemiearbeiter, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte. Zwar hatten die Oderstädter einen sehr starken Saisonstart hingelegt, verloren im Lauf der Hinrunde aber immer mehr an Boden. Als der TSV in Schwedt zu Gast war grüßte der FC sogar von der Tabellenspitze. Doch danach gelang dem Team von Trainer Marcus Erben nur noch wenig. Eine Negativserie von neun Spielen ohne Sieg begann. Doch in den letzten Wochen hat sich die Mannschaft stabilisiert und im Mittelfeld etabliert. Derzeit rangiert man nur einen Punkt hinter dem TSV. Achten müssen die Premnitzer auf Sturmtank Marcin Lapinski, der schon seit Jahren die Offensive der Uckermärker bereichert und für jeden Gegner dieser Liga sehr unangenehm zu bespielen ist.

Chemie konnte sich mit dem Sieg in Templin von einer kleinen Negativserie befreien. Mit den nun 35 erspielten Punkten sollte der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern sein. Nun kann die Mannschaft sich neue Ziele setzen und strebt bis zum Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz an. Personell sollte sich im Verlauf zur Vorwoche die Lage etwas entspannen. Daniel Huxdorff fehlt zwar Gelb-gesperrt und Sebastian Kremp wird ebenfalls fehlen. Dafür kehren aber Marco Lindemann, Marcel Zorr und Martin Otto in den Kader zurück und bieten sich als Alternativen an. Trainer Olaf Krause ist die Schwere der Aufgabe bewusst: „Im Hinspiel mussten wir mächtig zittern, um den Sieg einzufahren. Schwedt war spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga. Uns wird am Samstag alles abverlangt werden.“ Der Sieg in Templin soll mit einem Heimspielerfolg gegen den FC Schwedt vergoldet werden.

Der Anpfiff im Stadion der Chemiearbeiter wird am Sonnabend um 15 Uhr durch Schiedsrichter Andre Ihrke aus Berlin ertönen.

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