Fußball 7. Chemie Premnitz – Falkenthaler Füchse 2014/2015

Endstand 1:1

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Chemie tritt auf der Stelle

In einer über weite Phasen ausgeglichenen Partie hat sich der TSV Chemie Premnitz von den Falkenthaler Füchsen mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Der TSV hatte zwar die besseren Gelegenheiten, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen.

Von Beginn an wollten die Grün-Weißen zeigen, dass mehr in ihnen steckt als sie in den letzten Wochen gezeigt haben. Christian Freidank zog im Mittelfeld die Fäden und wurde dort auch torgefährlich. Sein abgefälschter Schuss landete aber knapp neben dem Tor (4.). Wenig später war es wieder Freidank, der nach einem Freistoß von Marvin Krause auf’s Tor köpfte. Florian Jäger im Gästetor musste sich dort mächtig lang machen. Danach war wenig Tempo in der Partie. Chemie kontrollierte zwar das Geschehen, kam aber nicht zu zwingenden Chancen. Die Gäste blieben bis dahin völlig blass. Erst nach gut einer halben Stunde hatte Premnitz die nächste Gelegenheit, Krause zielte von der Strafraumkante etwas zu hoch. Wenig später ging Premnitz in Führung. Nach einem langen Ball waren sich Torwart Jäger und ein Verteidiger nicht einig. Nutznießer war Max Reinefeldt, der den Ball mühelos im leeren Tor unterbringen konnte (37.). Jetzt reagierten auch die Falkenthaler und Robert Reimann verzog aus gut 16 Metern. Den Schlusspunkt unter die erste Hälfte setzte aber wieder der TSV. Nach einem zu kurzen Abschlag kam Björn Stuhlmacher an den Ball, verzog aber ebenso knapp.

Aus der Pause kamen die Gäste deutlich aktiver und übernahmen nun das Spielgeschehen. Zunächst hielt Felix Baitz stark gegen Stephan Lißner. Kurz danach ließ Toni Schindler die halbe Chemie-Abwehr stehen, schoss freistehend aber drüber. In dieser Drangphase gelang dann auch der verdiente Ausgleich. Die Premnitzer Hintermannschaft bekam den Ball nicht weg und Robert Reimann ließ sich die Möglichkeit zum 1:1 nicht entgehen (54.). Wenig später schwächten sich die Premnitzer selbst, als Martin Otto völlig überflüssig innerhalb einer Minute die Gelb-Rote Karte erhielt. Scheinbar schien der TSV danach wieder aufzuwachen. Der eingewechselte Marco Lindemann brachte Schwung. So hatte er nach einem Freistoß auch die Möglichkeit zur Führung, wurde aber im letzten Augenblick geblockt. Kurz Zeit danach konnte Stuhlmacher einen Ball der Falkenthaler abfangen, setzte seinen Schuss aber an die Latte (75.). Das letzte Wort hatten aber die Gäste, als Reimann aus der Distanz knapp am Tor vorbei schoss. Bei den Premnitzern wusste man im nach hinein nicht, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war. Letztlich hat die Mannschaft aber vor allem kämpferisch überzeugt. „Wir haben uns natürlich den Sieg heute gewünscht. Aufgrund des Spielverlaufs ist das Unentschieden durchaus in Ordnung. Darauf müssen wir aufbauen und dann nächste Woche nachlegen“, so Trainer Olaf Krause. In der nächsten Woche reist Chemie dann zum Tabellenletzten nach Babelsberg.

Chemie: Baitz, Kremp, Kaiser, Ritter, Freidank, Marvin Krause, Krumbholz, Paege (85. Nehring), Otto (63. Gelb-Rot), Stuhlmacher (87. Briese), Reinefeldt (65. Lindemann)

Spielbericht aus Falkenthal : http://www.fuechse94.de/

Füchse I: Gute Leistung aber Geschenke verteilt

TSV Chemie Premnitz vs. FC Falkenthaler Füchse 1994 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Max Reinefeldt (36.), 1:1 Robert Reimann (54.)
Gelb /Rot: Martin Otto (64.)

