Fußball – 15. Chemie Premnitz – FSV Babelsberg 2015/2016

Erst in der zweiten Halbzeit belohnten sich die Kicker des TSV Chemie Premnitz für ihre Mühen gegen die Gäste vom FSV Babelsberg 74, um mit dem 2:0(0:0)-Sieg ihren guten Hinrundenauftritt in der Landesliga Nord zu unterstrichen. Dank des Heimdreiers konnte die Mannschaft von TSV-Trainer Olaf Krause in der Tabelle noch einen Rang gutmachen und überwintert nun auf dem fünften Platz.

Ein Bericht von Jörgen Heller -> Link

In den ersten 45 Minuten lieferte sich der personell leicht geschwächte Gastgeber gegen den Tabellenelften ein verteiltes Spiel, wobei sich Premnitz die klareren Chancen erspielte. Die erste gute Gelegenheit ergab sich schon nach zwei Spielminuten. Nach Pass von Daniel Pfefferkorn von der Außenbahn kam Martin Otto zentral im Strafraum zum Abschluss. Er setzte das Spielgerät aber knapp daneben. Wenig später schloss Pfefferkorn selbst ab, nachdem er von Krumbholz bedient wurde. Er traf aber nur das Außennetz. Ebenfalls nur die Außenseite schoss bei einer dritten zwingenden Premnitzer Torchance Ricardo Quast das Tornetz an. Der Babelsberger Gegner selbst schlug nur ein paar Mal durch den Wind begünstigte Bälle in den Chemie-Strafraum, die aber keine wirkliche Gefahr darstellten. Somit endete Spielhälfte eins torlos.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erlebten die Hausherren, die in der 54. Minute den verdienten Führungstreffer erzielen konnten. Krumbholz schloss im FSV-Strafraum aus spitzem Winkel zum 1:0 für sein Team ab. Und nur drei Minuten später klingelte es erneut im Babelsberger Kasten. Sascha Weser flankte bei einem Freistoß den Ball mustergültig in den Strafraum. Am Elfmeterpunkt kam Marco Lindemann unbedrängt zum Abschluss und versenkte den Ball zum 2:0 für Chemie im gegnerischen Tor. Danach plätscherte die Partie dahin. Der Gastgeber verwaltete seinen Vorsprung, zog sich in seine Hälfte zurück und lauerte auf Konter. So waren die Babelsberger in der Pflicht und kämpften um den Anschluss. Ein Tor sprang für sie aber nicht mehr heraus. Einzig bei einem Freistoß ungefähr in der 85. Minute wurde es für Premnitz gefährlich. Den Flatterball konnte TSV-Schlussmann Felix Baitz aber stark parieren und die Begegnung war zugunsten der Premnitzer gelaufen. Dank des siebten Saisondreiers verabschieden sich die Chemie-Kicker nun mit einem guten Gefühl in die Winterpause. „Mit 35 Punkten nach Ende der Hinrunde bin ich nach unserem holprigen Saisonstart doch sehr zufrieden“, meinte Premnitz-Coach Krause nach dem Abpfiff.

Ein Bericht von Rainer Goldbach -> Link

TSV Chemie Premnitz – FSV Babelsberg 74 2:0 (0:0) 1:0 Sebastian Krumbholz ( 54.), 2:0 Marco Lindemann (57.)

Die Havelstädter waren dem enttäuschenden FSV in allen Belangen überlegen und gewannen verdient die letzte Partie des Jahres. In der ersten Spielhälfte hatte die Mannschaft von Jan Kähne Glück, dass die Gastgeber ihre drei klaren Möglichkeiten nicht nutzten. Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Premnitzer die Begegnung. Die Entscheidung fiel innerhalb von 4 Minuten. Nach einem Einwurf für den FSV und einem Ballverlust traf Sebastian Krumbholz zum hoch verdienten 1:0. Beim Treffer zum 2:0 Endstand nutzte der erfahrene Marco Lindemann einen Abwehrfehler der Babelsberger in der 57. Minute. In der Folgezeit konnten die Gäste das Spiel ausgeglichen gestalten, ohne jedoch Torchancen kreieren zu können. Die Havelländer verwalteten ihrerseits das Ergebnis, ohne noch einmal in Gefahr zu geraten. „ Wir haben nach einer schwachen Partie verdient verloren. Mit den 17 Punkten in der Hinrunde bei einem fast ausgeglichenen Torverhältnis bin ich zufrieden. Ich weiß aber auch, dass uns im Kampf gegen den Abstieg eine schwere Rückrunde erwartet “, war das Resümee von Trainer Kähne nach der Reise ins Havelland.

FSV Babelsberg 74: Sterz – Ewert, Seidel, Krampitz, Zier – Hoffmann (64. Brademann), St. Zenthöfer (64. Jakobczyk), Wolff, Brandt – Pfeifer, Unger.

 

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