Fußball 30.Wittenberge-Premnitz 2010/2011

 Fußball – Letzter Spieltag 

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Verdienter Auswärtssieg zum Saisonausklang!

Zum letzen Spiel der Saison 2010-2011 musste der TSV Chemie Premnitz in Wittenberge / Breese antreten. Bei hoch sommerlichen Temperaturen, nahm der neue Meister und Aufsteiger   vor dem Spiel die Glückwünsche von Veritas  Wittenberge /Breese entgegen. 

Wer dachte das es ein müder Sommerkick werden würde, sollte sich getäuscht haben . Premnitz ging mit dem unbedingten Willen ins Spiel , den Platz am Ende als Sieger zu verlassen.Wieder einmal war die Personallage angespannt und wieder waren die Spieler der Alten Herren zur Stelle. So kam J. Rampf in Breese zu  Einsatz und bot über eine Stunde eine gute Leistung. Die erste klare Gelegenheit hatte der TSV. Stuhlmacher kam bereits nach 3 Minuten völlig frei zum Abschluß und scheiterte am Torwart der sympathischen Gastgeber. Auch in der Folgezeit blieb Premnitz die bessere Mannschaft. Bei den wenigen Kontern der Veritas- Elf musste man aber auf der Hut sein. In der Schlußphase der 1.Hälfte wurde das Geschehen auf dem Platz lebhafter. Es war zu merken das beide Mannschaften dieses letzte Spiel gewinnen wollten.

So richtig Fahrt kam dann aber nach der Pause auf. Nach dem man zuvor beste Chancen nicht nutzen konnte, machte es Posorski besser . Nach der Pause eingewechselt, erzielte er mit seiner ersten Chance das längst fällig 1:0 für Premnitz. Wenig später der überraschende Ausgleich durch einen direkt verwandelten Freistoß. Premnitz war noch mit stellen der Mauer beschäftigt als der Ball plötzlich im Tor lag. Zur Überraschung aller zeigte der Unparteiische zur Mitte. Dann aber bauten die Gastgeber mehr und mehr ab. Chemie Premnitz hielt trotz der großen Hitze das Tempo hoch und kam so zu zahlreichen guten Gelegenheiten.  Einzig im Abschluß waren die Premnitzer zu nachlässig. So dauerte es bis in die Schlußphase bis der viel umjubelte Siegtreffer fiel. Freidank brachte das Leder nach 79. min. zum 2:1 Endstand im Tor unter.

TSV: Rotter, Weser, M.Krause, Freidank, Steinhoff, Block, Schönfeldt (46. Neudorf), Buddeweg, Rades, Stuhlmacher (46. Posorski), Rampf (60. O. Krause)

Interview mit Abt. Peter Kaiser nach Abschluß der Saison 2011-12

Herr Kaiser Glückwunsch an den TSV Chemie Premnitz zum Meistertitel der Landesklasse West und den Aufstieg zur Landesliga. Sie sind sicher zufrieden mit der nun abgelaufenen Saison .

Danke für die Glückwünsche. Natürlich macht es mich Stolz mit dieser Mannschaft nach 6 langen Jahren wieder den Sprung in die Landesliga  geschafft zu haben. Auch von mir dazu an alle Beteiligten herzlichen Glückwunsch. Wer mich kennt der weiß was mir dieser Erfolg Persönlich Bedeutet. Einen Großteil der Mannschaft kenne ich so lange Sie Fußball spielen. Der Weg zurück in die Landesliga war aber auch Steinig. Der Umbruch, von Uwe Schulz eingeleitet, mit jungen Leuten aus dem Umfeld gespickt mit zwei drei erfahrenen Leuten war im Umfeld von Premnitz nicht unumstritten.  Nach dem Rückzug von Schulz bin ich unserem heutigen Trainer Mario Rotter sehr sehr dankbar das er diesen Umbruch voll Unterstützte . Er hat einen großen Anteil an diesem Erfolg.  Aber auch sein Co Trainer Christian Peter war ein wichtiger Baustein. Auch er kannte viele Spieler als Nachwuchstrainer und wusste wie jeder einzelne Tickt. Neben Beruf, Studium, Hausbau hatte auch er immer wieder Zeit gefunden uns zu Unterstützen. In der Mannschaft selbst war der Wille ungebrochen. Es ist für mich keine Selbstverständlichkeit wenn Spieler in der für Sie sehr wichtigen Zeit der Abschlußprüfungen ihrer Ausbildung sich der Mannschaft in der Richtungsweisenden englischen Woche im Mai zur Verfügung  zu stellten. Unsere Mannschaft ist ja in alle Winde verstreut. Dank auch an alle die an den Wochenenden lange Anfahrtswege in Kauf nehmen um für den TSV zu spielen und das ganze auch noch völlig auf eigene Kosten. Vegessen darf man aber auch nicht die Leute im Hintergrund . Sei es die Ordner und Kassierer oder unsere Tina die mit ihren Tapes so manches kleine Weh, Wehchen bei den Jungs weg gezaubert hat. Ohne diese ehrenamtlichen Helfer wäre es kaum möglich Fußballspiele durch zuführen. Erstaunt war ich wie sich im Laufe der Saison    wieder eine kleine Fangemeinde um die Mannschaft gebildet hat. Die Unterstützung gerade in den Auswärtsspielen tat den Jungs sehr gut und gab den einzelnen sicher ein gutes Gefühl. Ich hoffe das Sie auch bei Misserfolgen der Mannschaft zur Seite stehen.

