Fußball – 21.Spieltag Velten-Premnitz 2011/2012

Fußball – 21.Spieltag Velten-Premnitz 2011/2012

Pflichtaufgabe souverän erfüllt

Der TSV Chemie Premnitz bleibt weiterhin in der Erfolgsspur und bezwang auswärts den SC Oberhavel Velten mit 4:1. Dabei waren die gute Chancenverwertung und eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Sieg.

Premnitz begann die Partie mit sehr viel Schwung. So ergab es sich, dass bereits in der 4. Spielminute der Führungstreffer durch Stuhlmacher erzielt werden konnte. Einen abgefälschten Schuss von Block konnte er zentral vor dem Tor aufnehmen und im Tor unterbringen. Velten wirkte durch das frühe Gegentor verunsichert. Der TSV konnte aus seiner optischen Überlegenheit jedoch kaum Nutzen ziehen. So schoss einzig Knoop noch einmal gefährlich auf das Tor der Ofenstädter. Velten kam nach einer guten halben Stunde zu seiner ersten Möglichkeit, als eine scharfe Eingabe von der Premnitzer Abwehr geklärt werden konnte. In der 33. Spielminute hatte Block mit einem Freistoß die Chance zu erhöhen. Kurze Zeit später ging ein Schuss der Veltener knapp am Tor vorbei. Ansonsten blieben die Gastgeber allerdings sehr harmlos. Torjäger Berndt wurde von der Premnitzer Abwehr komplett aus dem Spiel genommen. Kurz vor der Halbzeit prüfte Block mit einem sehenswerten Distanzschuss nochmal den Veltener Torwart. Die folgende Ecke brachte jedoch kaum Gefahr. In einer chancenarmen ersten Hälfte war der TSV das spielerisch bessere Team.


Mit Beginn der zweiten Halbzeit merkte man den Veltenern an, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatten. Die erste Möglichkeit hatte jedoch Knoop als er zu überhastet über das Tor schoss. In der 52. Spielminute kam der SC Oberhavel dann zum nicht unverdienten Ausgleich. Bei einem langen Ball sah die Hintermannschaft des TSV nicht gut aus, so dass Marion Baron frei zum Abschluss kam. Zunächst konnte Rotter parieren gegen den Nachschuss war er allerdings machtlos. Premnitz hätte jedoch umgehend wieder in Führung gehen können als Knoop mustergültig Stuhlmacher bediente, der jedoch am Torwart scheiterte. In der 57. Spielminute kam dann Lindemann nach einer Ecke an den Ball. Sein Kopfball verpasste aber knapp das Ziel. Nur eine Minute später wurde Stuhlmacher im Strafraum gefoult und der umsichtig leitende Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Punkt. Stuhlmacher ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher. Kurz danach kam Velten nach einer Ecke zu einem Tor, welches nicht gegeben wurde. Hier hätte sich der TSV nicht beschweren dürfen, wenn es gezählt hätte. Danach kam Velten zu zwei Möglichkeiten durch Männel, die jedoch vereitelt werden konnten. Nach 75. Minuten dann die Entscheidung als der TSV lehrbuchmäßig konterte. Block bediente den durchstartenden  Freidank, der am gut reagierenden Torhüter der Gastgeber scheiterte. Allerdings war erneut Stuhlmacher zur Stelle und erhöhte damit auf 3:1. Kurz danach konnte Lindemann mit einem sehr schönen Kopfballtor sogar noch das 4:1 erzielen. Kurze Zeit später hätte erneut Lindemann zu einem weiteren Tor kommen können, sein Kopfball ging dieses Mal aber knapp über das Tor. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Velten. Eine Flanke konnte Winter mit seinem Volleyschuss jedoch nicht im Tor unterbringen. Letztlich hat sich der TSV verdient durchgesetzt. Velten war lange Zeit zu harmlos und konnte mit zunehmender Zeit nicht mehr dagegen halten. Auf Premnitzer Seite war die Chancenverwertung der Schlüssel zum Sieg. Aus einer geschlossen Mannschaftsleistung ragte Stuhlmacher mit seinen 3 Treffern nochmals heraus. Jetzt geht der TSV in eine zweiwöchige Pause, ehe am 14.04. Forst Borgsdorf zum Aufsteigerduell nach Premnitz kommt.

