Fußball Schwedt

 Tabellenführer gestürzt

Chemie Premnitz gewinnt beim FC Schwedt 02 mit 1:0

Die Fußballer des TSV Chemie Premnitz mausern sich zum Favoritenschreck. Zum zweiten Mal in dieser Saison  gelang es den aktuellen Tabellenführer zu schlagen. Und das wieder ohne Gegentor. Damit haben sich die Premnitzer im Mittelfeld der Tabelle etabliert.

 

Es war eine chancenarme Partie, die die Zuschauer im Stadion Heinrichslust zu sehen bekamen. Beide Teams belauerten sich und wollten Sicherheit in ihre Aktionen bekommen. Torchancen waren selten und dann auch nicht zwingend genug. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Freidank, sein Schuss konnte aber gehalten werden (27.). Danach waren es die Gastgeber, die mehr Zielstrebigkeit in die Aktionen brachten. Figur stand nach einer Flanke völlig frei, aber Baitz konnte stark halten. Wenig später musste Baitz einen gut getretenen Freistoß von T. Lapinski vereiteln. Aber auch hier behielt er das bessere Ende für sich. Im Gegenzug kam Premnitz über einen Konter in die Schwedter Hälfte. Krumpholz versetzte seinen Gegenspieler und konnte im Strafraum nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stuhlmacher sicher (40.). Danach neutralisierten sich beide Seiten bis zur Halbzeit. Schwedt war zwar optisch überlegen, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen.

Aus der Pause kamen die Gastgeber wesentlich stärker. M. Lapinski entwischte Krause und hatte die große Möglichkeit zum Ausgleich. Er fand aber in Baitz seinen Meister, den Nachschuss hielt Baitz ebenso in klasse Manier. Wenig später setzte Stuhlmacher mit einem Distanzschuss ein Zeichen. Kurze Zeit danach konnte Huxdorf gerade noch beim Torschuss geblockt werden. Aber auch die Oderstädter waren ständig präsent. Der beste Schwedter, Lagiewczyk, prüfte Baitz aus der Distanz. Im Gegenzug kam Kremp nach einem Freistoß völlig frei zu einem Kopfball, setzte diesen aber ein Stück zu hoch an. Danach wurde es immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Schwedt drückte, Premnitz verteidigte mit Maus und Mann. Lagiewczyk  wurde geblockt und der kurz zuvor eingewechselte Hubich traf mit seinem Kopfball das Tor nur knapp nicht. Die restliche Zeit brachten die Chemiker mit etwas Glück und Geschick über die Zeit und hatten somit einen Big-Point eingefahren. „Meine Mannschaft hat taktisch und kämpferisch heute alles abgerufen. Jeder hat aufopferungsvoll für den anderen gekämpft. Am Ende haben wir sicherlich auch ein wenig glücklich gewonnen“, sagte Trainer Olaf Krause nach der Partie. Am nächsten Sonnabend empfangen die Chemiker dann den Tabellenletzten aus Prenzlau.

Premnitz : Baitz, Freidank, Krause, Zorr, Lindemann, Huxdorf, Gäde, Kremp, Otto (63. Mertinkat), Stuhlmacher, Krumbholz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.