Fußball FC Schwedt – Chemie Premnitz 2014/2015

Traumstart für TSV

Der TSV Chemie Premnitz hat in der Fußballlandesliga einen Auftakt nach Maß gefeiert und gegen den erweiterten Aufstiegskandidaten FC Schwedt mit 2:0 gewonnen. Dabei überzeugte die Premnitzer Elf durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Vor dem Spiel wurden die Gastgeber als fairste Mannschaft der vergangenen Saison von Staffelleiter Ingo Widiger mit einem Scheck, in Höhe von 300 Euro, für die Mannschaftskasse belohnt.

Den besseren Start hatten allerdings die Gastgeber erwischt. Der Sekundenzeiger hatte noch keine ganze Umdrehung geschafft als Nico Hubich mit seinem Distanzschuss das Premnitzer Gehäuse nur äußerst knapp verpasste. In der Folge war es aber ein Abtasten beider Mannschaften, bei welchem keinem der Kontrahenten der erste Fehler unterlaufen wollte. Schwedt wirkte zwar aktiver, konnte aber keine Chancen verbuchen. Der TSV meldete sich nach gut einer halben Stunde mit einem Kopfball durch Daniel Pfefferkorn in der Partie an. Dieser ging aber über den Kasten. Auf der Gegenseite musste Felix Baitz bei einem Freistoß und einer direkten Ecke von Philipp Ulrich eingreifen, bestand diese Proben aber mit Bravour. Nach einer ordentlichen Kombination über Björn Stuhlmacher und Christian Freidank kam Martin Otto an den Ball, versetzte seinen Gegenspieler und schloss trocken zur 0:1-Führung für den TSV ab (32.). In der Folge taten sich die Schwedter mit der konzentrierten Premnitzer Defensive schwer, vor der Routinier Marco Lindemann nahezu jeden Zweikampf gewann und die Mannschaft organisierte. Lediglich Hubich kam noch zu einem Kopfball nach einem Freistoß, traf aber das Tor nicht. So ging es folgerichtig mit der Führung für Premnitz in die Pause.

Aus der Pause kam der TSV mit großem Elan. Nach einem Freistoß von Marvin Krause stand Freidank goldrichtig und konnte platziert zum 0:2 einköpfen (48.). Schwedt wirkte angeknockt. In dieser Phase hätte Chemie mit etwas mehr Mut den Sack bereits endgültig zu binden können. So war es auf Schwedter Seite Ulrich, der mit seinem direkten Freistoß den Ausgleich nur haarscharf verpasste. Premnitz hatte Gelegenheiten durch Otto und Pfefferkorn, die Klonowski im Schwedter Kasten aber vereiteln konnte. Den Schlusspunkt unter eine ordentliche Partie setzte abermals Ulrich, der seinen Distanzhammer etwas zu hoch ansetzte. Danach passierte nur noch wenig, da die sonst so gefährlichen Schwedter Spitzen bei Marian Krause, Sascha Weser und Jonathan Schmidt vollkommen abgemeldet waren. Daher gewann der TSV aufgrund seiner clevereren Chancenauswertung auch durchaus verdient. Ein ausdrückliches Lob muss auch Schiedsrichter Eric Tegge ausgesprochen werden, der umsichtig diese Partie leitete und dabei nie von seiner Linie abwich. „Wir haben heute genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg hart erarbeitet und daher auch verdient gewonnen. Das ist jetzt natürlich ein toller Auftakt in die neue Saison“, zeigte sich Trainer Olaf Krause sehr zufrieden. In der nächsten Woche empfängt Chemie dann Aufsteiger Union Klosterfelde.

Premnitz: Baitz, Weser, Marian Krause, Schmidt, Lindemann, Marvin Krause (88. Nehring), Neudorf, Pfefferkorn (82. Lapin), Otto (78. Kaiser), Freidank, Stuhlmacher

 

 

 

Vorbericht

Es wird wieder ernst

Für die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz beginnt die neue Saison gleich mit einem richtig dicken Brocken. Der FC Schwedt landete in der letzten Saison auf dem dritten Tabellenrang und gilt durchaus als einer der aussichtsreichsten Aufstiegskandidaten.

Das Team von Marcus Erben gehörte in der letzten Saison zu den spielstärksten Mannschaften, hatte aber gegen körperlich robust auftretende Mannschaften meist Probleme. Auch Chemie konnte so die Punkte aus Schwedt entführen. Neuzugänge wurden weitgehend aus der eigenen Jugend rekrutiert, dadurch sollte die Mannschaft aber sehr eingespielt auftreten. Verlassen kann man sich in Schwedt weiterhin auf Marcin Lapinski. Der erfahrene Torjäger hatte in der letzten Spielzeit 18 Treffer erzielt und wird auch in dieser Saison wieder die Hauptangriffslast tragen müssen. Die Vorbereitung verlief durchwachsen, Siege wechselten sich mit teilweise herben Klatschen ab. Aber pünktlich zum Saisonstart scheint die Mannschaft auf den Punkt fit zu sein, konnte Brandenburgligist FC Hennigsdorf mit 2:1 im Landespokal bezwungen werden.

Bei Chemie ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Es wird darauf ankommen defensiv kompakt zu stehen und die Kontergelegenheiten ordentlich auszuspielen. Das war auch in der letzten Saison schon die große Stärke der Chemiker. Für die längste Auswärtsreise der Saison kann Trainer Olaf Krause fast aus dem Vollen schöpfen. Zwar fehlt David Paege verletzungsbedingt und Sebastian Kremp muss arbeiten, dafür kehr aber Sebastian Krumbholz nach seiner Nasen-OP in den Kader zurück. „Wir werden läuferisch alles bieten müssen und körperlich ordentlich dagegenhalten. Dann haben wir auch die Möglichkeit etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen“, zeigt sich Olaf Krause optimistisch.

Gespielt wird am Sonnabend um 15 Uhr. Geleitet wird die Partie von Eric Tegge aus Prenzlau.

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