Premnitz : Rotter, M. Krause, Freidank, Lindemann, Fingerhut (85. O.Krause), Huxdorf, Gäde (81. Melzer), Kremp, Block, Knoop (56. Mertinkat), Stuhlmacher


Christoph Laak



Quelle http://sc-oberhavel.de/Joomla/index.php?option=com_content&;task=view&id=14&Itemid=31 

Deprimierend – Velten wie ein Absteiger

Landesliga Nord: 21. Spieltag SC Oberhavel Velten – TSV Chemie Premnitz  1:4 (0:1)

Eigentlich wollte der SC Oberhavel Velten an die starke Leistung der Vorwoche gegen Petershagen/Eggersdorf anknüpfen. Doch genau anders herum ist es gekommen. Man hätte meinen können, dass heute ein ganz anderes Team als vorige Woche gespielt hat, doch dem war nicht so. Begünstigt wurde das schwache Spiel der Veltener durch den Umstand, dass die Gäste bereits in der 5. Minute durch Stuhlmacher zur Führung kamen. Das gab zusätzlich noch einen Knacks in die geschundene Veltener Seele. Was die Mannschaft danach bot, war – und da darf man auch nicht hinter den Berg halten – abstiegsreif. Fast alle Spieler standen förmlich neben den Schuhen. Mit ihren ungenauen Zuspielen und Fehlpässen brachten sich die Veltener immer wieder selbst in Gefahr. Der erste halbwegs zustande gekommene Angriff des SCO brachte in der 27. Minute auch gleich Gefahr. Patrick Johns Flanke feuerte Daniel Schröter auf das Premnitzer Tor, wo ein TSV – Spieler auf der Linie klären konnte. Vorher hätte der nicht immer sattelfeste Schiedsrichter Christian Jung aus Berlin gegenüber dem TSV einen Spieler wegen einer klaren Tätlichkeit vom Platz schicken müssen, doch er übersah das wohl großzügig. Wenn du schlecht spielst, kommt so etwas halt noch dazu. Dazu kam auch eine Kopfverletzung von Daniel Schröter, der bei einem Fallrückzieher unglücklich auf dem Kopf fiel und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gefahren werden musste. An dieser Stelle wünscht ihm der gesamte Verein schnelle Genesung. Doch zurück zum Spiel, was bis zur Halbzeitpause nichts mehr her gab.

Nach dem Seitenwechsel kehrte der SCO mit mehr Mut auf den grünen Rasen zurück. Lohn dafür war das 1:1 durch Marian Baron in der 52. Minute. Er feuerte zweimal auf das Tor, der zweite Schuss saß. Drei Minuten später leistete sich Malte Borchert vor dem Strafraum einen schweren Fehler, wodurch Stuhlmacher in Schussposition kam, SCO – Keeper Sebastian Anders aber halten konnte. Am 1:2 war erneut Borchert beteiligt. Er foulte Stuhlmacher im Strafraum elfmeterreif. Der Gefoulte selbst schoss sicher ein. Jedoch hätte dieser Treffer auch nicht fallen dürfen, weil vorher eine Abseitsstellung von Stuhlmacher vorlag.  Assistentin Stefanie Tybussek hat das leider auch nicht gesehen. Höhepunkt war der vermeintliche Ausgleich von Sebastian Berndt, der in der 62. Minute nach einem Eckball den Ball ins Tor köpfte. Schiedsrichter Jung wollte jedoch einen Angriff auf den Torwart gesehen haben und pfiff Freistoß für den TSV. Es wird den Veltenern nicht weiterhelfen, dass die Premnitzer, einschließlich Torwart Rotter zugaben, dass dieser Treffer ganz klar regulär war. Diese ganzen Geschehnisse warfen den SCO wieder zurück. Jetzt bot man wieder die Leistung aus der ersten Halbzeit. Die Gäste konnten das nutzen. Stuhlmacher konnte in der 76. Minute einen Konter gegen die zu weit aufgerückten Ofenstädter zur Entscheidung verwerten. Da machte das 1:4 durch einen schönen Kopfballtreffer von Lindemann den Kohl auch nicht mehr fett (81.). Lindemann hätte in der 85. Minute gar auf 5:1 erhöhen können.

Um eines klarzustellen: Der SCO hat dieses Spiel nicht wegen der Fehler des Schiedsrichterkollektives verloren. Allein die schlechte Leistung des SCO war der Grund für die Niederlage. Die Fehlentscheidungen spielten jedoch mit hinein. Aber das ist so, wenn du unten drin stehst!

                                                                                                                                           Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Anders – Kretschmann, Alraai, Borchert, Orlamünder, Singer, John, Winter, Schröter (ab 44. Baron), Männel, Berndt (ab 79. Fischer),

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