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Chemie Premnitz schlägt die SG Michendorf verdient mit 2:1

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In einer abwechslungsreichen Partie schlugen überlegene Gastgeber die SG Michendorf am Ende durchaus verdient. Die Chemiker verpassten es allerdings frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Mit diesem Sieg kann der TSV nun mit einer glänzende Ausgangsposition in die Winterpause gehen.

Mit viel Schwung begann Chemie die Partie. Sascha Weser zog in der Anfangsphase aus gut 20 Metern  ab und verfehlte das Tor nur knapp. Wenig später war es David Paege der knapp verzog. Als Sebastian Krumbholz Paege dann auf die Reise schickte ließ dieser sich die Möglichkeit nicht entgehen und schoss zur 1:0-Führung ein (16.). Nur eine Minute später legte Konstantin Gäde für Daniel Huxdorff auf. Huxdorff traf zum vermeintlichen 2:0, doch Schiedsrichter Wille hatte fälschlicherweise auf Abseits von Paege erkannt. Doch Chemie ließ sich weiterhin nicht beirren. Christian Freidank zog einen langen Konter an und bediente Stürmer Krumbholz, der aber am stark reagierenden Alexander Kroop scheiterte. Man konnte dem TSV wenig vorwerfen, außer dass man nur 1:0 führte. Mit der ersten Möglichkeit glich Michendorf dann aus. Steven Goermer hatte abgezogen und Felix Baitz konnte den Ball nur prallen lassen, sodass Stefan Woite nur einschieben brauchte (29.). Aber Premnitz spielte weiter nach vorn und Krumbholz hätte die abermalige Führung erzielen müssen, als er frei vorm Tor volley abzog. Die Randpotsdamer waren meist über Goermer gefährlich. Nach 35 Minuten traf er aus spitzem Winkel die Latte, den Nachschuss setzte Haubner ans Außennetz. Das war aber nur ein kurzes Strohfeuer der Gäste. Gäde zog aus der Distanz ab, aber Kroop konnte den Ball noch um den Pfosten drehen. Die folgende Ecke brachte aber nichts ein. Kurz vor der Halbzeit musste Kroop seine Klasse gegen einen Distanzschuss von Weser zeigen, bestand diese Prüfung aber mit Bravour. Folglich ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

Aus diesen kam wiederum der TSV besser. Paege schoss aber knapp über das Gästegehäuse. Wenig später war es Björn Stuhlmacher, der Krumbholz gekonnt in Szene setzte. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler gekonnt ab und schob überlegt zur 2:1-Führung für Chemie ein (58.). Kurz danach hätte Chemie für die Vorentscheidung sorgen können, Huxdorff verfehlte einen Freistoß nur knapp. Dann kam auch Michendorf wieder zu einer Chance. Woite scheitert mit seinem Kopfball an Baitz, der den Ball an den Pfosten lenkte. Im Gegenzug zog Krumbholz ab, Kroop zeigte allerdings eine Glanzparade (79.). Für Michendorf war es Stefan Misch, der eine Flanke direkt nahm, das Gehäuse aber verfehlte. Kurz vor Schluss schoss Seyes-Vousoghi einen Freistoß knapp am Tor voebeiBaitz wäre aber wohl da gewesen. Die letzte Möglichkeit vergab dann Woite, der nach einer Ecke aber drüber köpfte. Damit war es dann geschafft und eine erfolgreiche Hinrunde nahm für Premnitz ihr Ende. So sah es auch Olaf Krause: „Wir haben heute eine ansehnliche Leistung gezeigt, müssen die Partie aber früher zu unseren Gunsten entscheiden. Da hat uns ein wenig der Killerinstinkt gefehlt. Aber ich bin glücklich über den Sieg und sehr zufrieden mit der Hinrunde. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Chemie geht damit mit einem hervorragenden sechsten Platz in die Winterpause, nach der man am 1.März mit dem Spiel gegen Oberhavel Velten in die Restrunde startet.

PremnitzBaitzFreidank, Krause, Zorr, Weser, HuxdorffGädeNeudorf (80. Lapin), Stuhlmacher (74. Otto), KrumbholzPaege (90. Fingerhut)

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