Fußball – Lok Brandenburg-Chemie Premnitz 2014/2015

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Es wartet viel Arbeit

Die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz haben ihr zweites Testspiel bei der Landesklassenmannschaft von Lok Brandenburg mit 5:6 verloren. Wie in der Vorwoche gegen Fohrde sah das Spiel nach vorn sehr gefällig aus, aber in der Defensive taten sich wiederum viel zu große Löcher auf. Außerdem fehlte die mannschaftliche Geschlossenheit, jeder war mit sich selbst beschäftigt.

Denkbar schlecht startete der TSV in die Partie, denn direkt mit dem ersten Angriff ging Lok durch Julian Schwandt in Führung (6.). Doch Chemie konnte schnell ausgleichen. Einen Foulelfmeter verwandelte Björn Stuhlmacher (10.). Danach übernahm Premnitz erst einmal die Kontrolle über das Spiel ohne spielerisch zu glänzen. Ein abgefälschter Fernschuss von Martin Otto führte dennoch zur Führung (15.). Chemie drängte weiter nach vorn erspielte sich Möglichkeiten, die zunächst aber nicht genutzt wurden. Kurz danach lag der Ball wieder im Tor als Eugen Klassen diesen zum 1:3 ins eigene Tor lenkte (17.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung fühlte sich der TSV wohl zu sicher, anders ist es nicht zu erklären, dass den Brandenburgern innerhalb von zwei Minuten der Ausgleich gelang. Erst hatte Schwandt getroffen (20.) und wenig konnte später Mark Radon Felix Baitz überwinden. Lok zeigte sich in diesen Aktionen eiskalt vor dem Tor. Bis zur Halbzeit geschah dann wenig, einzig Daniel Mahlow bot sich noch eine Gelegenheit, die dieser zur 4:3-Führung für die Gastgeber nutzte.

Nach der Pause übernahm Premnitz nun deutlich die Kontrolle über das Spiel und erspielte sich auch einige sehr gute Möglichkeiten. Aber genauso wie an der defensiven Stabilität gearbeitet werden muss, sollte sich die Chancenverwertung deutlich verbessern. Es war teilweise unglaublich was da für Chancen liegen gelassen wurden. Daher musste ein Distanzschuss den Ausgleich bringen. Daniel Pfefferkorn hatte aus gut 20 Metern sehenswert getroffen (60.). Wenig später ging Premnitz trotz zahlreicher vergebener Chancen wieder in Führung. Sebastian Krumbholz hatte per Strafstoß getroffen (70.). Es ist zwar aller Ehren wert, dass Chemie weiter nach vorne spielte, aber sich dabei recht naiv anstellte. Wieder wurden beste Chancen ausgelassen. Wie man es besser macht, zeigten die cleveren Gastgeber. Nach einem Konter konnte Schwandt ausgleichen (80.) und kurz vor Ende der Partie erzielte Steven Furch mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante den 6:5-Siegtreffer für die Brandenburger. Chemie hatte zwar mehr vom Spiel und auch die wesentlich besseren Chancen, konnte aber bei den Gastgebern Anschauungsunterricht in Sachen Effektivität und Cleverness nehmen. „Es ist zwar nur ein Testspiel gewesen, aber ich bin heute absolut unzufrieden mit meiner Mannschaft. Das war teilweise disziplinlos und von mannschaftlicher Geschlossenheit konnte heute nur geträumt werden. Wenn wir so in der Liga spielen, werden wir nicht mehr viele Punkte einfahren“, zeigte sich Olaf Krause nach der Partie deutlich angefressen. Die Möglichkeit es besser zu machen bietet sich den Premnitzern aber noch vor dem Punktspielstart. Am nächsten Samstag geht die Reise zum SV Medizin Uchtspringe.

Premnitz: Baitz, Marian Krause, Marvin Krause (46. Briese), Stuhlmacher, Otto (46. Nehring), Kremp, Freidank, Pfefferkorn, Krumbholz, Neudorf (46. Ritter), Lapin

Härtetest für TSV-Fußballer

Nachdem der TSV Chemie Premnitz am letzten Wochenende bei Alemania Fohrde gewonnen hat, steht am Wochenende das nächste Testspiel auf dem Vorbereitungsplan. Dabei geht es für die Mannschaft von Olaf Krause zur SG Lok Brandenburger.

Die Brandenburger spielen im zweiten Jahr in der Landesklasse West und haben sich dort im vorderen Mittelfeld etabliert. Bei einem Spiel weniger und sechs Punkten Rückstand ist der Anschluss zur Spitze noch möglich. Zurzeit steht Platz sechs zu Buche. Vor allem im Offensivbereich sind die Havelstädter sehr gut besetzt, treffen Chris Mahnke und Julian Schwandt regelmäßig und bilden eines der gefährlichsten Sturmduos der Liga. In der Winterpause konnten sich die Lokisten nochmals mit namhaften Spielern aus der Region verstärken.

Die Chemiker haben beim Testspiel in Fohrde deutlich ihre Schwachstellen aufgezeigt bekommen. Dennoch war auch viel Positives zu sehen. Jetzt gilt es die Schwächen abzustellen und die Stabilität in der Defensive zu finden. Mit dabei ist auch erstmals Joseph Noel Asaba, welcher bereits seit einigen Monaten beim TSV mit trainiert. Asaba stammt aus Kamerun und wird in der Rückrunde die zweite Position im Tor hinter Felix Baitz besetzen. Eine bessere Integration kann als durch Sport kann es für einen jungen Menschen wohl kaum geben. Auch einige Spieler, die zuletzt noch angeschlagen zusehen mussten kehren in den Kader zurück. „Ich werde einige Alternativen zur Verfügung haben und kann somit einige Dinge testen. Mit Lok haben wir aber auch einen echt harten Brocken vor der Brust“, erklärt Olaf Krause vor dem Spiel.

Gespielt wird am Samstag um 14 Uhr auf dem Sportplatz des FC Borussia Brandenburg an der Massowburg.

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