Fußball 4. FSV Bernau – Chemie Premnitz 2014/2015

ButtonrechtsVideo zum Spiel

Fussball – Chemie entführt Auswärtspunkt

Mit einer starken kämpferischen Leistung und einem sehr guten Felix Baitz im Tor haben sich die Fußballer des TSV Chemie Premnitz einen Punkt beim FSV Bernau erspielt. Dabei zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung, die zur gerechten Punkteteilung führte.
Ohne großes Abtasten suchten beide Mannschaften den Weg zielstrebig nach vorn. Moussa Doumbia kam nach einer Flanke zum Kopfball, doch zielte etwas zu hoch. Für den TSV war es Daniel Pfefferkorn, der nach einer Ecke zum Kopfball kam. Dieser wurde gerade noch geblockt (3.). Wenig später versuchte sich Martin Otto mit einem Distanzschuss und zwang Jeremy Hentsch zu einer Parade. In einer Partie mit hohem Tempo waren es nun wieder die Gastgeber, die gefährlich vor das Premnitzer Gehäuse kamen. Bei einem Schuss Georg Machut musste Baitz sich schon ziemlich strecken, um den Ball um den Pfosten zu lenken. Auf der Gegenseite versuchte sich Otto mit einem Freistoß, der aber genau auf Hentsch ging (24.). Mit zunehmender Spielzeit übernahm Bernau dann immer mehr die Kontrolle über die Partie. Erst war es Victor John der aus der Distanz knapp verzog und dann scheiterte Doumbia mit seinem Kopfball am glänzend reagierenden Baitz. In dieser Phase kurz vor der Halbzeit hatte Chemie zu oft leichte Ballverluste und konnte keine Ruhe in die eigenen Aktionen bringen.

Nach der Halbzeit machten die Gastgeber enorm Dampf. Doumbia brach über außen durch, fand seinen Meister aber erneut in Baitz. Kurze Zeit später traf Machut den Pfosten, den Abpraller setzte Doumbia über den Kasten. Hier hatte der TSV Glück nicht in Rückstand zu geraten. Wieder nur wenig später war es erneut Machut mit einem guten Freistoß, den Baitz aber entschärfen konnte (60.). Chemie fing sich aber und wurde wieder stärker. Nach einem Freistoß köpfte Marco Lindemann auf das FSV-Tor, Hentsch konnte aber halten. Otto packte danach einen Freistoß-Hammer aus, den Hentsch bravourös hielt. Die Partie wurde jetzt umkämpfter und auf beiden Seiten schlichen sich Nickligkeiten ein. Nach 70 gespielten Minuten hatte Premnitz dann die Doppelchance in Führung zu gehen. Erst kam Pfefferkorn nach einer Ecke an den Ball, auch hier war Hentsch zur Stelle. Dann köpfte Lindemann drüber. Nun war es ein Spiel auf des Messers Schneide und keine Mannschaft wollte den entscheidenden Fehler machen. Bernau war zwar aktiver, aber viel kam dabei auch nicht heraus, bis Machut kurz vor Schluss mit einem Schuss von der Strafraumkante nochmals den Pfosten traf. Doch danach pfiff Schiedsrichter Taxweiler ein rassiges Landesligaspiel ab, in dem sich beide Mannschaften den Punkt redlich verdient hatten. „Wir haben heute bei einem guten Gegner ordentlich dagegen gehalten. Spielerisch war es sicherlich nicht unsere beste Leistung, dennoch bin ich mit dem Punkt sehr zufrieden. Hier werden nicht viele Mannschaften gewinnen“, sagte Trainer Olaf Krause nach dem Spiel. In der nächsten Woche empfängt Chemie dann Schwarz-Rot Neustadt.

Premnitz: Baitz, Weser, Kaiser, Marian Krause, Freidank, Lindemann, Schmidt, Pfefferkorn, Otto (88. Zimmermann), Krumbholz (73. Kremp), Stuhlmacher (83. Lapin)

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 142

TSV will sich oben etablieren

Der Saisonstart beim TSV Chemie Premnitz kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Nicht nur sechs Punkte nach drei Spielen stehen zu Buche, auch zwei Pokalrunden konnten erfolgreich absolviert werden. An diesem Freitag steht mit dem Spiel beim FSV Bernau eine äußerst unangenehme Aufgabe vor der Mannschaft von Olaf Krause.

Die Mannschaft aus dem Barnim vertraut seit jeher auf die Heimstärke, welche das Team auszeichnet. In der letzten Saison wurden 31 von 34 Punkten auf heimischem Geläuf geholt. Damit landete der FSV in der Heimtabelle immerhin auf Platz drei. Die eklatante Auswärtsschwäche verhinderte einen ruhigen Saisonverlauf, sodass man bis kurz vor Schluss um den Klassenerhalt zittern musste. Überraschend war dann auch der 0:1-Auswärtssieg beim FC Schwedt vom letzten Wochenende. Besonders achten sollten die TSV’ler auf Georg Machut und Maximilian Hecker, welche immer für ein Tor gut sind. Außerdem spielte seit dieser Saison auch der Ex-Optiker Moussa Doumbia bei den Bernauern. Vorsicht ist also geboten, wenn Chemie nicht wie in der letzten Saison mit einer 0:3-Klatsche die Heimreise antreten möchte.

Bei Chemie läuft es derzeit einfach. Beim Training sieht man deshalb auch in viele lachende Gesichter. Dennoch ist die nötige Einstellung, an Schwächen zu arbeiten, erkennbar. Erfreulich war ebenfalls, dass David Paege nach seiner Verletzungspause in das Training eingestiegen ist. Ob es schon für einen Platz im Kader reichen wird, zeigt sich allerdings erst kurzfristig. Marco Neudorf fehlt hingegen weiterhin verletzt und auch Sebastian Kremp wird nicht dabei sein. Dafür kommt der zuletzt gesperrt fehlende Jonathan Schmidt zurück, sodass Olaf Krause nahezu die Qual der Wahl hat. Dementsprechend optimistisch gibt sich der Trainer: „Wir fahren schon nach Bernau, um dort die drei Punkte einzusammeln. Aber das wird enorm schwer, das wissen wir. Wir wollen kompakt stehen und dann unsere Gelegenheiten konsequent nutzen. Wer letztlich spielen wird, entscheidet sich erst kurzfristig, da fast alle Spieler zur Verfügung stehen.“

Gespielt wird bereits am Freitag um 20 Uhr auf dem Sportplatz Rehberge. Geleitet wird die Partie von Denny Taxweiler aus Templin.

 

Back zurück zur Saisonübersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.