Fußball – 19. Chemie Premnitz – FSV Bernau 2014/2015

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Premnitz verliert wieder nicht

Vier Spiele in Folge ungeschlagen und für die Gegner ein mehr als unangenehmer Gegner. Die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz haben sich im vorderen Mittelfeld der Liga etabliert. Am Wochenende trennte sich der TSV 1:1-Unentschieden vom FSV Bernau.

Es war wahrlich kein Offensivfeuerwerk, welches die Zuschauer von beiden Mannschaften geboten bekamen. Torchancen blieben daher über die kompletten 90 Minute eine Rarität. Chemie war zu Spielbeginn aber die aktivere Mannschaft, ohne spielerisch zu glänzen. Die erste Gelegenheit bot sich Sebastian Krumbholz, der aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde. Das war es aber zunächst auch wieder. Vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Premnitz machte die Räume eng und Bernau fiel nicht viel dagegen ein. Auf Premnitzer Seite waren Offensivakzente aber ebenso selten. Nach gut einer halben Stunde ging Premnitz dann doch in Führung. Krumbholz bediente Björn Stuhlmacher, welcher im Strafraum gelegt wurde. FSV-Torwart Florian Brüggemann ahnte zwar die Ecke, hatte gegen den strammen Schuss von Stuhlmacher aber keine Chance. Daher ging es auch nicht unverdient mit der 1:0-Führung für Chemie in die Pause.

Doch die zweite Hälfte begann denkbar schlecht. Nach einem Rückspiel zu Felix Baitz nahm dieser den Ball in die Hand und Bernau bekam in aussichtsreicher Position einen indirekten Freistoß. Mehyar Gacem fand aus kurzer Distanz die Lücke und traf zum 1:1-Ausgleich (48.). Danach passierte wieder wenig. Erst als Bernau nach einem Platzverweis (75.) in Unterzahl agieren musste, wurde der TSV wieder dominanter. Große Möglichkeiten ergaben sich daraus aber nicht. Kurz vor Schluss traf Stuhlmacher zwar zum vermeintlichen Siegtreffer, stand dabei aber im Abseits. Somit blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. „Wir haben heute taktisch ordentlich gespielt. Ich bin mit dem Unentschieden nicht unzufrieden, weiß aber, dass meine Mannschaft mehr kann. Wir bleiben 2015 ungeschlagen, damit kann ich leben“, sagte Olaf Krause nach dem Spiel. In der nächsten Woche fährt Premnitz dann zum SV Schwarz-Rot Neustadt.

Premnitz: Baitz, Marian Krause, Weser, Lindemann, Briese, Kremp, Reinefeldt (78. Nehring), Krumbholz, Freidank, Stuhlmacher, Marvin Krause (60. Schmidt)

Vorbericht

Chemie will nachlegen

Schwere Wochen liegen hinter den Landesligafußballern vom TSV Chemie Premnitz. Trotz starker Gegner ist den Premnitzern ein Traumstart ins Fußballjahr 2015 geglückt, die Maximalausbeute von neun Punkten aus drei Spielen steht zu Buche. Aber auch in den nächsten Wochen warten dicke Brocken auf den TSV. Den Anfang macht das Spiel gegen den Tabellendritten vom FSV Bernau.

Die Barnimer zeichnet vor allem eines in dieser Saison aus, sie können auch auf fremden Plätzen punkten. Das war wohl auch das größte Manko, wenn man auf die Mannschaft von Trainer Daniel Dornbusch schaut. In der letzten Saison klaffte zwischen Heim- und Gastauftritten ein zu großes Loch. Nicht eine Auswärtspartie konnte gewonnen werden. Doch in diesem Jahr wirkt der FSV wesentlich stabiler. Großen Anteil daran hat auch der wuchtige Moussa Doumbia, der mit seinen Treffern immer wieder wichtige Punkte sicherte. Im Hinspiel konnte der TSV mit viel Glück ein 0:0-Unentschieden erreichen.

Derzeit scheint in Premnitz alles möglich. Die Mannschaft strotzt nur so vor Selbstvertrauen und möchte gegen den FSV Bernau Tabellenplatz 3 erobern. Dafür sieht es personell wieder besser aus als zuletzt. Zwar werden die Langzeitverletzten Otto und Kaiser weiter fehlen, sowie Lapin und Neudorf nicht zur Verfügung stehen. Pfefferkorn ist noch ein Spiel gesperrt. Doch kehren mit Freidank, Lindemann, Nehring und auch Schmidt wertvolle Alternativen in den Kader zurück. Einziges Fragezeichen steht noch hinter Marvin Krause, er plagt sich mit einer Grippe herum. Dementsprechend optimistisch ist Trainer Olaf Krause: „Wir spielen zu Hause und haben in den letzten Wochen stabile Leistungen gezeigt. Dennoch ist es wichtig seine Hausaufgaben zu machen und vor allem kämpferisch ordentlich dagegen zu halten.“

Gespielt wird am Sonnabend um 15 Uhr in Premnitz. Geleitet wird die Partie von Tobias Starost aus Perleberg.

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