Fußball 16.Chemie Premnitz – Oberhavel Velten 2013-2014

 Chemie gewinnt mit 2:0

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Gelungener Auftakt

 

 Die Ergebnisse der Landesliga Nord warteten an diesem Wochenende mit einigen Überraschungen auf. Umso wichtiger war der Heimsieg des TSV Chemie Premnitz gegen den SC Oberhavel Velten, mit dem man die Ofenstädter auf Abstand halten konnte und sich im vorderen Mittelfeld der Tabelle etabliert hat. 

 

Der TSV hatte einen absoluten Traumstart und führte bereits nach drei Minuten. Konstantin Gäde hatte einen Ballgewinn erzwungen. Nach den Stationen Björn Stuhlmacher und Daniel Pfefferkorn landete der Ball wieder bei Gäde, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ und abgezockt einschoss. Premnitz blieb am Drücker und für Velten war das frühe Gegentor ein Wirkungstreffer. Wenig später brachte Stuhlmacher einen Freistoß vor das Veltener Gehäuse. Daniel Huxdorff stieg am höchsten und erzielte mit dem Kopf das 2:0 für den TSV (10.). Danach verflachte die Partie etwas und viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. „Die ersten 20 bis 25 Minuten waren wir klar überlegen und hätten bei etwas mehr Abgeklärtheit noch das ein oder andere Tor erzielen können“, befand Olaf Krause. Chemie spielte sehr konzentriert und stand in der Defensive sehr sicher. Torwart Felix Baitz war nahezu beschäftigungslos. Auf der Gegenseite fehlte aber auch den Premnitzern die nötige Kreativität um zu weiteren guten Chancen zu kommen. Erst kurz vor der Pause kam Pfefferkorn nach einem Eckball zum Abschluss, wurde aber im letzten Moment abgeblockt (41.). Torschütze Konstantin Gäde musste verletzungsbedingt noch vor der Pause vom Platz.

 

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Es passierte einfach nichts Erwähnenswertes. Beide Mannschaften neutralisierten sich. Velten konnte die von Sascha Weser gut organisierte TSV-Defensive nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Sie versuchten jetzt über unnötige Härte ins Spiel zu kommen und schossen dabei mehrmals über das Ziel hinaus. Chemie kam aber ebenso kaum noch gefährlich vor das Gästegehäuse. Die wenigen Kontergelegenheiten die vorhanden waren, wurden größtenteils zu fahrig ausgespielt und erbrachten daher auch keine zwingenden Möglichkeiten. Vor guter Kulisse hatte Premnitz aber keine Mühe die Partie sicher nach Hause zu bringen.  „Das war heute ein gelungener Rückrundenauftakt. Meine Mannschaft hat eine ordentliche Partie gezeigt und verdient gewonnen. Gefreut habe ich mich auch über die beiden Neuzugänge Schmidt und Pfefferkorn, die eine ordentliche Partie ablieferten. Nichts desto trotz dürfen wir das Ergebnis jetzt nicht überbewerten“, sagte Trainer Olaf Krause nach dem Spiel. Nächste Woche spielt Chemie dann beim Angstgegner in Schönwalde.

 

Premnitz: Baitz, Weser, Krause, Schmidt, Huxdorff, Kaiser, Gäde (44. Lapin), Neudorf, Pfefferkorn, Stuhlmacher (77. Otto), Krumbholz (84. Zimmermann)

Vorbericht

Das Warten hat ein Ende 

TSV Chemie empfängt Oberhavel Velten zum Rückrundenauftakt 

Lange 83 Tage mussten die Premnitzer Fussballanhänger warten bis das Ende der Winterpause am Sonnabend endlich bevor steht. Gleich zum Auftakt haben die Premnitzer einen Gegner zu Gast, mit dem man sich auf Augenhöhe befindet. Daher will Chemie die Punkte unbedingt im Stadion der Chemiearbeiter behalten.

Doch eine turbulente Hinrunde liegt hinter dem SC Oberhavel. Vor der Saison war die Personalnot groß, einige Testspiele mussten deshalb abgesagt werden. Trainer Sören Albrecht sprach zurecht nur vom Klassenerhalt. Zu Hause holten die Randberliner ihre Punkte, aber auswärts drückte der Schuh und die Mannschaft zeigte sich meist nicht konkurrenzfähig. Darum entschlossen sich die Verantwortlichen in Velten zum Trainerwechsel. Albrecht musste gehen und Eberhard Janotta, ehemaliger Spieler vom FC Stahl Brandenburg, übernahm die Leitung. Unter ihm stabilisierten sich die Leistungen der Ofenstädter wieder und zum Ende der Hinrunde steht Platz 13 in der Tabelle zu Buche. Ein Platz der den Klassenerhalt bedeuten dürfte. Zudem hat der Verein auf die personellen Probleme reagiert und drei Verstärkungen aus teilweise höherklassigen Ligen an Land ziehen können. Der TSV sollte also gewarnt sein, haben die Veltener kurz vor der Winterpause auch mit dem 0:4-Auswärtssieg in Falkenthal überraschen können.

Durchwachsen war sie, die Vorbereitung auf die Rückrunde beim TSV. Krankheitsbedingt wurden nur zwei Testspiele absolviert, einer deutlichen Niederlage beim Burger BC folgte ein klarer Erfolg in Ziesar. Wo die Mannschaft steht ist derzeit also nur zu vermuten. Daher kommt der Gegner aus Velten als Standortbestimmung gerade richtig. Ungerne denkt man in Premnitz an das Hinspiel zurück als nach einer schwachen zweiten Hälfte und einem individuellen Aussetzer in der Hintermannschaft mit 1:2 verloren wurde. Der Start in die Rückrunde soll dringend besser werden, um so dem Druck des Abstiegskampfe zu entgehen. Doch Trainer Olaf Krause kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Marco Lindemann wird noch Rot-gesperrt fehlen. Dazu gesellen sich der Grippekranke Emanuel Reitzenstein und Christian Freidank, der am Knie verletzt ist und möglicherweise länger ausfallen könnte. Außerdem ist Sascha Weser angeschlagen. Über seinen Einsatz wird erst kurz vor dem Spiel entschieden. „Wir haben in der Winterpause den Kader breiter aufgestellt, mir ist deswegen nicht bange“, zeigt sich Trainer Krause dennoch optimistisch.

Gespielt wird am Sonnabend um 15Uhr im Stadion der Chemiearbeiter. Geleitet wird die Partie von Andre Ihrke aus Berlin.

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