Fußball 2.Runde Chemie Premnitz – RSV Eintracht 1949

Fußball – In der 2.Runde des Landespokal gewann Chemie gegen RSV Eintracht mit 1:0 n.V. Torschütze des goldenen Tores war Max Reinefeldt in der 117.Minute.

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Joker Reinefeldt schießt TSV ins Achtelfinale

Eine Woche nach der ernüchternden Punktspielniederlage gegen Union Klosterfelde haben die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz eine ordentliche Reaktion gezeigt. Nach einem kämpferisch starken Auftritt besiegte der TSV den Brandenburgligisten RSV Eintracht Teltow mit 1:0 nach Verlängerung.

Bei Chemie rückte Marco Lindemann wieder vor die Abwehr und zeigte dort erneut eine starke Leistung. Daher ergaben sich für die höherklassigen Gäste auch kaum Möglichkeiten. Die Partie kam nur schwer in Schwung. Daraus folgte, dass die erste Chance von Christian Freidank erst nach gut 20 Minuten zu Stande kam. Sein Schuss von der Strafraumkante flog aber weit über das Tor. Wenig später ging es bei einem Konter schnell über Sebastian Kremp, dieser legte für Sebastian Krumbholz auf. Doch auch sein Schuss verfehlte das Gehäuse deutlich. Vom RSV Eintracht war bis dahin gar nichts zu sehen. Daher war es auch Premnitz, welches die nächste Chance verzeichnen konnte. Freidanks Kopfball konnte Carsten Busch aber entschärfen (35.). Da es keine weiteren nennenswerten Aktionen mehr gab, ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Pause. Dort wurde Gästetrainer Jan Walle laut.

Doch auch nach der Halbzeit passierte zunächst wenig. Erst als Björn Stuhlmacher nach einer guten Vorlage von Lindemann gerade noch geblockt wurde, gab es wieder so etwas wie Torgefahr (62.). Später versuchte es Stuhlmacher mit einem Distanzschuss, den Busch aber mühelos hielt. Turbulent wurde dann die Schlussphase. Nach Vorlage von Freidank stand Max Reinefeldt frei vor Busch, konnte diesen aber nicht überwinden (82.). Im Gegenzug zwang Dennis Mayer mit einem Kopfball Felix Baitz zu einer Glanzparade. Kurz danach traf Thomas Poznanski den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig, hier hatte der TSV etwas Glück. Und schon in der Nachspielzeit blockte Lindemann einen Schuss von Pascal Maschmann. Das war es dann auch und es ging in die Verlängerung.

Dort setzte Reinefeldt ein erstes Achtungszeichen, als er aus der Distanz knapp drüber schoss. Wenig später musste der Teltower Mayer nach einem rüden Foul an Stuhlmacher den Platz vorzeitig verlassen. Doch wenig später folgte ihm Stuhlmacher mit Gelb/Rot. Kurz nach seiner Einwechslung verfehlte Florian Zimmermann eine Freistoßflanke nur knapp. Doch dann war es doch noch soweit. Nach guter Vorarbeit von Nico Ritter kam Reinefeldt an den Ball. Er versetzte seinen Gegenspieler und blieb auch vor dem Tor abgezockt (117.). Nun wurde Teltow nochmal offensiver. Bei Florian Bitzkas Ball musste sich Baitz mächtig strecken und nach der folgenden Ecke verfehlte Poznanski nur knapp das Tor. Der Abpfiff ging dann im Jubel der Premnitzer Spieler unter. „Ich denke wir haben hier heute verdient gewonnen, auch wenn es noch Dinge gibt die wir verbessern müssen. Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie das Spiel gegen Klosterfeld gut verdaut hat. Hoffentlich können wir diese Leistung nächste Woche in der Liga gegen Babelsberg wiederholen“, war Olaf Krause zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Premnitz: Baitz, Weser, Kaiser, Schmidt, Lindemann, Marvin Krause (64. Reinefeldt), Lapin (106. Ritter), Freidank, Kremp, Stuhlmacher (115. Gelb/Rot), Krumbholz (112. Zimmermann)

 

Vorbericht

Wiedergutmachung ist angesagt

Das Klosterfelde-Spiel wollen die Premnitzer Fußballer schnell aus ihren Köpfen verdrängen. Gelegenheit bietet am kommenden Wochenende der Brandenburger Landespokal, in dem die Chemiker den RSV Eintracht Teltow zur zweiten Runde empfangen.

Die Teltower haben bis zum Sommer mit dem TSV in einer Liga gespielt und sind nach einer sehr konstanten Saison in die Brandenburgliga aufgestiegen. Die Duelle mit Chemie konnten die Randberliner beide knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Kurios – Aufstiegstrainer André Kather musste seinen Posten dennoch räumen. Die Kommandos am Spielfeldrand gibt jetzt sein letztjähriger Assistent Jan Walle. Dieser musste einen durchwachsenen Start in die neue Saison hinnehmen. Gegen Mitaufsteiger Eisenhüttenstadt wurde verloren und in Guben lediglich unentschieden gespielt. Im Pokal hat sich die Mannschaft in der ersten Runde nach Verlängerung bei Babelsberg 74 durchgesetzt. Dennoch hat die Mannschaft, auch nach dem Abgang von Marcus Stachnik zum FSV Optik, enorm hohe Qualität und wird sich in Premnitz sicherlich keine Blöße geben wollen.

Nach einer derben Niederlage möchte jeder Fußballer natürlich so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis folgen lassen. Diese Möglichkeit bietet sich den Chemikern am Sonnabend im Landespokal. Wer die erste Hälfte gegen Klosterfelde gesehen hat, musste sich schon fragen, wie diese Mannschaft in Schwedt gewonnen haben kann. Nach der Pause kam dann die nötige Trotzreaktion, vor allem kämpferisch konnte den Jungs kein Vorwurf gemacht werden. Das Spiel wurde ausgewertet und nun ist man heiß auf den Pokal. Nach wie vor werden allerdings einige Spieler fehlen. David Paege und Marco Neudorf sind verletzt. Hinzu kommt, dass Marian Krause nach seiner Gelb/Roten Karte in der ersten Runde gesperrt ist. Dafür ist Stabilisator Marco Lindemann wieder dabei und auch Jonathan Schmidt kann trotz seines Platzverweises gegen Klosterfelde spielen. Die Voraussetzungen sind also nicht schlecht, um den Favoriten zu ärgern. „Wir haben etwas gut zu machen und das erwarte ich von der Mannschaft auch. Wir sind zwar klarer Außenseiter, aber wollen Teltow das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt Olaf Krause vor der Partie.

Gespielt wird am Sonnabend um 15 Uhr. Geleitet wird die Partie von Stefan Lüth aus Ragow.

 

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