Am 7. Spieltag der Landesliga Nord reisten unsere Füchse mit kleineren Umwegen nach Premnitz zum Elften der Tabelle.
Die Anfangsphase gestaltete sich sehr ausgeglichen und die Defensiven beider Mannschaften standen sehr stabil. Die erste Möglichkeit hatten unsere Füchse durch Stephan Lißner, nach einer scharfen Hereingabe von Hannes Krämer nahm „Lissi“ den Ball gekonnt an, umkurvte noch einen Gegenspieler aber im letzten Moment war TSV-Keeper Felix Baitz zur Stelle (7.).
Auf der anderen Seite sorgte nur ein abgefälschter Schuss von Martin Otto für Gefahr, der Ball ging aber drei Meter neben das Füchse-Gehäuse.
Unsere Falkenthaler Füchse spielten immer wieder gefährlich über die Außen aber der letzte Ball im Strafraum kam meist zu ungenau und wurde leichtfertig vertändelt. Distanzschüsse von Christopher Franz und Robert Reimann waren zu harmlos für Felix Baitz im Tor des TSV. Mehr passierte nicht bis zur 36. Minute. Ein langer Ball wurde von Björn Stuhlmacher verlängert und Füchse-Verteidiger Hannes Krämer klärte den Ball nicht resolut, dazu kam noch ein Missverständnis mit Füchse-Keeper Florian Jäger und der Ball trudelte ins Tor. Als Torschütze wurde Max Reinefeldt angegeben, der in dieser Szene noch nachsetze und so einen Anteil an der schmeichelhaften Führung der Gastgeber hatte -1:0 (36.).
Total von der Rolle zeigten sich die Füchse bis zur Halbzeit obwohl Robert Reimann sich nochmal energisch gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und aus 16 Metern knapp verzog (41.). Stuhlmacher hatte für die TSV noch eine Möglichkeit nach einem verunglückten Abstoß (43.).
Unsere Füchse wollten den weiten Weg nach Premnitz aber nicht umsonst gemacht haben und legten jetzt nach. Nach Pass von Reimann war Stephan Lißner halblinks frei durch, wurde erst geblockt und scheiterte im zweiten Versuch an Baitz (48.).
Die Schlagzahl erhöhten jetzt eindeutig die Füchse und wollten den schnellen Ausgleich. Toni Schindler tankte sich auf der rechten Seite hervorragend durch und vergab dann leider kläglich aus Nahdistanz, eine hundertprozentige Einschusschance (52.).
Zum Glück machte es Robert Reimann zwei Minuten später besser (54.). Trocken vollendete unsere Nr. 17 links unten in die Ecke nachdem er super nachgesetzt hatte. Nur wenig später eine kuriose Entscheidung vom Schiedsrichter, Reimann setzte sich auf dem Flügel durch und die Hereingabe verpasste Patrick Peter knapp, Steven Herfort stand da und wollte einschieben, da ertönte ein Pfiff. Alle Spieler dachten Abseits, aber nein, der Schiedsrichter pfiff den Vorteil für die Füchse zurück und entschied auf Freistoß für Falkenthal, unglaublich! Ein sicheres Tor verwehrt.
Danach verflachte die Partie etwas. Falkenthal investierte weniger und Premnitz kam nun auf, meistens endeten die Bemühungen aber am Sechzehner der Füchse. In der 64. Minute war der Gastgeber nur noch zu zehnt auf dem Platz, Martin Otto bekam wegen Unsportlichkeit die Ampelkarte und Rodger Bruse bekam Gelb, leider seine Fünfte. Er fehlt im nächsten Heimspiel gegen FSV Babelsberg (25.10. 14:00 Uhr).
Dann kam wieder die Zeit der Geschenke, Innenverteidiger Maximilian Koch wollte seinen Gegenspieler narren bzw. düpieren, blöd nur das er der letzte Mann war. TSV-Stürmer Björn Stuhlmacher luchste Ihm den Ball ab, schoss sofort aus 45 Metern, zum Glück ging sein Schuss an die Latte (75.).
Falkenthal machte zu wenig aus der Überzahl und spielte mit wenig Struktur, kleine Möglichkeiten ergaben sich noch für beide Teams aber am Ende stand ein gerechtes Unentschieden. Sicherlich wäre für unsere Füchse-Elf mehr drin gewesen.

 

Richtungsweisendes Heimspiel

Schwierige Wochen liegen hinter den Fußballern des TSV Chemie Premnitz. Nach zwei Niederlagen in der Liga, folgte das deutliche Aus im Pokal gegen den SV Altlüdersdorf. Es wird also mal wieder Zeit für ein Erfolgserlebnis.

Ob der kommende Gegner, die Falkenthaler Füchse, dafür der richtige Gegner sein werdem, darf zumindest bezweifelt werden. In den letzten Wochen hat sich die Mannschaft von Bastian Peschel nach einem schwachen Saisonstart deutlich stabilisiert und einige Punkte einfahren können. Vor allem kämpferisch sind die Oberhaveler immer bereit bis an die eigenen Grenzen und auch darüber hinaus zu gehen. Einen 6:0-Heimerfolg, wie in der letzten Saison, werden die Premnitzer Anhänger wohl nicht erwarten dürfen.

Erfolgserlebnisse müssen für die Grün-Weißen jetzt, daher sind Punkte jetzt das oberste Gebot. Die Mannschaft möchte nämlich unter keinen Umständen in die unteren Tabellenregionen rutschen. Doch leicht wird das unter den aktuellen Gegebenheiten nicht. Fallen zahlreiche Spieler aus. Zu den Verletzten Marco Neudorf und Marian Krause, gesellt sich Marco Lindemann, den Oberschenkelprobleme plagen. Sascha Weser wird ebenso nicht zur Verfügung stehen und hinter Daniel Pfefferkorn steht ein dickes Fragezeichen. Doch wo Schatten ist, muss auch Licht sein. So kehren Björn Stuhlmacher und Jonathan Schmidt in den Kader zurück. Außerdem gibt es mit Dirk Briese einen Rückkehrer zum TSV, der nach einigen Jahren in Nennhausen nun wieder für Chemie die Schuhe schnüren wird. „Wir müssen jetzt schnell wieder in die Erfolgsspur finden. Aber das wird gegen diesen kampfstarken Gegner mit Sicherheit nicht leicht. Dennoch wollen wir – gerade zu Hause – vernünftigen Fußball spielen“, sagte Olaf Krause.

Geleitet wird die Partie, welche am Sonnabend um 14 Uhr in Premnitz angepfiffen wird, von Tony Matschullis.

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