Fußball – 14. FSV Bernau – Chemie Premnitz 2015/2016

FSV Bernau – TSV Chemie Premnitz 3:1 (1:0)

Quelle : http://brandenburg.sportbuzzer.de/landesliga-nord-brandenburg/artikel/chemie-wehrt-sich-verliert-aber/30055/41

Der TSV Chemie Premnitz hat nach sechs ungeschlagenen Spielen mal wieder ein Partie in der Fußball-Landesliga verloren. Nach einer intensiven Partie verloren die Premnitzer, welche mit argen Besetzungsproblemen zu kämpfen hatten, mit 1:3 beim FSV Bernau. Dennoch konnte die Mannschaft von Trainer Olaf Krause über weite Strecken der Partie überzeugen.

Schiedsrichterin sorgt für Gesprächsstoff

 Der TSV versuchte tief zu stehen und es den Gastgebern mit gelegentlichen Kontern möglichst schwer zu machen. Dies gelang zunächst auch ganz gut. Bernau war feldüberlegen und versuchte es oft mit Tempo über die Außen. Viel gelang aber zunächst nicht. Da auch den Premnitzern im Spiel nach vorn zunächst wenig gelang, war es eine Partie, welche zwischen den Strafräumen statt fand. Beide Mannschaften lauerten auf den ersten Fehler. Diesen machten dann die Premnitzer. Georg Machut konnte in den Strafraum ziehen. Dessen Schuss konnte Felix Baitz noch stark halten, gegen den Nachschuss war er aber machtlos (29.). Diese Führung brachte Bernau Sicherheit. Mit schnellerem Passspiel stellten sie den TSV nun vor Probleme, der letzte Pass war aber meist zu ungenau. Für Chemie hatten Lucas Meyer und Daniel Pfefferkorn die Möglichkeit zum Ausgleich, als sie sich nach einem Freistoß gegenseitig behinderten. Danach rückte die ganz schwache Schiedsrichterin Jacqueline Lünder immer mehr in den Mittelpunkt. Ein klares Handspiel des schon verwarnten Fabian Neprjachin übersah sie. Neben dem fälligen Platzverweis hätte es einen Freistoß in guter Position gegeben. Kurz danach prüfte Pfefferkorn den Bernauer Torwart mit einem Schuss von der Strafraumkante. Somit ging es mit der knappen Führung für den FSV Bernau in die Halbzeitpause.

Spiel kurz nach Wiederbeginn entschieden

Kurz nach der Pause musste der TSV dann die nächsten Nackenschläge hinnehmen. Lünser entschied zur Überraschung aller Premnitzer auf Elfmeter. Krause soll Doumbia gefoult haben. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte sicher zum 2:0 (49.). Und auch beim 3:0 war die Schiedsrichterin nicht auf der Höhe. Ein klares Foul an Stuhlmacher wurde nicht geahndet. Bernau konterte geschickt und Ejder traf sehenswert (56.). Damit war das Spiel praktisch entschieden. Premnitz bäumte sich aber noch einmal auf und kam durch Pfefferkorn zum 1:3 Anschluss. Danach flog Stuhlmacher nach einem Foulspiel noch vorzeitig vom Platz. Ansonsten passierte nichts mehr. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben und gut gekämpft. Einige Entscheidungen der Schiedsrichterin waren heute absolut nicht nachvollziehbar“, so TSV Trainer Olaf Krause nach dem Spiel.

 

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Quelle : http://www.fupa.net/berichte/fsv-bernau-mit-samba-tor-392905.html

Im letzten Hinrunden-Spiel feiert der FSV Bernau einen 3:1-Sieg gegen Chemie Premnitz und überwintert als Tabellendritter der Landesliga Nord. Für Aufsehen sorgen vor allem Georg Machut und Ümit Ejder – mit einer brasilianischen Einlage.

Den ersten Zaubermoment gab es in der 28. Minute. Aus dem Fußgelenk spitzelte Mittelfeldmann Ümit Ejder da auf Höhe der Mittellinie einen 30 Meter Lob-Pass, direkt in den Lauf des durchstartenden Georg Machut. Den ersten Schuss von Machut hielt der Premnitzer Keeper noch, doch im Nachsetzen versenkte Machut das Leder schließlich zum Führungstor. „Das war der Dosenöffner“, sagte Ejder nach dem Schlusspfiff mit einem Grinsen im Gesicht. Und das stimmte.

Das 1:0 war für den FSV in der Partie gegen Premnitz in der Tat ein Schlüsselmoment. Die ersten 28 Minuten bis zum Führungstreffer waren für die 75 Zuschauer im Stadion Rehberge eher schwere Kost. Der FSV hatte zwar viel Ballbesitz, spielte aber gegen die gut geordnet stehenden Gäste mehr quer, als gefährlich nach vorn. Torchancen: null. „Traut euch was“, schallte es nach 25 Minuten von der Tribüne. Nur drei Minuten später packte Ejder dann den Zauberpass aus – und Machut vollendete.

Danach spielte der FSV plötzlich wie befreit auf. Nur 40 Sekunden nach der Führung verpasste Moussa Doumbia nach herrlicher Flanke von Machut das 2:0. Sein Schuss aus kurzer Distanz klatschte an den Pfosten.

Kurz nach der Halbzeit hatte Doumbia mehr Zielwasser im Fuß. Da verwandelte er einen Elfmeter eiskalt ins rechte Eck (49.). Zuvor war Doumbia vom Premnitzer Marvin Krause im Strafraum gefoult worden. Die Gäste machten in der Folge auf, wurden offensiver. Und das nutzte der FSV aus. Nur eine Minute nach dem 2:0 verpasste Doumbia nach einem schnellen Konter noch das 3:0. In der 56. Minute dann aber fiel der dritte Treffer, und das auf echte brasilianische Samba-Art: Ein langer Ball erreicht Machut am Sechzehner der Gäste. Er stoppt das Leder, wartet, bis Ejder von hinten angerauscht kommt, dann ein Chip über den Verteidiger, direkt auf den rechten Fuß des Mittelfeldmanns, der den Ball volley versenkt. „Ein super Treffer“, fand nicht nur FSV-Coach Daniel Dornbusch.

Einziger Schönheitsfehler des Nachmittags: das 1:3 in der 74. Minute, bei dem die Hintermannschaft des FSV nicht gut aussah. Völlig unbedrängt konnte Daniel Pfefferkorn nach einem Freistoß im Strafraum einköpfen. „Da müssen wir besser stehen, sonst waren wir aber sehr präsent in den Zweikämpfen und haben verdient gewonnen“, sagte Trainer Dornbusch.

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