Fußball – Vorbericht Velten

Das Warten hat ein Ende 

TSV Chemie empfängt Oberhavel Velten zum Rückrundenauftakt 

Lange 83 Tage mussten die Premnitzer Fussballanhänger warten bis das Ende der Winterpause am Sonnabend endlich bevor steht. Gleich zum Auftakt haben die Premnitzer einen Gegner zu Gast, mit dem man sich auf Augenhöhe befindet. Daher will Chemie die Punkte unbedingt im Stadion der Chemiearbeiter behalten.

Doch eine turbulente Hinrunde liegt hinter dem SC Oberhavel. Vor der Saison war die Personalnot groß, einige Testspiele mussten deshalb abgesagt werden. Trainer Sören Albrecht sprach zurecht nur vom Klassenerhalt. Zu Hause holten die Randberliner ihre Punkte, aber auswärts drückte der Schuh und die Mannschaft zeigte sich meist nicht konkurrenzfähig. Darum entschlossen sich die Verantwortlichen in Velten zum Trainerwechsel. Albrecht musste gehen und Eberhard Janotta, ehemaliger Spieler vom FC Stahl Brandenburg, übernahm die Leitung. Unter ihm stabilisierten sich die Leistungen der Ofenstädter wieder und zum Ende der Hinrunde steht Platz 13 in der Tabelle zu Buche. Ein Platz der den Klassenerhalt bedeuten dürfte. Zudem hat der Verein auf die personellen Probleme reagiert und drei Verstärkungen aus teilweise höherklassigen Ligen an Land ziehen können. Der TSV sollte also gewarnt sein, haben die Veltener kurz vor der Winterpause auch mit dem 0:4-Auswärtssieg in Falkenthal überraschen können.

Durchwachsen war sie, die Vorbereitung auf die Rückrunde beim TSV. Krankheitsbedingt wurden nur zwei Testspiele absolviert, einer deutlichen Niederlage beim Burger BC folgte ein klarer Erfolg in Ziesar. Wo die Mannschaft steht ist derzeit also nur zu vermuten. Daher kommt der Gegner aus Velten als Standortbestimmung gerade richtig. Ungerne denkt man in Premnitz an das Hinspiel zurück als nach einer schwachen zweiten Hälfte und einem individuellen Aussetzer in der Hintermannschaft mit 1:2 verloren wurde. Der Start in die Rückrunde soll dringend besser werden, um so dem Druck des Abstiegskampfe zu entgehen. Doch Trainer Olaf Krause kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Marco Lindemann wird noch Rot-gesperrt fehlen. Dazu gesellen sich der Grippekranke Emanuel Reitzenstein und Christian Freidank, der am Knie verletzt ist und möglicherweise länger ausfallen könnte. Außerdem ist Sascha Weser angeschlagen. Über seinen Einsatz wird erst kurz vor dem Spiel entschieden. „Wir haben in der Winterpause den Kader breiter aufgestellt, mir ist deswegen nicht bange“, zeigt sich Trainer Krause dennoch optimistisch.

Gespielt wird am Sonnabend um 15Uhr im Stadion der Chemiearbeiter. Geleitet wird die Partie von Andre Ihrke aus Berlin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.