Fußball – 9. Einheit Perleberg – Chemie Premnitz 2015/2016

Premnitz „beißt sich in die Partie“
Nach dem 2:1-Erfolg gegen den SSV Einheit Perleberg ist die Welt bei Chemie-Trainer Olaf Krause und seiner Elf wieder in Ordnung.
Vor allem Erleichterung war im Premnitzer Lager zu spüren. Nach sieben sieglosen Spielen konnten die Fußballer des TSV Chemie wieder ein Spiel gewinnen. Zum Mann des Spiels wurde Ricardo Quast, der eigentlich nur auf der Bank sitzen sollte, aber durch eine Verletzung Marco Lindemanns bei der Erwärmung in die Startelf rückte.Dabei begann das Spiel für den TSV schlecht. Einen hart getretenen Freistoß konnte Felix Baitz gerade noch abwehren. Wenig später war er machtlos. Die Premnitzer Abwehr vertändelte einen Ball und Martin Behrend konnte unbedrängt von der Strafraumkante einschießen (4.). Doch Chemie erholte sich schnell von diesem Rückstand. Freidank traf nur den Pfosten und der Kopfball von Delvalle flog knapp am Perleberger Gehäuse vorbei. Im nächsten Angriff kam der Ball dann zu Quast, der die Übersicht behielt und überlegt einschoss (28.). Danach hatten beide Mannschaften bis zur Pause weitere Gelegenheiten das eigene Torkonto weiter auszubauen. Baitz im Premnitzer Kasten reagierte gleich mehrmals sehr gut. Vorne war der TSV vornehmlich durch Standards gefährlich.

In die zweite Halbzeit startete wieder der SSV Einheit besser, ohne sich jetzt klare Möglichkeiten zu erspielen. Lediglich einen Fernschuss musste Baitz abwehren. Der TSV hatte in der Halbzeit einige Umstellungen vorgenommen, die jetzt so langsam griffen. Immer wieder schnell umschaltend, kam man zu Gelegenheiten. Die Größte hatten Quast und Delvalle als SSV-Torwart Torster unter einer Flanke durch sprang, beide den Ball aus Nahdistanz aber nicht im Tor unterbrachten. Wenig später lief Quast alleine auf Torster zu, der sich nur durch ein Foul zu helfen wusste. Stuhlmacher verwandelte den folgenden Strafstoß sicher zur Premnitzer Führung (78.). Danach wurde die Partie gerade von Perleberger Seite ruppiger. Folge waren zahlreiche Freistöße. Einen davon hämmerte Meyer noch an die Latte des Perleberger Tores. Kurz vor Schluss mussten dann noch zwei Akteure der Gastgeber nach Platzverweisen das Feld verlassen. Chemie brachte den 2:1-Sieg danach über die Zeit. „Ich bin glücklich, dass wir heute gegen diesen Gegner gewonnen haben. Die ersten Minuten waren wir nicht richtig da, haben uns dann aber in die Partie gebissen und somit auch verdient gewonnen“, so TSV-Trainer Olaf Krause.

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