Der personelle Situation war vor allem in der Rückrunde mit unter sehr angespannt. Hatten Sie da nicht Angst das der Traum mal platzen könnte ?

Ja sicher kommen solche Gedanken irgendwann mal. Aber unsere Trainer haben es immer wieder geschafft eine schlagkräftig ehrgeizige Mannschaft aufs Feld zu schicken.  Auf unsere „Alten“ war wieder einmal verlass. Olaf Krause, Dirk Reinefeldt, Sven Wienmeister und sogar Josef Rampf waren zur Stelle wenn es nötig war. Dafür kann man nur den berühmten Hut ziehen. Ausserdem steckt in dieser Mannschaft viel Moral. Der Krimi in Pritzwalk als aus einem 3:0 Rückstand noch ein 3:4 Sieg wurde, wird nicht nur mir sonder auch viele Premnitzer Anhänger lange in Erinnerung bleiben. Man hat immer an sich geglaubt und kein Spiel wurde vor dem Abpfiff verloren gegeben. Es ist eine überragende Bilanz auf die wir Blicken können. Der TSV Chemie Premnitz hat 34 Pflichtspiele bestritten. Davon wurden ganze 3 Partien verloren. Gegen den VfL Nauen 1:0, in Falkensee 3:1 und im Pokal gegen Laubsdorf 0:2. Die Meisterschaft haben wir 14 Punkte Vorsprung vor Hansa Wittstock beendet.

Wie sieht es um die Planungen für die kommende Saison aus ?

Nach Stand der Dinge wird uns bis auf Michael Buddeweg kein Spieler verlassen. Michael wird eine Ausbildung zum Fluglotsen in Frankfurt / Main in Angriff nehmen , dafür wünschen wir Ihm alles Gute. Ansonsten werden wir die Augen offen halten  und vielleicht kommt noch der ein oder andere Spieler dazu. Ich vertraue da ganz unserem Trainer. Der TSV ist immer sehr Bescheiden an die kommenden Aufgaben gegangen. Für einen Aufsteiger kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten. Unsere Mannschaft und Anhänger werden schon bald zu spüren bekommen das in dieser Leistungsklasse ein etwas anderer Wind weht und die sportlichen Ansprüche deutlich höher sind. Ich bin mir aber auch sicher wenn sich jeder einzelne der Aufgabe stellt, werden  wir in der Landesliga eine gute Rolle spielen können.Natürlich werden auch die finanziellen Anforderungen an den Verein , Abteilung höher. Diesbezüglich gab es schon und es wird weitere Gespräche mit unseren beiden Hauptsponsoren der RAMPF Bau GmbH und den Stadtwerken Premnitz geben. Ohne diese Unternehmen und das kann ich ohne Schwarz zu malen sagen, würde es den Premnitzer Fussball auf Landesebene nicht mehr geben. Nicht zu vergessen den Sport Shop Rathenow. Herr Kahlisch den ich persönlich sehr schätze hat unsere Mannschaft  immer wieder mit der Bereitstellung von Bekleidung aber auch finanziell  unterstützt. Ich hoffe das uns alle Sponsoren auch in der Zukunft weiter zur Seite stehen werden denn nur dann haben wir eine Chance in Premnitz weiter im Fußball auf Landesebene präsent zu sein. Nach der verdienten Sommerpause , wo jeder einzelne seine Verletzungen auskurieren kann , ist für den 08.07.2011 der Start in die Vorbereitung geplant. Das erste Testspiel findet am Freitag den 15.07.2011 im Stadion der Chemiearbeiter gegen den FSV Optik Rathenow statt. Eine Woche später steht die BUGA-Trophy in Havellberg auf dem Programm. Am 30.07.2011 lösen wir unser Versprechen nach der Absage im Winter ein, bei Havelland Roskow  anzutreten.  Für den 06.08.2011 haben wir den SV Babelsberg 03 II nach Premnitz eingeladen. Bisher liegt uns aber noch keine Zusage vor.

