Fußball – Nachholspiele an Ostern

Chemie geht zweimal auf Reisen

Für Chemie Premnitz geht die Rückrunde der Landesliga an diesem Wochenende erst so richtig los. Die Mannschaft von Mario Rotter und Olaf Krause hat mit den Partien bei Victoria Templin(abgesagt) und beim Schönwalder SV gleich zwei Nachholspiele vor der Brust.

 

Zunächst spielt man beim SC Victoria Templin, der derzeit auf Rang 12 der Tabelle steht. Aber auch die Victorianer haben wie der TSV noch einige Nachholspiel zu absolvieren. Die von Heiko Stäck trainierten Uckermärcker können sich vor allem auf Ihre Defensivarbeit verlassen, so stehen erst 16 Gegentore zu Buche. Im Angriff drückt allerding ein wenig der Schuh, hat man mit 18 erzielten Treffern die zweitschlechteste Sturmreihe. In der letzten Saison waren die Templiner die einzige Mannschaft gegen die der TSV nicht punkten konnte. Um nicht gleich zu Beginn der Rückrunde hoffnungslos ins Hintertreffen zu geraten, muss dieses Mal dringend gepunktet werden. Anpfiff im Stadion der Freundschaft wird am Samstag um 15.00 Uhr sein. Geleitet wird die Partie von Toni Bauer.

Nur zwei Tage später tritt der TSV dann zum Havelland-Derby beim Schönwalder SV an. Die von Mario Berg trainierten Osthavelländer stehen zurzeit auf Platz 3 und somit in Schlagdistanz zum Spitzenreiter aus Oranienburg. Aus der Winterpause kamen die Schönwalder ordentlich, einer knappen Niederlage in Wittstock folgten zwei klare Siege gegen Erkner und Finow. Für Chemie sind die Randberliner so etwas wie ein Angstgegner, bei drei Versuchen in Schönwalde holte man 0 Punkte und kassierte bereits 16 Gegentore. Auch in dieser Saison zeigt sich die Mannschaft wieder torhungrig und traf bereits 37 Mal ins Schwarze. Mit Martin Schönhoff zeigt sich ein Mann besonders treffsicher, liegt er in der Torjägerliste mit 11 erzielten Toren auf Platz drei. Der Anpfiff in Schönwalde wird am Montag um 15.00 Uhr, durch Schiedsrichter Torsten Günther erfolgen.

Beim TSV hat man die Niederlage beim Schlusslicht in Kyritz verdaut und analysiert. Kämpferisch konnte man der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber spielerisch war es einfach zu wenig. Hoffnung gibt es aber bei den zahlreichen Verletzten, so konnten Gäde und Huxdorff schon mit der Mannschaft trainieren und auch Lindemann sowie Paege haben mit dem Lauftraining begonnen. Für sie könnte ein Einsatz allerdings noch zu früh kommen. Wieder mit von der Partie wird Kapitän Krause nach seiner Sperre sein, dafür fehlt Weser in beiden Spielen rotgesperrt. Trotzdem entspannt sich die Personalsituation allmählich. Mit der gleichen kämpferischen Einstellung wie gegen Oranienburg und Kyritz und einer spielerischen Steigerung sind Punktgewinne im Bereich des Möglichen. Die Mannschaft muss ihr Potenzial nur abrufen.

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