Fußball – 16. Chemie Premnitz – FC Schwedt 2014/2015

Erfolgreicher Auftakt

Mit dem knappsten aller Ergebnisse sind die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz in die Rückrunde gestartet. Nach einem 1:0-Heimerfolg gegen den FC Schwedt steht Premnitz nun auf Platz 6 der Tabelle.

Doch auf Chemie wartete eine Menge Arbeit um den Heimdreier einzufahren. Auch den Oderstädtern merkte man an, dass sie die drei Punkte unbedingt mit nach Schwedt nehmen wollten. Gerade in der Anfangsphase hatten die Gäste mehr vom Spiel. Schwedt war deutlich aktiver und setzte den TSV enorm unter Druck.   —> BilderNach einem gefährlichen Freistoß musste Martin Otto auf der Linie klären. Wenig später bot sich dem stark aufspielendem Daniel Pfefferkorn die Möglichkeit zur Führung. Erst wurde sein Schuss geblockt und der wenig später folgende Kopfball konnte vom Schwedter Torwart geklärt werden. Wenig später war es dann doch soweit, der mit Pfefferkorn im Sturmsehr gut harmonierende Sebastian Krumbholz verlängerte mit dem Kopf und Pfefferkorn hatte wenig Mühe zu vollenden (27.). Danach zog sich Chemie zurück und war auf die eigene Torsicherung bedacht. Schwedt fiel in dieser Phase wenig ein, sodass Premnitz wenig Mühe hatte das Ergebnis zu verwalten.

Aus der Pause kamen beide Mannschaften unverändert. Schwedt agierte nun offensiver und versuchte den TSV früher zu attackieren. Doch Chemie agierte weiter sehr diszipliniert und mannschaftlich geschlossen. Die Rückkehr von Sascha Weser und Marian Krause wirkte sich sehr positiv auf die Hintermannschaft des TSV aus. Einzig in einer Aktion gegen Torjäger Marcin Lapinski hatte Krause Glück, bereits verwarnt, nicht vom Platz gestellt zu werden. Ansonsten war Lapinski bei ihm in besten Händen. Chemie hatte mehrmals die Möglichkeit die Partie frühzeitig zu entscheiden. Die beste Gelegenheit bot sich Sebastian Kremp, der seinen Schuss allerdings völlig freistehend knapp am Tor vorbei schoss. Da Premnitz die Chancen nicht nutzte blieb es bis in die Schlussphase eng. Daher musste Mario Rotter, der den kranken Felix Baitz vertrat, mehrmals eingreifen und bestand diese Prüfungen mit Bravour. Gerade in der Schlussoffensive der Schwedter zeichnete sich Rotter durch eine enorme Ruhe bei abgefangenen Flankenbällen aus. So blieb es bei dem knappen Premnitzer Erfolg, der zwar knapp aber durchaus verdient war. Wehrmutstropfen waren allein die fünften Gelben Karten für Marvin Krause und Christian Freidank. „Im Vergleich zur Vorbereitung war das heute eine 180 Grad Wendung. Meine Mannschaft hat gezeigt was sie kann. Ich bin sehr zufrieden wie geschlossen und diszipliniert die Jungs heute gespielt haben. Da müssen wir nächste Woche weitermachen“, zeigte sich Olaf Krause sehr zufrieden. Der TSV hat seinen Platz im vorderen Mittelfeld damit gefestigt und reist am nächsten Wochenende zum Tabellennachbarn aus Klosterfelde.

Premnitz: Rotter, Weser, Freidank, Marian Krause, Marvin Krause, Marco Neudorf, Lapin (54. Schmidt), Kremp, Otto (64. Lindemann), Krumbholz, Pfefferkorn (90. Nehring)

FC Schwedt vor der Brust

Am Sonnabend beginnt für die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz wieder der Ernst des Lebens. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung wartet mit dem FC Schwedt ein äußerst unangenehmer Gegner.

Die Schwedter belegen nach der Hinrunde mit 17 Punkten auf Platz 10 der Tabelle. Sicherlich ist es nicht das, was sich die Verantwortlichen der Oderstädter vor der Saison vorgenommen hatten, zählte die Mannschaft in den Vorjahren immer zur Spitze der Landesliga. Offensiv ist die Mannschaft von Marcus Erben weiterhin enorm gefährlich, vor allem auf Sturmtank Marcin Lapinski ist Verlass. Aber in der Abwehr hat die Mannschaft ihre Probleme, bereits 33 Gegentore bedeuten nur unteres Ligamittelfeld. Was der Mannschaft in dieser Saison ebenso etwas abhanden gekommen scheint, ist die Heimstärke, immer wieder wurden überraschend Punkte auf heimischen Platz abgegeben. Auch der TSV konnte beim 0:2-Hinspielerfolg drei Punkte aus Schwedt entführen.

Die Premnitzer haben eine mehr als durchwachsene Vorbereitung hinter sich. In den beiden Testspielen konnten zwar 11 Tore erzielt werden, allerdings mussten auch 10 Gegentreffer hingenommen werden. Außerdem war die Trainingsbeteiligung durch zahlreiche kleinere Verletzungen meist schwach. Lichtblick war aber die letzte Woche, als viele Spieler ohne Probleme trainieren konnten. Daher hat Olaf Krause für das kommende Spiel auch eine ordentliche Auswahl. „Wir wissen, dass mit dem FC Schwedt eine körperlich robuste Mannschaft zu uns kommt. Aber genau das ist auch unsere Art Fußball zu arbeiten. Wir wollen, auch wenn die Vorbereitung nicht optimal war, die drei Punkte in Premnitz behalten“, zeigt sich der Trainer optimistisch.

Gespielt wird am Sonnabend um 14 Uhr. Geleitet wird die Partie von Uwe Weitzmann aus Falkensee.

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