Quelle : www.fsv-veritas.de

BREESE – Die Fußballer vom FSV Veritas Wittenberge/Breese haben in der Landesklasse West gegen den TSV Chemie Premnitz die Revanche für die knappe Hinspielniederlage verpasst. Wie in der Hinrunde unterlag das Team von Trainer Christian Krause dem Spitzenreiter mit 1:2 (0:0) und schloss die Saison 2010/11 damit auf Platz sieben ab. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Mannschaft hat sich trotz der Ausfälle gut verkauft, vor allem in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten“, so der FSV-Coach, der mit Czarnofski, Gehrke, Haase, Hurlbrink und Münster gleich auf mehrere Stammkräfte aus verschiedenen Gründen verzichten musste. Vor dem letzten Saisonspiel, das in Breese stattfand, wurde Carlo Czarnofski aus dem Veritas-Team verabschiedet. Den 22-Jährigen zieht es nach dreieinhalb Jahren bei den Grün-Roten zum Studium nach Potsdam.

Der Staffelsieger und Landesliga-Aufsteiger aus Premnitz war bei hochsommerlichen Temperaturen von Beginn an nicht gewillt, die Punkte kampflos abzugeben. Bereits in der 3. Minute verhinderte Veritas-Keeper Martin Marx gegen den frei vor ihm auftauchenden Björn Stuhlmacher einen Rückstand. Die Rumpfelf der Gastgeber stemmte sich auch in der Folgezeit mit Erfolg gegen die offensivstarken Gäste, setzte nach Kontern selbst einige Nadelstiche. Die beste FSV-Chance zur Führung verpasste Sebastian Gückel, dessen Kopfball nach einem schnell über Benjamin Kampehl vorgetragenen Konter das Tor der Chemiker verfehlte (30.). Torlos wurden die Seiten gewechselt.

Chemie kam mit Elan aus der Kabine. Blieb Marx zunächst noch Sieger gegen Robert Rades (46.), musste der Keeper den Ball nur drei Minuten später aus dem Netz holen. Freistehend hatte Lars Posorski zum 0:1 getroffen. Doch Veritas hatte die passende Antwort parat. Steffen Stolz versenkte einen Freistoß aus 20 Metern clever zum 1:1-Ausgleich im Premnitzer Kasten (50.). Nur wenig später rutschte der Routinier ganz knapp an einer Kampehl-Eingabe und der Führung vorbei (52.).

Hitze macht beiden Teams zu schaffen

Nach gut einer Stunde zollte die Hitze von beiden Teams ihren Tribut. Mittelfeldspiel fand mit zunehmender Spielzeit kaum noch statt. So bekamen die Zuschauer noch einige gute Tormöglichkeiten zu sehen. Während die Gastgeber ihre durchaus vorhandenen Konterchancen nicht in Zählbares umwandeln konnten, erarbeiteten sich die Premnitzer ein Chancenplus. Christian Freidank nutzte eine dieser Gelegenheiten schließlich zum 1:2 (79.). Danach hatte Veritas Glück, dass die Gäste fahrlässig einen höheren Sieg vergaben. Trotzdem: Mit voller Kapelle wäre für Veritas sicher mehr als die knappe Niederlage möglich gewesen. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) – Bartkowiak, Artlich, Siodla-Bober, Barsewitz (31. Bürgel), Bolsmann (51. Lechleitner), Kampehl, Stolz (68. Wennschauer), Fechner, Gückel, Bandke.

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