Fußball Chemie erfolgreich in der Halle 2014/2015

Nachdem der TSV Chemie Premnitz bereits am letzten Wochenende im Finale des Brandenburger Mitternachtsturnier gestanden hatte, folgten die Premnitzer nun gleich zwei Einladungen zu Hallenturnieren.

Den Auftakt stellte der stark besetzte Sparkassencup in Burg dar. Alle Mannschaften die dort antraten sind in Landesspielklassen zu Hause. Premnitz hatte es in seiner Gruppe zunächst mit Rot-Weiß Zerbst zu tun und gewann durch zwei späte Tore verdient mit 2:0. Als nächstes wartete der Verbandsligaspitzenreiter FSV Barleben auf Chemie. Auch dieses Spiel wurde gewonnen. Krumbholz hatte den TSV früh in Führung geschossen. Somit war Premnitz bereits für das Halbfinale qualifiziert. Daher wurde im letzten Spiel gegen den SV Irxleben nur noch der Gruppensieger gesucht. Nach einem schwungvollen Spiel, mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, verlor der TSV mit 2:3 und musste sich mit dem zweiten Platz in der Gruppe begnügen. Das bedeutete, dass die Mannschaft, welche bei den Hallenturnieren von Jan Weser betreut wurde, im Halbfinale auf Lok Stendal traf. Chemie begann stark und ging schnell mit 2:0 in Führung. Alles schien auf Kurs Finale zu stehen. Doch nachdem der TSV eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste und Stendal verkürzen konnte, war wieder Spannung im Spiel. Kurz vor dem Schlusspfiff kamen die Männer aus Sachsen-Anhalt dann zum nicht unverdienten Ausgleich. Somit musste das Penalty-Schießen über den Finaleinzug entscheiden. Hier hatte Chemie das bessere Ende für sich. Im Finale wartete mit dem Burger BC der Gastgeber. Optisch war Burg zwar leicht überlegen, aber die besseren Chancen hatte Premnitz. Krause traf nur den Pfosten und einen aussichtsreichen Konter kurz vor Schluss spielte man schlecht aus. Daher blieb es beim 0:0 und auch hier musste das Penalty-Schießen die Entscheidung bringen. Der TSV brachte allerdings keinen Ball im Tor unter, während Burg einmal das Netz zappeln ließ. Damit ist Chemie auf einem dennoch ausgezeichneten Zweiten Platz gelandet. Hinzu kommt, dass mit Christian Freidank, ein Premnitzer zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt worden.

Am Samstag ging die Reise dann nach Bad Belzig zum Turnier des FSV Grün-Weiß Niemegk. Hier war Chemie als ranghöchste Mannschaft durchaus in der Favoritenrolle. Dieser sollte man in der Gruppenphase auch gerecht werden. Nachdem man den Gastgeber zwar mühevoll mit 1:0 geschlagen hatte, folgte ein 5:3-Sieg gegen Union Linthe. Daher war das Halbfinalticket bereits gebucht. Das dritte Spiel gegen den Mühlanger SV gewann Chemie mit 2:1 und traf somit als Gruppensieger im Halbfinale auf den FSV Brück. Auch hier ging es knapp zur Sache, Chemie konnte sich aber letztlich mit 2:1 durchsetzen. Im anderen Halbfinale schlug Treunbrietzen Mühlanger, sodass es im Finale gegen den Landesklassisten ging. Der TSV erwischte einen denkbar ungünstigen Start und lag früh mit 1:3 hinten. Zum Ende der Partie konnte man jedoch noch zwei Treffer erzielen und daher musste die Entscheidung auch hier vom Punkt fallen. Diesmal behielt Premnitz das bessere Ende für sich und konnte somit den Heinrich & Zobel Cup zum zweiten Mal nach 2013 gewinnen.

Außerdem gibt es bei Chemie eine personelle Änderung. Florian Zimmermann hat den TSV verlassen und wechselt zum SV Alemania Fohrde. Der Stürmer hatte in 47 Landesligaspielen zwei Tore für Chemie erzielt.

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