Fußball Pritzwalker HFV 03 – Premnitz 2010/2011

Fußball

Pritzwalker FHV – Chemie Premnitz 3:4 (2:0)

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Nichts für schwache Nerven !

Am 25. Spieltag kam es zum Gipfeltreffen in der Landesklasse West. Tabellenführer  Premnitz musste beim Pritzwalker FHV antreten. Vor über 200 Besuchern im Hainholzstadion spielte zunächst nur der Gastgeber. Pritzwalk hatte sich viel vorgenommen und wollte die wohl letzte Möglichkeit beim Schopfe packen und durch einen Sieg noch mal ins Titelrennen  eingreifen. Man muss schon sagen das was die Mannschaft von Trainer Kistenmacher in der ersten Stunde ablieferte war guter Fußball. Aber es war auch Ausdruck der sehr passiven Spielweise der Gäste . Man ließ den FHV schalten und walten. Auch nach der frühen Führung durch Vogt, Rotter tauchte nach einer Ecke unter dem Ball durch und Freidank ließ Vogt gewähren so das dieser unbedrängt einköpfen konnte, ging der TSV von seiner Defensiven Spielweise nicht ab. Prompt wurde man wieder bestraft. Nach dem der Pfiff des Schiedsrichters nach Foul an Stuhlmacher ausblieb kam der Ball zu Luiz und es hieß 2:0. Gespielt waren da gerade einmal 25 Minuten und Pritzwalk sah wie der sichere Sieger aus. Die Premnitzer Angriffsbemühungen vielen eher Bescheiden aus. Irgendwie hatte man das Gefühl das es nicht der Tag des Aufstiegsaspiranten sein sollte. Als dann Wölfel in der kurz nach der Pause gar auf 3:0 für seine Pritzwalker erhöhen konnte  dachten viele an die Entscheidung. Premnitz das seit Wochen auf Grund der langen Verletztenliste nie mit der gleichen Mannschaften antreten konnte, krempelte nun die Ärmel hoch. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs ließ Pritzwalk nun merklich nach. Chemie investierte nun viel mehr für das Spiel und spätestens als Rades nach 65. min. zum 3:1 traf ging endgültig ein Ruck durch die Mannschaft. Natürlich hatte der Gast auch Glück das Weser  den durchgebrochenen Blumenthal im letzten Moment den Ball vom Stiefel spitzelte.  In den letzten 20 Minuten bestimmte der Spitzenreiter die Partie mehr als deutlich. Die permanent auf Abseits spielende Viererkette des FHV hatte in der 69. min. ein weiteres mal das Nachsehen. Wieder entwischte Rades und wieder hatte Boldt im Tor keine Chance. Premnitz setzte nun alles auf eine Karte . Für Schönfeldt kam mit Posorski ein weiterer Angreifer aufs Feld und aus der Abwehr rückte Libero Kaiser mit nach vorn. Eine Maßnahme die sich schon bald als Gold richtig erweisen sollte. Pritzwalk bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Kaiser traf mit einem platzierten Schuß zum 3:3 Ausgleich. Pritzwalk war nun endgültig angeschlagen und Premnitz gab sich mit dem Remis nicht zufrieden. Der Druck der Gäste wurde immer größer und was kaum jemand für möglich hielt geschah in der 85. min. Posorski legte am Fünfmeteraum auf Freidank ab und der hämmerte die Kugel unhaltbar zum 4:3 für die Premnitzer in die Maschen. Kurz vor dem Abpfiff hatte Freidank sogar noch die Chance zum 5:3 aber das wäre dann wohl des guten zuviel gewesen. Schon am Mittwoch geht es für den TSV Chemie weiter. Um 19.00 Uhr empfängt man den SV Empor Schenkenberg zum Nachholspiel.Trainer Rotter nach der Partie, “ Es ist schon unglaublich was meine Mannschaft nach dem 3:0 Rückstand noch aus sich raus geholt hat. Ein großes Kompliment an die Jungs.“

TSV : Rotter, Krause, Kaiser, Buddeweg, Weser, Freidank, Block, Schönfeldt (  Posorski), Rades, Stuhlmacher, Gäde  

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Quelle : http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12073608/61479/Pritzwalker-zeigen-im-Spitzenspiel-gegen-Premnitz-zwei-Gesichter.html

FUSSBALL-LANDESKLASSE: Trotz 3:0-Führung verloren

Pritzwalker zeigen im Spitzenspiel gegen Premnitz zwei Gesichter

PRITZWALK – „Das was sich hier abgespielt hat, ist einfach unglaublich“, äußerte sich Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher am Sonnabend nach der Niederlage seiner Elf enttäuscht. Seine Landesklasse-Fußballer hatten zuvor gegen Tabellenführer Chemie Premnitz eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben und mit 3:4 (2:0) verloren. Dabei sah es im ersten Abschnitt alles andere als nach einem Erfolg der Premnitzer aus. „Wir haben die falsche Taktik gewählt und defensiv gestanden“, so Premnitz’ Spielertrainer Mario Rotter. „Wir können aber nur offensiv spielen“, legte er nach. So lagen Rotter und Co bis zur Halbzeitpause mit 0:2 zurück. „Wir haben richtig dominant gespielt und gut kombiniert“, beschrieb Kistenmacher das Spiel der Heimelf. Das 1:0 besorgte Kapitän Robert Vogt per Kopf nach Ecke von Kevin Blumenthal (14.). Der Jubel war gerade verklungen, da legte Sebastian Stendel uneigennützig für Ronny Wölfel auf. Der schob zum 2:0-Halbzeitstand ein (20.). Als Blumenthal kurz nach dem Wiederanpfiff mit einem Drehschuss Rotter überwand und auf 3:0 erhöhte, „war eigentlich alles klar“, wusste Kistenmacher. Doch seine Elf wurde nach dem 3:1 durch Robert Rades (62.) unsicher. „Dem ging aber eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters voraus. Beim Freistoß vom Torwart ruhte der Ball nicht“, monierte Kistenmacher. Rades war es egal. Er tunnelte FHV-Keeper Marcus Boldt. Der Jubel der Gäste war noch nicht verklungen, da legte Rades per Lupfer zum 3:2 nach. Sekunden später, Luiz Rodrigues schickte Blumenthal, stockte den Chemikern der Atem. Doch Blumenthal vergab freistehend. Auf der Gegenseite zeigte Sebastian Kaiser, wie es in solcher Situation gemacht wird und vollendete zum 3:3. „Wenn etwas stimmt, dann ist es unsere Moral“, so Rotter, dessen Elf in dieser Saison zuletzt zwei 0:2-Rückstände drehte. Dann hätte Wölfel Pritzwalk erneut in Front bringen können, doch das Leder ging über das Tor. Besser machte es Rades, der mit seinem dritten Treffer (82.) den FHV aus allen Träumen riss und deren 3:4-Niederlage besiegelte. Negativer Höhepunkt war die Gelb-Rote Karte für den Pritzwalker Stendel (85.) wegen Meckerns. (Von Mario Warminski)


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